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Gewinnspiel: Mit heiler Haut den Sommer genießen!

Mit Sommerbeginn startet auch die Hochsaison der Outdoor-Aktivitäten. Und damit wird wieder ein Thema aktuell, das viele gerne ein wenig vernachlässigen: der richtige Sonnenschutz! Dies gilt nicht nur für Erwachsene, sondern vor allem auch für den Nachwuchs. Denn Kinder halten sich besonders gerne und lange im Freien auf und sind auch generell mehr gefährdet. „Die Produktion des braunen Hautfarbstoffes Melanin ist bei den Kleinen noch gering. Säureschutzmantel und Aktivität der Talgdrüsen sind noch sehr schwach ausgeprägt. In jungen Jahren ist man gegenüber UV-Strahlen daher viel empfindlicher“, warnt der Wiener Kinderarzt Prim. Univ.-Lektor DDr. Peter Voitl. 

Früher Sonnenbrand, späte Reue

Erst ab einem Alter von etwa sechs Jahren bietet die Haut der Kleinen einen annähernd vergleichbaren Schutz wie die von Erwachsenen. Ihr kann daher bereits ein kurzer, ungeschützter Aufenthalt im Freien – auch an bewölkten Tagen – stark zusetzen. Wenn auch ein Sonnenbrand nach einigen Tagen abklingt – die Haut vergisst nicht, vor allem nicht auf Versäumnisse im Kindes- und Jugendalter. „Erwiesen ist: Je intensiver die UV-Strahlung, der man in jungen Jahren mangelhaft geschützt ausgesetzt war und je mehr Muttermale die Haut aufweist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, in späteren Jahren an schwarzem oder weißem Hautkrebs zu erkranken“, gibt Dermatologe Prof. Dr. Rainer Kunstfeld vom Dermatologikum-Wien zu bedenken. Die Warnung ist ernst zu nehmen: Neuerkrankungen an schwarzem und weißem Hautkrebs nehmen in den letzten Jahren deutlich zu.

Welchen Sonnenschutz brauche ich wirklich?

Abgesehen vom unterschiedlichen Hauttypus: Da die UVA und UVB-Strahlung nicht überall gleich stark ist, sollte sich auch die Auswahl des geeigneten Sonnenschutzes nach den geplanten Aktivitäten richten. Hautspezialist DDr. Gerald Rehor aus Vorarlberg: „Spiele ich am Morgen oder am späten Nachmittag Tennis, wird mir als Erwachsenem eine gute Rezeptur mit einem Lichtschutzfaktor 30 ausreichen. Bin ich allerdings stundenlang der Sonne ausgesetzt wie bei einer längeren Radtour oder einer Golfpartie, sollte ich vorsichtshalber Produkte mit LSF 50, wählen. Für verantwortungsvolle Eltern gilt: Kinder generell mit einem sehr hohen Breitband-Lichtschutzfaktor eincremen!“

Vorsicht auf der Alm und am Meer!

Die Intensität der UV-Strahlung variiert auch nach Lage: So nimmt etwa die UVB-Strahlung mit je 1000 m Höhenunterschied um etwa 20% zu. Dermatologe Rehor: „Ob gemütliche Almwanderung, Spielen am Bauernhof, Bergsteigen oder Mountainbiking – Gebirgswind und kühlere Luft auf der Alm lassen uns gerne vergessen, dass die Sonneneinstrahlung dort deutlich intensiver als im Tal ist. Für die Berge ist daher eine gute Gebirgssonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor für Kinder und Erwachsene angesagt.

Wer gerne Baden geht, sollte wissen: Oberflächen wie Wasser oder Sand reflektieren das Sonnenlicht und verstärken damit die UV-Strahlung um bis zu 85%, also fast ums Doppelte! Dies ist besonders beim Spielen, Sonnenbaden, Schwimmen, Schnorcheln, Segeln oder Surfen zu bedenken. Spezielle Meeressonnencremes für Kinder und Erwachsene sollten einen sehr hohen Breitband-Lichtschutzfaktor (50 oder 50+) aufweisen, natürlich wasserfest sein und idealerweise nicht mit dem Sand verkleben.

