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Unser Weihnachtsbaum

Die zukünftigen Christbäume werden als Setzlinge mit vier bis fünf Jahren am Feld gepflanzt. „Um zwei Meter hoch zu werden benötigen sie mindestens zehn Jahre“, so die Experten der ARGE NÖ Christbaum- und Schmuckreisigproduzenten, des größten bäuerlichen Produzentenzusammenschlusses Österreichs. In diesen Jahren werden die Bäume in den Christbaumkulturen von den Bauern gepflegt. Nur so können die hohen Ansprüche der Konsumenten an Form, Farbe und Haltbarkeit ihres Christbaumes gewährleistet werden: Durch regelmäßiges Beschneiden wachsen die Bäume gleichmäßig. Um Verunkrautung zu verhindern, die zu unregelmäßigen oder asymmetrischen Bäumen und dürren Astreihen führt, muss stetige Kulturpflege betrieben werden.

Fast alle Christbäume kommen aus Österreich
4/5 der in Österreich produzierten Christbäume werden auf als Christbaumkulturen gewidmeten landwirtschaftlichen Flächen gezogen. Lediglich 1/5 der heimischen Weihnachtsbäume kommt aus dem Wald. In Österreich gibt es etwa 1000 Christbaumbauern, die auf einer Fläche von 3.300ha Weihnachtsbäume aufziehen (1990 lag die Produktionsfläche für Christbäume in Österreich bei 930ha, 2002 bereits bei 2.246ha). 54,4% der österreichischen Anbauflächen für Christbäume entfallen auf Niederösterreich. An zweiter Stelle liegt mit 16,9% die Steiermark, gefolgt von Oberösterreich mit einem Anteil von 10%. Burgenland hält 7,2%, Kärnten und Salzburg jeweils 3,4% Tirol 2,2%, Vorarlberg 0,8% und Wien 0,4% der Christbaumkulturen. Ein Christbaum hat ein Platzbedarf von ca. 3m2.
Von den im Jahr 2008 in Österreichs Haushalten aufgestellten 2,45 Millionen aufgestellten Naturchristbäumen stammten knapp 90% aus heimischer Produktion (knapp 2,2 Mio.), die restlichen 10% (ca. 250.000) sind Importware – hauptsächlich aus Dänemark. 80% der heimischen Weihnachtsbäume stammen aus eigenen Christbaumkulturen von landwirtschaftlichen Flächen, 20% aus Wald-Pflege-Nutzungen. Christbäume aus dem Wald haben vor allem im westlichen Österreich eine stärkere Bedeutung. Die jährlich geernteten Christbäume müssen, um die Nachhaltigkeit der Produktion zu gewährleisten, auch jährlich zuwachsen.

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Unser Weihnachtsbaum

Christbaum ist nicht gleich Christbaum
Manche sind grün, andere eher bläulich in der Färbung. Einige stechen, andere haben weiche Nadeln. Und der Lieblingsbaum der Österreicher duftet am wenigsten nach Weihnachten.Zwei Drittel aller Christbäume sind Tannenarten, allen voran Nordmannstannen. Ihre Beliebtheit ist in den letzten Jahren – vor allem in Wien – stark gestiegen. Die Nordmannstanne zeichnet sich durch weiche Nadeln und eine satte grüne Farbe aus. Die Fichtenarten sind die zweitgrößte Baumfamilie, die als Christbäume Verwendung finden. Ihnen eilt der Ruf voraus, zu stechen. Dabei gibt es mittlerweile Züchtungen mit weichen Nadeln. An Fichten ist besonders ihr frischer Duft hervorzuheben.

Nordmannstanne
•    schönes langes Nadelkleid
•    rundum weich benadelt
•    satte grüne Farbe
•    beste Haltbarkeit
•    duftet kaum
Mit der Nordmannstanne geht man auf Nummer sicher – sie ist der Klassiker unter den Christbäumen: Mit ihrem dichten Nadelkleid und der satte grünen Farbe steht ihr Schmuck jeder Art. Ihr Nachteil: Wegen der gewachsten Nadeln duftet die Nordmannstanne kaum. Fazit: Der ideale Familienbaum.

Blaufichte
•    Bläuliche bzw. grünliche Färbung
•    Harziger intensiver Duft
•    Leicht stachelig
•    Gute Haltbarkeit
Fans der Blaufichte sind Liebhaber der Natur. Sie schätzen auch ihre rauen Seiten - und die hat die Blaufichte: Der wunderbare Nadelduft geht einher mit einem leicht stacheligen Nadelkleid. Der Blaufichte steht traditioneller Schmuck besonders gut. Durch ihre kurzen Nadeln kommen auch kleine Anhänger gut zur Geltung. Fazit: Der ideale Baum für jene, die den Duft von Weihnachten in ihrem Wohnzimmer haben wollen.

Silbertanne od. Coloradotanne
•    buschiges Nadelkleid
•    bläuliche Farbe
•    Baum duftet zitronig
•    Gute Haltbarkeit
Die Silbertanne oder Coloradotanne vereint die Vorzüge von Blaufichte und Nordmannstanne: frischer Tannenduft und weiches Nadelkleid. Aufgrund ihrer langen buschigen Nadeln braucht der Schmuck eine gewisse Größe um zur Geltung zu kommen. Etwas teurer in der Anschaffung. Fazit: Der perfekte Baum für alle, die das Exzentrische lieben.

Felsengebirgstanne oder Korktanne
•    Bläuliche Färbung
•    kürzere Nadeln
•    zitronenartiger Duft
•    gute Haltbarkeit
Die Felsengebirgs- oder Korktanne ähnelt der Blaufichte in Farbe und Form der Nadeln, sticht aber nicht. Ihr Duft ist leicht zitronenartig, durch die kurzen Nadeln steht ihr auch kleiner Schmuck sehr gut. Fazit: Die weiche Alternative für Fans der Blaufichte.