zähnchen

Hurra(aahhh) - der erste Zahn ist da

Und, wie war’s bei euren Kindern? Wenn Eltern über die Zeit sprechen, in der ihr Nachwuchs die ersten Zähnchen bekommen hat, wird eines deutlich: Während die „Zahngeburt“ bei einigen Babys scheinbar problemlos über die Bühne geht, ist das für andere mitunter eine ziemliche Tortur. Wir zeigen Ihnen, wie Sie für eine möglichst angenehme „Zahngeburt“ sorgen können. Damit Sie Ihrem kleinen Liebling beim Zahnen helfen können, ist es erst einmal gut zu wissen, wann es soweit ist. Bei der Geburt haben Babys übrigens schon alle 20 Milchzähne – allerdings befinden sich diese fast immer noch komplett im Kiefer. Nach etwa einem halben Jahr brechen dann in der Regel die mittleren Schneidezähne durch. Zuerst kommen die unteren, die oberen folgen. Nach den äußeren Schneidezähnen ist dann erst Mal Pause in Sachen neue Zähne. Einige Monate vor dem zweiten Geburtstag arbeiten sich dann die Eckzähne durch den Kieferknochen. Die Backenzähne (vier oben, vier unten) erblicken schließlich etwa in der Mitte des dritten Lebensjahres das Licht der Welt. Tipp: Kontrollieren Sie regelmäßig (zum Beispiel beim abendlichen Wickeln) die Kiefer Ihres Babys und prüfen Sie, ob dort schon die ersten Zähnchen zu sehen beziehungsweise zu spüren sind. Ein ziemlich sicheres Anzeichen für das Zahnen ist es auch, wenn Babys plötzlich außergewöhnlich viel sabbern. Auch gerötete Wangen, leichtes Fieber und ein – schmerzbedingt – unruhiger Schlaf verraten oft die Ankunft der ersten Zähne. Aber selbst wenn Ihr kleiner Liebling Fieber hat und Sie die ersten Zähne an seinem Kiefer entdeckt haben, muss das nicht unbedingt bedeuten, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen Zahnen und dem Fieber besteht. Vielleicht ist das Fieber ja auch auf eine Infektion zurückzuführen? Das sollten Sie gegebenenfalls auf jeden Fall mit Ihrem Kinderarzt abklären. Die folgenden Tipps helfen Ihrem kleinen Liebling nämlich nur bei möglichen Zahnungsbeschwerden.

Beißen lindert den Zahnungsschmerz

Fast alle Babys, die Zähne bekommen, entdecken dabei ein neues Hobby, das sie ausdauernd und mit großer Leidenschaft betreiben: Das Nagen und Herumkauen an harten Gegenständen. Experten vermuten, dass dieses Kauen an harten Gegenständen wie eine schmerzlindernde Massage auf das Kiefer und das Zahnfleisch wirkt. Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihr Baby immer einen Beißring zur Verfügung hat. Andere Gegenstände, die Ihrem kleinen Liebling als geeignet erscheinen mögen (wie zum Beispiel Schnullerketten, Puppen, etc.), sind nämlich eventuell mit unverträglichen Farben bemalt oder aus anderen Gründen ungeeignet. Besonders gut kann ein Beißring seine schmerzlindernde Wirkung oft im gekühlten Zustand entfalten. Tipp: Kurz in den Kühlschrank (aber nicht in das Tiefkühlfach!) legen. Falls Ihr Baby schon Beikost bekommt, können Sie ihm übrigens auch kühle Obststücke oder Brotrinden zum Knabbern geben. Dabei sollten Sie Ihr Kind aber nie aus den Augen lassen. Wenn es sich an einem Stück Obst oder Brot
verschluckt, kann das nämlich böse enden.

Auch spezielle Tropfen & Gels können helfen

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Baby trotz Beißring und Co stark unter der Zahngeburt leidet, können Sie in Absprache mit Ihrem Kinderarzt auch Zahnungs-Tropfen und Gels einsetzen. Diese Präparate sind speziell für die unangenehmen Nebenwirkungen, die beim Zahnen entstehen können (gespannte Kieferknochen, juckendes und angeschwollenes Zahnfleisch, entzündete Mundschleimhaut, etc.) entwickelt worden. Für Schmerzlinderung kann aber auch Kamillen- oder Salbeitee sorgen. Tipp: Einfach mit dem Wattestäbchen auf das Kiefer auftragen. Mit einem Wattestäbchen sollten Sie dann übrigens auch die ersten Zähnchen von Anfang an gewissenhaft reinigen. So können Sie Ihrem Kind nämlich dabei helfen, dass es möglichst viele Jahrzehnte dauert, bis sich die (zweiten) Zähne ein für alle Mal verabschieden.

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