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So gelingt das Familienglück im neuen Jahr

Wenn zu Hause Frust oder Lebenslust, Wut oder Freude in der Luft liegt, dann hat das auf jedes Familienmitglied Auswirkungen. Emotionen – positive wie negative – sind extrem ansteckend. Nicht nur deshalb haben Eltern den größten Einfluss auf das Glücksleben.

Kinder, was wir früher alles erlebt haben: Rotwangig und voller Tatendrang sind wir durch die unberührte Natur vor unserer Haustüre gezogen, haben Baumhäuser gebaut und im Sattel unserer Fahrräder die Welt erkundet. Die Abenteuer von Tom Sawyer, Huckleberry Finn oder Pippi Langstrumpf könnten – rückblickend betrachtet – beinahe auch nach unseren Erlebnissen geschrieben worden sein. Wir waren wild, frei wie die Vögel und – selbstverständlich – auch glücklich. 

Seid ihr glücklich, Kinder?

Die Kinder von heute dagegen müssen in einer kühlen, technokratischen Umgebung zwischen Bergen von nutzlosem Spielzeug aufwachsen und tummeln sich lieber in virtuellen Welten, als im Schoß von Mutter Natur richtige Abenteuer zu erleben. Ob das glücklich macht? Wohl kaum. So denken viele Eltern, wenn sie ihre eigene – durch die subjektive Erinnerung verklärte – Kindheit mit dem Leben vergleichen, das ihre eigenen Kinder führen. Dieses Ergebnis ist – zum Glück – ein Trugschluss, haben Studien gezeigt. Denn die Kids von heute fühlen sich mehrheitlich glücklich bzw. sehr glücklich.

Das Glück ist auch ein Vogerl

Kinder mit Haustieren weisen eine signifikant höhere Glücklichkeits-„Rate“ auf, auch ein gutes und intensives Verhältnis zu den Großeltern lässt den Wohlfühl-Faktor in die Höhe schnellen. Ein signifikant glücksmindernder Faktor sind etwa beengte Wohnverhältnisse. Materielle Faktoren sind auf dem Weg zum Glück übrigens absolut zweitrangig. Viel Spielzeug oder ein stattliches Taschengeld machen nicht wirklich froh. Generell gilt: Glück hat immer mit Aktivitäten zu tun. Wer kleine Couch-Potatoes zu Hause hat, die in ihrer Freizeit meistens mit nach unten gezogenen Mundwinkeln vor dem Fernseher sitzen, sollte sie zu Freizeit-Aktivitäten ermutigen und selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Mit „Zwangsbeglückung“ wird man dabei allerdings wenig Erfolg haben, denn alle Erwachsenen haben aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen eine subjektive Theorie zum Kinderglück. Sie neigen oft dazu das, was sie selbst glücklich gemacht hat, auch ihren Kindern angedeihen zu lassen. Motto: „Nur weil Papa als Bub gerne Fußball gespielt hat, heißt das aber noch lange nicht, dass das auch den Sohnemann glücklich macht. Jedes Kind – wenn es einigermaßen die Möglichkeit dazu hat und ihm so ein Verhalten auch vorgelebt wird – wird sich entfalten und sich selbst die Aktivitäten suchen, die es glücklich machen.“ Die Eltern können also bei dem Versuch, ihren Kids zu emotionalen Höhenflügen zu verhelfen, auch viel falsch machen – und tun gut daran, alle diesbezüglichen Fehler zu vermeiden. Den größten Einfluss auf das Glücksleben der Kinder haben nämlich die Eltern.

Lach doch wieder einmal...

Die Frage, ob ihre Kinder glücklich sind, können alle Eltern leicht beantworten: Ein Blick in die Augen sagt dabei meistens mehr als tausend Worte. Kinder zeigen ihre Emotionen offen und ehrlich. Wenn sie oft lachen, Freunde treffen, einigermaßen gerne in die Schule gehen, Spaß an ihren Hobbys und verschiedenen Aktivitäten haben und insgesamt Lust am Leben zeigen, sind sie glücklich. Und wenn es nicht so ist? Es gibt einige Faktoren, mit denen man die Stimmung heben und für Glücksgefühle sorgen kann. So sind elterliches Lob und anerkennende Worte enorm wichtig für die Kinderseele. Auch gemeinsame Aktivitäten heben nachhaltig die Laune. Dabei spielt das Zeitausmaß eher eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist die dabei erlebte Stimmung.

Eltern haben Vorbildwirkung

Die Rolle der Eltern als „Glücksbringer“ hat aber noch einen ganz anderen Aspekt: Mama und Papa sind nämlich auch im Bezug auf die emotionale Befindlichkeit die wichtigsten Vorbilder. Wenn die Eltern zufrieden sind, viel lachen und ihre Kinder häufig mit glücklich leuchtenden Augen anschauen, dann hilft das auch den Kindern, glückliche Menschen zu werden. Aber: Glückliche Augen kann man nicht vorspielen. Im Umkehrschluss heißt das: Wer seine Kinder glücklich machen will, muss sich zuerst einmal auch selbst immer wieder glücklich machen. Eine These, die von vielen Experten und Studien bestätigt wird: Eltern, die – zum vermeintlichen Wohl der Kinder – ihre eigenen Interessen zu sehr vernachlässigen, um sich ganz für den Nachwuchs „aufopfern“ zu können, tun den Kids in Wahrheit nichts Gutes. Emotionen sind ansteckend – positive wie negative. Fröhliche Eltern, die zufrieden und ausgeglichen sind, weil sie hin und wieder auch etwas tun, was hauptsächlich ihnen selbst Spaß macht, machen damit auch ihre Kinder glücklich. Also, wie wäre es mit diesem Vorsatz für 2018: Gönnen Sie sich hin und wieder etwas. Es geschieht auch zum Wohl Ihrer Kinder...

 So machen Sie Ihre Kinder glücklich

 + Schaffen Sie eine gute Familienatmosphäre

+ Loben Sie Ihre Kinder oft und schenken Sie Ihnen echte Wertschätzung

+ Zeigen Sie Lebenslust, Fröhlichkeit und gute Laune – wenn Ihnen das nicht leicht fällt, sollten Sie auch Ihren eigenen Lebensstil überdenken

+ Spiel, Sport, Ausflug & Urlaub: Unternehmen Sie viel mit ihren Kindern

+ Ermöglichen Sie Ihren Kindern viel Kontakt zu Freunden und Großeltern

+ Sorgen Sie nach Möglichkeit für großzügige Wohnverhältnisse – Kinder brauchen Platz zum Glücklichsein

+ Haustiere machen Kinder glücklich

+ Glück ist ein subjektives Gefühl: Was Sie als Kind glücklich gemacht hat, muss nicht dieselbe Wirkung bei ihren Kindern haben

+ Ermutigen Sie Ihre Kinder, sich Aktivitäten auszusuchen, die ihnen Spaß macht

Foto: Shutterstock/Photographee

 

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