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Wo bleibt meine Milch?

Wüssten Eltern und Fachkräfte mehr über die Konsequenzen eines zu kurzen Zungenbändchens und über den Zusammenhang mit Schwierigkeiten beim Stillen, so könnten viele Probleme vermieden werden. Leider ist ein zu kurzes Zungenbändchen für das ungeübte Auge nicht immer leicht zu erkennen, weshalb eine Mutter oft während Tagen oder sogar Wochen unter Unbehagen, Schmerzen und natürlich auch Sorgen und Stress leiden muss. Anzeichen sind schmerzhafte, rote und/oder rissige Brustwarzen; Babys können die Brust nicht richtig und/oder genügend in den Mund nehmen, sie brechen nach wiederholten gescheiterten Versuchen in untröstliches Weinen aus und nehmen nicht richtig zu. Da es beim Stille nicht genug Milch bekommt, will das Baby immer wieder an die Brust, um zu trinken, was aber jedes Mal wieder zum gleichen mühevollen Verhaltensmuster führt.


Schwierige Diagnose
Das Problem: Ein zu kurzes, aber auch ein straffes, zu unelastisches, oder falsch positioniertes Frenulum behindert die Bewegung der Zunge. Das Frenulum ist das Bändchen, das die Zunge am Mundboden fixiert. Die Diagnose ist eher schwierig und erfordert eine gründliche Untersuchung der Zunge sowie die genaue Betrachtung der Stillprobleme. Deshalb wird ein zu kurzes Zungenbändchen nicht immer erkannt. In einem solchen Fall kommt es zu einem Gewichtsverlust des Babys, dem die Mutter oft der Ergänzung durch künstliche Säuglingsnahrung entgegenwirken will. Dies kann zu einer Abwärtsspirale führen, in der häufig das vorzeitige Abstillen als angemessene Lösung des Problems erscheint.


Sicherer Eingriff

Zur Behebung der Ankyloglossie wird eine Frenulotomie vorgenommen, d. h. das Zungenbändchen wird durchtrennt. Dieser Eingriff ist nachgewiesenermaßen sicher und einfach. Der Entscheid, ob und wann zu behandeln sei, bleibt allerdings trotz des häufigen, in der Literatur aufgeführten Vorkommens von bis zu 10,7 Prozent kontrovers. Zunehmend erscheinen aber Berichte von Stillproblemen bei Säuglingen mit einem zu kurzen Zungenbändchen, und die veröffentlichten Schätzungen gehen zwischen 25 bis 44 Prozent betroffenen Säuglingen aus.

 „Die Kontroverse dreht sich um den noch ungenügend erforschten Mechanismus hinter den Stillproblemen, die mit dem zu kurzen Zungenbändchen verbunden sind, nicht zuletzt, weil eine allgemein anerkannte Definition und griffige Diagnoseverfahren bisher fehlen“, so Dr. Donna Geddes, Associate Professor an der University of Western Australia und Spezialistin für Ultraschalltechnologie, die sie insbesondere zur Erforschung der Anatomie der laktierenden Brust und der Dynamik des Saugvorgangs beim Kleinkind einsetzt.

 Sie hat entdeckt, dass die Erzeugung eines Vakuums unerlässlich ist, damit ein Säugling beim Stillen Milch aus der Brust erhält.

Kommentare   

0 #1 Carol 2016-04-22 21:42
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