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90 Jahre Micky – eine Maus erobert die Welt

Neunzig Jahre ist es mittlerweile her, dass Micky Maus mit seiner Rolle als pfeifender Seemann im Kurzfilm „Steamboat Willie“ am 18. November 1928 die Kinoleinwände enterte. Sein Debüt sollte sich in den kommenden Jahrzehnten zu einer der traumhaftesten Karrieren in ganz Hollywood entwickeln. Bis heute ist Micky in mehr als 120 animierten Titeln erschienen und steht als Ikone und Wahrzeichen der gesamten Walt Disney Company wie kein Anderer für Träume, Zauber und Fantasie. Er verbindet Generationen und erinnert uns stets daran, wie wichtig Humor und Optimismus sind. Lesen Sie hier, wie Mickys Reise vor neun Jahrzehnten begann.

Anfang 1928 war der 26-jährige Produzent Walt Disney auf der Suche nach einem Nachfolger für seinen Charakter Oswald, the lucky Rabbit, da er die Rechte an Oswald an seinen Vertriebspartner verloren hatte. Im Zug von New York nach Hollywood erfand Walt eine Maus, die er zuerst Mortimer taufte und dann, auf Anregung seiner Frau, in Micky umbenannte. Ein erster Film, Plane Crazy, wurde im Frühjahr produziert, ein zweiter im Frühsommer, „Der galoppierende Gaucho“ (Originaltitel „The Gallopin‘ Gaucho“), aber Walt war nicht in der Lage, einen Verleih für seine Werke zu gewinnen. Inspiriert von den ersten vertonten Filmen, die ab 1927 veröffentlicht wurden, setzte er seine letzten Hoffnungen auf die Aufnahme eines synchronisierten Soundtracks, die seinen dritten Versuch begleiten sollte: Steamboat Willie. Und endlich: Der Kurzfilm wurde ein voller Erfolg! Der junge Produzent entschied sich, auch „Plane Crazy“ und „The Gallopin‘ Gaucho“ mit Ton zu versehen – Mickys Leinwandkarriere begann und sie war unaufhaltsam!

Mickys wichtigste Rollen

Ganze 118 Micky Maus Zeichentrickfilme wurden zwischen 1928 und 1953 produziert. 1932 erhielt Walt einen Ehren-Oscar® für seine Figur, dessen Abenteuer zum Synonym für künstlerische und technologische Innovation geworden sind. In seinem ersten Kurzfilm in Farbe, „Mickys Platzkonzert“ (1935), versuchte Donald, Micky die Show zu stehlen, indem er das alte amerikanische Volkslied „Turkey in the Straw“ auf eben der Pfeife spielte, die Micky bereits in „Steamboat Willie“ gepfiffen hat. In diesem goldenen Jahrzehnt erlebten Micky und seine Freunde in Kurzfilme wie „Mickey’s Rival“ (wo der betreffende Rivale den Namen Mortimer trägt…), „Die Uhrenreinigung“, „Einsame Geister“ und „Das tapfere kleine Schneiderlein“ unvergessliche Abenteuer. Für den Kurzfilm „Pluto der Jagdhund“von 1939 gab Zeichner Fred Moore Micky schwarze Pupillen in seine weißen Augäpfel und verlieh dem Charakter dadurch eine neue Ausdrucksstärke.

Unter der Leitung des großen Dirigenten Leopold Stokowski und unter Verwendung der Musik des französischen Komponisten Paul Dukas entwickelte Walt die Idee für seine Version von „Duell der Magier“, die dem Publikum mit der Veröffentlichung von Fantasia vorgestellt werden sollte.

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg hörten die Kinos nach und nach auf, animierte Kurzfilme zu zeigen, um die Filmvorführungen zu verkürzen. Zur gleichen Zeit wurde Micky zu einem Pionier des Fernsehens: Der „Mickey Mouse Club“ wurde ins Leben gerufen, ein klassisches amerikanisches TV-Format, das ursprünglich von 1955 bis 1959 lief und auch in den späteren Jahrzehnten in aktualisierten Versionen gezeigt wurde. Walts Animationen fanden dort also ein neues Publikum. Schließlich stand Micky im Jahr 1955 zur Begrüßung der Gäste zur Verfügung, als in Kalifornien Disneyland der erste Themenpark seiner Art, eröffnet wurde, der die Freizeit- und Tourismusbranche revolutioniert hat.

Micky feiert ein triumphales Comeback

Anlässlich seines 50. Geburtstages im Jahr 1978 erhielt Mickey einen Stern auf dem legendären Hollywood Walk of Fame – eine Ehre, die zu der Zeit noch keinem anderen animierten Charakter zuteil geworden war. Es schien der perfekte Moment für ein Comeback im Kino zu sein: Ab 1983 tauchte er bei verschiedenen Anlässen wieder auf, unter anderem in beliebten Spielfilmen wie „Mickys Weihnachtserzählung“ und „Der Prinz und der Bettelknabe“. Er wirkte auch in Spielfilmen wie „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“, „Goofy – Der Film“ und „Fantasia/2000“ mit.

Im Jahr 2013 wurde er wieder zum Helden im Oscar®-nominierten Kurzfilm „Get a Horse!“, der vor dem Kinohit „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ in den Kinos gezeigt und im Stil der späten 1920er Jahre animiert ist. Seit 2013 lassen die Emmy-prämierten Micky Maus TV-Shorts das Slapstick-Feeling des klassischen Micky wieder aufleben, der im Geiste seiner frühen animierten Auftritte lustige Abenteuer erlebt.

Das Jubiläumsjahr: Micky Maus 2018

Angekommen im Hier und Jetzt startet anlässlich des 90. Jubiläums mit „Mickey: The True Original Exhibition“ ab November 2018 eine beeindruckende Pop-up-Ausstellung in New York, die von Mickys Status als ‚echtem Original‘ und seinem weltweiten Einfluss auf die Popkultur und Kunst inspiriert ist. Von seinen schwarz-weißen Anfängen im Steamboat Willie bis hin zur Farbwelt der mehr als 100 Cartoon-Shorts können Ausstellungsgäste eine unvergessliche Reise durch Mickys größte Momente erleben.

Die vom Designer Darren Romanelli kuratierte Ausstellung zeigt zudem exklusive Originalarbeiten zeitgenössischer Künstler wie Kenny Scharf, Amanda Ross-Ho und Shinique Smith, weitere Künstler werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben. 

B
ild: Walt Disney Company

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