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Natürlich achtsam – Nachhaltigkeit im Familienalltag

Nachhaltigkeit – der Begriff ist seit einigen Jahren in aller Munde, jedoch scheint er auch verbunden mit Einschränkungen sowie einem größeren Zeit- und Geldaufwand. Und vor allem Familien mit Kindern fühlen sich finanziell stark belastet. Aber eine bewusste Lebensweise im Familienalltag muss mitnichten eine große Herausforderung darstellen. Leider bleibt es oft bei dem bloßen Interesse für nachhaltigen Konsum, das in der Praxis keinen Widerhall findet. Dabei erziehen wir mit der gelebten Wertschätzung umweltfreundlicher Produkte, welche weltweit zu fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden, auch unsere Kinder zur Achtsamkeit und lehren sie, über ihr Verhalten in einer Zeit der schwindenden Ressourcen zu reflektieren.

Das Gegenteil von verschwenderisch

Laufend wandern in Österreich Tonnen von Lebensmitteln in den Müll. Wir leben in einer Überflussgesellschaft und wenn das Buffet so vieles bereithält, ist man versucht, sich auch wirklich alles aufzuladen, was der Gusto begehrt. Doch gerade das ist das Gegenteil von nachhaltiger Lebensweise. Wer nicht jeden Tag Fleisch auf den Speiseplan setzt, lebt gesünder und preiswerter und kann dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu verringern. Und was man nicht täglich vorgesetzt bekommt, wird automatisch zu etwas Besonderem. Zertifizierte Bio-Lebensmittel, Fairtrade-Produkte, regionale und möglichst wenig verarbeitete Waren können mit reinem Gewissen gegenüber Mensch und Tier erworben werden. Fair gehandelte Produkte entstehen unter sozial- und umweltverträglichen Bedingungen. Das gerechte Einkommen sichert eine menschenwürdige Existenz. Mit dem Konsum von in der Region angebauten Produkten kann außerdem unnötiger Schadstoff-Ausstoß durch einen kurzen Transportweg vermieden werden. Zugegeben: Die Zubereitung von Gerichten mit frischen Zutaten dauert wohl ein bisschen länger und bedarf mehr Zuwendung als ein Fertiggericht, aber birgt auch jede Menge Spaß. Wer erinnert sich nicht gerne ans Kochen und Backen mit der Großmutter zurück?

Reparieren, leihen, tauschen

Denken Sie beim nächsten Einkauf jedoch nicht nur an den Inhalt Ihres Sackerls. Ein stabiler Leinenbeutel oder Einkaufskorb hilft, unnötigen Plastikmüll zu vermeiden. Bewusster zu konsumieren, heißt aber nicht nur bewusster einzukaufen und unnötiges Wegwerfen von Lebensmitteln, Gebrauchsgegenständen und Kunststoff zu vermeiden, sondern auch: reparieren, leihen, tauschen. Vor allem für Nachzügler, die noch im Wachstum begriffen sind, können Kleidungsstücke von Geschwisterkindern aufgehoben werden (wenn sie denn qualitativ hochwertig waren und dar ob nicht verschlissen sind), Sportgeräte wie Skier oder Musikinstrumente kann man leicht in der passenden Größe ausborgen. Und sogar ein Auto kann man sich teilen, indem man Fahrgemeinschaften bildet. Am besten ist es aber, das Garagentor geschlossen zu halten und für kurze Strecken aufs Fahrrad umzusatteln. Der Nachwuchs wird sich sicher über diese Abwechslung freuen.

Den Energieverbrauch drosseln – Öl, Strom, Wasser

Wer den eigenen Energieverbrauch reduziert, schont Umwelt und Geldbeutel zur gleichen Zeit. Ein kritischer Blick aufs Thermostat gehört dazu, denn jeder Grad weniger spart etwa sechs Prozent an Heizenergie. Wer also von 23 auf 20 Grad herunterregelt, zügelt den Verbrauch um ganze 18 Prozent. Abseits der Heizung gibt es noch viele weitere, kleinere Energiefresser, die sich aber summieren: Egal ob Küchengeräte oder der gute alte Fernseher – Geräte, die nicht gebraucht werden, sollten abgesteckt werden, denn der Stand-by-Modus ist ein viel unterschätzter Stromfresser. Um die Geräte tatsächlich vom Netz zu nehmen, empfehlen sich abschaltbare Steckerleisten. Weil wir in einem Land leben, das keine Wassernot kennt, vergessen wir leider auch viel zu oft, wie wertvoll reines Trinkwasser ist. Das neue Energieetikette für Duschbrausen und Armaturen zeigt, wie effizient sie funktionieren: Mit A ist man gut beraten, mit G spart man kaum Wasser und Energie ein. Im Alltag haben sich die altbekannten Tipps bewährt: Geschirrspüler und Waschmaschine ganz auffüllen, Stopptaste beim WC betätigen, während des Zähneputzens den Hahn abdrehen, duschen statt baden.

Nachhaltig leben heißt, an die Zukunft zu denken

Wachsen Kinder in einem Umfeld auf, in dem der Nachhaltigkeitsgedanke ein fester Bestandteil des Alltags ist, erlernen sie durch das Vorleben der Eltern die Wichtigkeit eines Daseins im Einklang mit der Umwelt. Natürlich erfordert eine nachhaltige Lebensweise, die Verkleinerung unseres Fußabdrucks, anfangs einen gewissen Mehraufwand – so fällt es uns doch immer schwer, Gewohnheiten gegen neue Routinen zu ersetzen. Auf lange Sicht entsteht jedoch Freiheit und Einfachheit. Und das möglichst noch für die nächsten Generationen. 

Auf den nächsten Seiten stellen wir Ihnen ausgewählte Geschäfte und Online-Shops vor, die Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen legen. 


Titelfoto: Shutterstock/Greg Brave

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