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Farbenprächtige Naturoasen erleben

Der Herbst ist bald da – für Hobbygärtner gibt es jetzt viel zu tun. Die Pflanzenwelt muss auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden und natürlich gibt es jede Menge zu tun, damit der Garten sich im Frühjahr in voller Pracht entfalten kann.

„Gärtnern ist das größte Vergnügen des Menschen, es ist die schönste Erfindung des menschlichen Geistes“, diese weisen Worte sprach der berühmte englische Philosoph Francis Bacon bereits im 16. Jahrhundert. Er hat damit keineswegs unrecht. Wer einmal vom „grünen Virus“ befallen ist, kommt davon nicht mehr los. Selbst die kühle, regnerisch-windige Jahreszeit kann Pflanzenfreunde nicht davon abhalten, ihre freie Zeit im Garten zu verbringen. Wenn die Tage kürzer werden und die Blätter zu Boden fallen, gibt es für echte Naturliebhaber viel zu tun. Zum Beispiel Laub beseitigen, Obst einsammeln, Hecken beschneiden und Gartenmöbel reinigen. Der Grundstein für eine erfolgreiche kommende Gartensaison wird in dieser Jahreszeit gelegt. Das heimische Grün muss weiterhin gepflegt und winterfest gemacht werden.

Hecken und Sträucher schneiden

Damit Hecken und Sträucher im Frühling richtig wachsen können, sollten sie vor dem ersten Frost gestutzt werden. Es empfiehlt sich, vor allem dürre und zu dicht stehende Zweige zu entfernen. So bekommen die verbleibenden Äste genügend Licht. Doch Vorsicht bei Heckensträuchern wie der Forsythie, denn diese entwickeln ihre Blütenansätze schon im Herbst. Der Herbst ist auch die ideale Pflanzzeit für Frühjahrsblüher. Bis Anfang Dezember können Tulpen, Krokusse, Kaiserkronen, Schneeglöckchen und Narzissen gesteckt werden. Da einige dieser Zwiebeln zur Lieblingsspeise der Wühlmäusen zählen, ist es wichtig, diese in Drahtgitterkörbe zu pflanzen. In diesen Spezialbehältern können sich die Zwiebeln gut entfalten, die Mäuse haben keine Chance.
 Im Herbst werden aber auch Knollen und Zwiebeln aus dem Boden geholt, um sie trocken und kühl zu überwintern. Dazu gehören Dahlien, Gladiolen, Canna und Begonien. Diese beliebten Pflanzen überwintern im Keller oder in der Garage und werden im Frühjahr wieder eingesetzt. Das Ausgraben sollte vor dem ersten Frost erfolgen, damit die Knollen und Zwiebeln keinen Schaden nehmen.

Laub sollte entfernt werden

Wenn die Bäume ihre Blätter verlieren, sind Rasen und Hecken schnell mit Laub bedeckt. Alle Jahre wieder kommt es deshalb zu Diskussionen: Soll das Laub liegen bleiben, weil es angeblich den Boden im Winter schützt oder entfernt werden? Gartenprofis wissen: Bleiben die Blätter liegen, verursachen sie Schimmel und unschöne braune Flecken. Zwischen Schattenstauden und als Mulch unter Bäumen und Sträuchern hat das Herbstlaub jedoch eine positive Wirkung auf das Pflanzenwachstum. Auf dem Rasen hingegen behindert es die Lichtaufnahme der Gräser und fördert das Mooswachstum. Deshalb ist es wichtig, das Laub mindestens einmal wöchentlich vom Rasen zu entfernen. Besonders leicht und schnell funktioniert das, wenn Sie einen Rasenmäher mit Fangkorb haben. Stellen sie den Mäher hoch ein, dann ist das Laub im Nu verarbeitet und verrottet auf dem Komposthaufen schneller. Wichtig: Der Rasen sollte auch noch im Herbst regelmäßig gemüht werden.

 Was jetzt zu tun ist

• Sommerblumenbeete, Gemüsebeete ernten, abräumen und kompostieren.

• Tulpen- & Narzissenzwiebel für das Frühjahr legen; je früher die Zwiebel in den Boden kommt, desto schöner fällt die  Blüte aus. Als Faustregel bei der Pflanzung gilt die dreifache Tiefe der Höhe der Blumenzwiebel.

•  „Herbstblüher“ - Eriken, Chrysanthemen oder Calluna setzen.

•  Verblühte Stauden über den Boden abschneiden.

• Beete nach dem Abräumen oder Zückschneiden sachte mit Gabel lockern. Nach dem Abräumen der Beete Kompost aufbringen und mit dem Spaten grobschollig umstechen, um dem Boden Nährstoffe wieder zuzuführen.

• Rasen vom Laub säubern; Laub kompostieren oder unter Gehölzen aufbringen.

• Rasen vor dem Winter nochmals mähen, um das Knicken der Grashalme durch Schneedruck zu verringern (Schimmelpilzbildung.) Mähgut dem Kompost beimengen.

• Den Herbst nützen, um Gehölze mit Ballen zu setzen. Bei der Pflanzung ist zu beachten, dass die Ballen ausreichend bewässert und Balierhilfen wie Gitter, Netze, usw. entfernt werden, da es später zu Einschnürungen kommen könnte. Das Pflanzloch ist zirka in doppelter Größe des Ballens auszuheben und mit frischem Erdmaterial aufzufüllen. Zu beachten ist die Pflanztiefe (Oberkante des Ballens ist Oberkante der Pflanzgrube).

• Herbstpflanzung von Gehölzen (Herbstpflanzung ist prinzipiell der Frühjahrspflanzung vor zu ziehen). Ausnahme: Birke

• Komposthaufen umsetzen.

•  Immergrüne Pflanzen im Freiland mit ausreichender Menge an Wasser versorgen, um die Wintertrockenheit zu vermeiden.

• Obst zeitgerecht ernten, sachgerecht einlagern, befallene Früchte wegen Gefahr von Neuinfektion durch Pilzerkrankungen entfernen.

• Baumanstriche an frostempfindlichen Obsthölzern im Stammbereich durchführen (Kalkanstrich), um das Aufreißen der Rinde durch Frosteinwirkung zu verhindern.

• Versorgung von Rosengewächsen: Hochstammrosen jetzt grob zurückschneiden und vor Frosteinwirkung durch Einpacken und befüllen mit geeigneten Materialien schützen (Jute-, Fließ- oder Kartoffelsack, und befüllt mit Holzwolle, Stroh, Papier, Laub etc.).

• Kompost oder Mähgut kann als Mulchschicht unter Sträucher gebracht werden, um den Pflanzen Schutz und Nährstoffe zu bieten.

• Frostempfindliche Gehölze auf die Einwinterung vorbereiten.

• Mediterrane Topfpflanzen frostfrei stellen.

Foto: Fotolia

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