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Ernährung in der Stillzeit

Ein Kind zur Welt bekommen, zieht viele Veränderungen mit sich. Es kommen tausende Fragen auf und alles dreht sich nur um den kleinen Sprössling. Doch sollte man von Anfang an auf eine abwechslungsreiche und vollwertige Ernährung in der Stillzeit achten, denn eine Mutter will seinem Baby natürlich nur das Beste mit auf den Weg geben. Jede Hebamme und Kinderkrankenschwester würde einer frischgebackenen Mutter immer das Stillen empfehlen, denn somit bekommt ihr Baby die perfekt abgestimmte Milch, die es braucht. Außerdem enthält die Muttermilch viele wichtige Abwehrstoffe und fördert die Entwicklung des Kindes.

Für Stillende ist es wichtig mindestens 2-3 l Flüssigkeit am Tag zu sich zu nehmen, weil somit die Milchproduktion angeregt wird. Stilltees sollten max. 2 Tassen getrunken werden, ansonsten am besten Wasser oder Tee. Salbei-und Pfefferminztees sind für Stillende nicht zu empfehlen, da sie die Milchbildung hemmen. Koffeinhaltige Getränke, wie Kaffee oder grüner Tee können in Maßen zu sich genommen werden. Wer die Milchbildung fördern möchte, kann täglich ein Glas Malzbier trinken. Und wer grundsätzlich Probleme mit dem Stillen hat, sollte auf eine ruhige Umgebung achten und sich nicht stressen lassen, wenn es anfangs noch so recht klappt. Geduld ist das A und O. Man kann zusätzlich mit warmen Speisen, Getränken und warmen Brustwickel vor dem Stillen unterstützen, damit der Milchfluss angeregt wird.

Generell gilt es zu wissen, dass während der Stillzeit zusätzliche Energie und Nährstoffe nötig, um ein Baby mit Muttermilch zu ernähren. So brauchen Stillende in den ersten 4 Monaten nach der Geburt pro Tag noch rund 630 Kalorien zusätzlich zum Grundbedarf von etwa 2000 Kalorien. In dieser Zeit ist es wichtig, dass Sie mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse täglich zu sich nehmen. Dabei sollte man Fruchtsäurehaltiges vermeiden sollte, da dies allergische Reaktionen beim Kind hervorrufen könnte z.B. wunder Po. Außerdem sind Ballaststoffe aus Vollkornprodukten in der Stillzeit wichtig um Obstipationen vorzubeugen. Blähende Lebensmittel wie Kohl sollten vermieden werden, denn sonst wird ihr Kind kurze Zeit später auch von Blähungen geplagt. Um Eisenmangel vorzubeugen, ist es wichtig, grünes Blattgemüse, rote Beet, Fleisch und Getreide zu essen. 2-3 pro Woche Fisch würde für eine ausreichende Fluor und Folsäure für Mutter und Kind sorgen. Prinzipiell ist es für das Wohlbefinden Stillender ratsam lieber 5 kleinere Mahlzeiten, als wenig Große zu sich nehmen.

Wenn Sie also auf eine gesunde Ernährung achten und für ein stressfreies Rund-Um-Wohlfühlpaket sorgen, sollte das Stillen für Sie als frische Mutti kein Problem mehr sein. Milch frei!

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