Weitere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich

Allerdings ist auch der beste Sonnenschutz kein Freibrief zum „Braten“ in der Sonne „Regelmäßig und ausreichend aufgetragene Sonnenschutzpräparate schützen zwar bestenfalls vor Hautkrebs und UV- bedingter vorzeitiger Hautalterung, jedoch nicht vor Infrarotstrahlung. Diese Wärmestrahlung der Sonne belastet die Haut aber stark. Daher sollte man sollte man neben einem gutem Sonnenschutz auch weitere Vorsichtsmaßnahmen für seinen Nachwuchs und auch für sich selbst beherzigen“, appelliert Dermatologe Rainer Kunstfeld an die elterliche Verantwortung. 

Guter Sonnenschutz: Worauf ist zu achten?

1.    Vorsicht bei Restbeständen vom Vorjahr!

Sonnenschutzpräparate, bzw. -filter haben nach erstmaligem Gebrauch nur mehr eine begrenzte Haltbarkeit (die Anzahl der Monate muss auf der Packung ersichtlich sein). Restbestände aus dem Vorjahr sollten daher nicht mehr verwendet werden. 

2.    Auf die Inhaltsstoffe achten!

Sonnenallergien nehmen stark zu. „Zu Produkten ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen, Parabenen sowie ohne Mikro- und Nanopartikel greifen, denn diese Substanzen erhöhen das Allergiepotential“ rät Hautarzt Gerald Rehor. Rezepturen, die auf alle allergieverdächtigen Substanzen verzichten, sind etwa die neuen, bereits vegan zertifizierten Sonnenschutzprodukte (Gebirgssonnencreme LSF 50+, Meeressonnencreme LSF50+) des hessischen Kinderhautspezialisten Paediprotect. 

3.    Filtersubstanz ist nicht gleich Filtersubstanz!

Auch bei den Filtersubstanzen selbst ist Vorsicht geboten. Unter den chemischen UV-Filtern gibt es Zusatzstoffe, die nun nach Studien in Verdacht geraten sind, Allergien und eine dem Hormon Progesteron ähnliche Wirkung im Körper auszulösen. Dazu zählt u.a. das leider noch vielen Hautcremes und Sonnenschutzmitteln beigemengte Octocrylene. 

4.    Nicht zu wenig auftragen! Nur nicht zu sparsam sein: Als Faustregel gelten 2 ml pro cm2 Körperoberfläche. Zum optimalen Schutz benötigt ein (sonnen-) badender Erwachsener somit täglich rund 35-40ml Sonnenschutzmittel über den Körper verteilt. 

5.    Richtige Reihenfolge beachten: Immer erst den Sonnenschutz auftragen und ca. 10 Minuten danach die Gesichtspflege. Andersrum kommt die Wirkung des Sonnenschutzfilters nicht voll zum Tragen.

6.    Sonnenschirm ist kein Sonnenschutz: Sonnenschirme oder dichtes Gebüsch bieten keinen zuverlässigen Schutz vor UV-Strahlung. „Dermatologe Prof. Kunstfeld: „Ob Kind oder Erwachsener: Auch im Schatten eincremen, da auch dort immer noch bis zu 50% der UV-Strahlung wirksam werden können.“

7.    Kleidung allein schützt nicht verlässlich

Sonnenhut, Hose und T-Shirt sind allein kein zuverlässiger Schutz, wenn das textile Gewebe nicht einen so genannten UV-Protektionsfaktor (UPF) von mindestens 30 hat.

8.    Der beste Sonnenschutz: Vermeiden! Der beste Sonnenschutz ist nach wie vor, zwischen 11:00 und 15:00 Uhr gut eingecremt den Schatten aufzusuchen. Eine „gute Farbe“ erhält man, trotz hohem Lichtschutzfaktor, auch in den Stunden davor und danach. Und: „Kleinkinder unter einem Jahr sollten überhaupt nicht direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt sein“, so Kinderarzt DDr. Peter Voitl.


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Fotos: Shuttertsock/Gorillaimage, Paediprotect

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