Stammzellen Wunder

Stammzellen retten Leben

Immer häufiger entscheiden sich deshalb werdende Eltern – darunter auch bekannte Persönlichkeiten wie das spanische Kronprinzenpaar Prinz Felipe und Letizia oder Österreichs Sportlerpaar Robert Almer und Dominique Nadarajah –, das Nabelschnurblut ihres Babys bei der Geburt einzulagern. Warum? Es enthält wertvolle Stammzellen, die später zur Behandlung ernsthafter Erkrankungen dienen können.
 
Im Alter von 11 Monaten geschah das Unglück. Der kleine Alex aus Rumänien verschluckte sich beim Essen, es kam zum Atemstillstand und folglich zur Gehirnlähmung. Zwei Jahre lang versuchten seine Eltern durch unterschiedlichste Therapien seinen Zustand zu verbessern. Ohne Erfolg. An der Duke University erhielt Alex erstmals Eigenstammzellen, die seine Eltern vorsorglich bei Cord Blood Center einlagern ließen. Der behandelnde Arzt von Alex, Prim. Univ. Doz. Dr. Günther Bernert vom Gottfried von Preyer´schen Kinderspital in Wien, unterstützte damals diesen Entschluss: „Ich bin mir sicher, dass die Transplantation der Stammzellen aus dem Nabelschnurblut aus einer langfristigen Sicht zur Verbesserung des Gesundheitszustandes und zur Rehabilitation der Kinder mit verschiedenen Gehirnschädigungen beitragen kann.“ Und er hatte Recht: Langsam, aber sicher macht Alex Fortschritte.
 
„Wundermittel“ Blutstammzellen
Gehirnlähmung, Leukämie, Tumore, Immun- und Stoffwechselerkrankungen – Blutstammzellen werden mittlerweile zur Behandlung zahlreicher Erkrankungen erfolgreich eingesetzt. Das beweisen auch aktuelle Studien aus den USA und Deutschland mit körpereigenen Stammzellen aus Nabelschnurblut zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 1 und zerebrale Kinderlähmung. Auch in der regenerativen Medizin wird derzeit intensiv geforscht. „Nabelschnurblut ist die optimale Form von mobilisiertem Blut. Es besteht aus vollentwickelten Blutzellen, blutbildenden Stamm- und Vorläuferzellen sowie aus seltenen Stamm- und Vorläuferzellen anderer Zelllinien (Pankreas, Gehirn, Muskel, Endothelzellen, Elemente der Haut). Ich glaube, dass Nabelschnurblut ein enormes Einsatzpotential im noch jungen Bereich der regenerativen Medizin darstellt”, so Prof. Dr. Joanne Kurtzberg von der Duke University/USA. Zum Beispiel könnten durch Schlaganfall, Herzinfarkt, Lebererkrankungen oder Querschnittslähmung zerstörte Zellen durch körpereigene Stammzellen ersetzt werden.
 
Die Nabelschnur-Datenbank
Viele Meilensteine wurden schon erreicht, seitdem die erste erfolgreiche Nabelschnurblut-Transplantation an dem damals fünfjährigen an Faconi-Anämie erkrankten Matthew Farrow aus North Carolina durchgeführt wurde. Die Transplantation wurde im Oktober 1988 am Hôpital Saint-Louis in Paris von der französischen Ärztin Dr. Eliane Gluckman durchgeführt. Spenderin war damals seine neugeborene Schwester. Heute ist Matthew Farrow 30 Jahre, verheiratet und glücklicher Familienvater. Im Jahre 1992 wurde die erste Nabelschnurblut-Datenbank in den USA gegründet und seither ist das Feld um Nabelschnurblut-Datenbanken und Transplantationen exponentiell angewachsen. Weltweit wurden bisher mehr als 30.000 Transplantationen durchgeführt und 600.000 Nabelschnurbluteinheiten für den Fall der Fälle eingelagert.
 Nabelschnurblut ist neben Knochenmark und peripherem Blut die wichtigste Quelle von Stammzellen. Auch in Österreich lagern immer häufiger frischgebackene Eltern, zur Vorsorge ihrer eigenen Kinder das Nabelschnurblut ein. Denn eigene Stammzellen haben den Vorteil, dass keine schwerwiegenden Abstoßungsreaktionen zu erwarten sind.
 

Kommentare   

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