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So machen Sie Ihre Wohnung krabbelsicher

Regale sichern, Temperaturregler in der Badewanne einsetzen, Treppenschutzgitter anbringen, auf Tischtücher verzichten, Putzmittel an sicheren Orten verwahren, den Stromkreislauf überprüfen,... wer sich anschaut, welche Maßnahmen notwendig sind, um seine Wohnung krabbelsicher zu machen (siehe Kasten) merkt gleich, in welchen unterschiedlichen Bereichen Krabbelkindern Gefahren drohen.

Endlich kann ich alles angreifen, was ich will!
Etwa mit 10 Monaten lernen die meisten Kinder krabbeln. Oft leuchten ihre Augen dabei begeistert und es scheint fast, als hätten die Kleinen lange auf diesen Moment gewartet. Schließlich können sie sich jetzt endlich alleine fortbewegen und müssen nicht warten, bis sie jemand herumträgt oder mit dem Wagerl spazieren führt. Ein echter Meilenstein in der Entwicklung. Mit der Fähigkeit zur selbstständigen Fortbewegung erlangen Babys auch einen neuen Grad der Autonomie: Nun können sie all die bunten, interessanten Gegenstände dann berühren, angreifen oder in den Mund stecken, wenn ihnen danach ist – und nicht erst dann, wenn diese Gegenstände von Mama oder Papa in die Wippe gereicht werden. Das birgt natürlich etliche Gefahrenquellen. Die gute Nachricht: Es ist relativ leicht und kostet weder viel Zeit noch Geld, seine Wohnung krabbelsicher zu machen. Sprich: Die Gefahren für Krabbelkinder zu minimieren.

Sichern Sie sich einen Vorsprung
Starten sollten Sie mit dem „Sicherheits-Update“ für Ihre Wohnung am besten schon, wenn Ihr kleiner Liebling etwa ein halbes Jahr alt ist. So können Sie ohne Stress für eine sichere Wohnung sorgen und schrittweise überprüfen, welche Maßnahmen Sie noch treffen müssen. Sie werden sich wundern, wie einfach das „Projekt krabbelsichere Wohnung“ über die Bühne gebracht werden kann: In vielen Möbelhäusern und Baumärkten gibt es mittlerweile eigene Abteilungen zum Thema kindersicheres Wohnen. Hier bekommen Sie alles, was Sie brauchen, um Ihren mobilen Schatz vor den möglichen Gefahrenquellen so gut es geht zu schützen. Auch die Montage der meisten Tools ist schnell erledigt. Einzig für die Installation eines Temperaturbegrenzers im Bad sollten Sie sich etwas Zeit nehmen. Verzichten sollten Sie darauf aber auf keinen Fall: Die Verbrühungsgefahr in der Badewanne wird leider oft unterschätzt – und führt daher immer wieder zu bösen Verletzungen. Alle anderen Sicherheitsvorkehrungen lassen sich mehr oder weniger im Handumdrehen erledigen: So ist ein Herdschutzgitter in wenigen Minuten angebracht – und Sie brauchen sich danach die nächsten Monate und Jahre nicht mehr zu sorgen, dass Ihr kleiner Forscher den Herd einschaltet oder einen Topf mit heißem Inhalt herunterreißt.

Kleiner Aufwand, große Wirkung
Neben einem Temperaturbegrenzer und dem Herdschutzgitter gehören zur Grundausstattung einer krabbelsicheren Wohnung auch noch Türstopper, Ladenverschlüsse, Fenstersperren, und – je nach Beschaffenheit Ihres Zuhauses – Treppenschutzgitter. Stürze sind für Kleinkinder nämlich besonders gefährlich, weil es dabei leider sehr oft zu Kopfverletzungen kommt. Ganz leicht lassen sich auch Chemikalien und Putzmittel aus der Reichweite von Kindern entfernen und an anderer Stelle lagern. Dieser kleine Handgriff führt auch dazu, dass sich die Eltern nun umgewöhnen und die Putzmittel ab sofort an anderer Stelle suchen müssen. Das mag dazu führen, dass Mami und Papa ein paar Mal am falschen Ort suchen – kein Problem im Vergleich zu dem Risiko, dem Kleinkinder ausgesetzt sind, wenn sie hochgiftige Putzmittel finden, die ja noch dazu oft so ähnlich wie Süßigkeiten riechen. Außerdem schauen zum Beispiel die bunten Kugeln von Geschirrspülmitteln ja wirklich sehr interessant aus. Und Kleinkinder, die ohne Erfahrungsschatz die Welt entdecken, lernen viel durch Ausprobieren, durch Versuch und Irrtum. Jeder blaue Fleck lässt sich dabei natürlich nicht vermeiden. Aber Risiken, die wirklich fatale Folgen für Ihr Kind haben können – wie etwa das „Naschen“ vom Geschirrspülmittel sollten Sie unbedingt ausschalten.

Mit den folgenden Maßnahmen können Sie das Risiko für Ihr Kleinkind minimieren

+ Stark ätzende Substanzen wie Essigreiniger, WC-Reiniger versperren + Herdschutzgitter anbringen + Fenstersperre anbringen + Temperaturbegrenzer bei den Wasserleitungen im Badezimmer + Messer, Scheren, etc. außer Griff- und Reichweite der Kinder aufbewahren + Treppenschutzgitter anbringen + Verzicht aufs Laufwagerl + FI-Schalter ca. alle 5 Monate überprüfen. Einfach FI-Schalter drücken – wenn die Sicherungen den Strom ausschalten, funktioniert er + Falls kein FI-Schalter vorhanden ist: Steckdosen sichern  + Rauchmelder im Kinderzimmer gegen Rauchgasvergiftung anbringen + Regale sichern + Kantenschutz bei scharfkantigen Möbelstücken + Keine Tischtücher verwenden

Foto: Fotolia

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