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Baby und Schlaf: Eine Meldung sorgt für Aufregung

Eine Kurzmeldung in der aktuellen Ausgabe des BabyExpress sorgt für Aufregung: Australische Wissenschafter behaupten, man dürfe Babys in der Nacht durchaus auch einmal schreien lassen, ohne sie alle paar Minuten zu beruhigen. Die psychische Gesundheit des Kindes werde dadurch nicht gefährdet.

Die Reaktionen einiger Leser ließen nicht lange auf sich warten: Via Facebook wurde dem BabyExpress von einer Schreiberin sogar unterstellt, er rufe Eltern – mit dieser von "den Nazis ausgedachten Methode" dazu auf, "ihre Kinder zu quälen".

Um die Gemüter zu beruhigen und eine sachliche Diskussion zu ermöglichen, wollen wir an dieser Stelle festhalten, dass die Redaktion niemals dazu aufgerufen hat, Kinder in der Nacht schreien zu lassen und auch keine Stellungnahme zur Studie abgegeben hat. Vielmehr wurde, im Sinne der Meinungsvielfalt, über das Ergebnis der aktuellen Untersuchung berichtet – unabhängig von der Meinung der Redaktion.
Die Journalisten des BabyExpress sind davon überzeugt, dass auch umstrittene oder diskussionswürdige Inhalte veröffentlicht werden müssen wenn sie dazu dienen, die Leser zum Nachdenken anzuregen und eine konstruktive Diskussionskultur zu fördern.
Für die Redaktion ist das Leser-Interesse an der Thematik "Schreikinder/Schlafen" Anlass, in der kommenden Ausgabe noch ausführlicher darüber zu berichten.

Nachfolgend die umstrittene Meldung der aktuellen BabyExpress-Ausgabe zum Nachlesen – bilden auch Sie sich Ihre Meinung.

Wer kennt das nicht: Nach einem harten Arbeitstag will man die wohlverdiente Nachtruhe genießen, doch der Nachwuchs denkt nicht daran Ruhe zu geben und schreit, bis die Nerven bei Mama und Papa blank liegen. Jetzt gibt es eine Methode, die übermüdeten Eltern helfen soll: Wer sein aufgewachtes Baby in der Nacht einfach öfter schreien lässt, ohne es alle paar Minuten zu beruhigen, verbessert schnell das Einschlafen des Kindes. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Forschern der australischen Flinders University.

In der Studie testeten die Forscher zwei Techniken an 43 Babys mit Schlafproblemen im Alter von sechs bis 16 Monaten. Eltern in der ersten Gruppe sollten ihr Kind immer einige Zeit schreien lassen, wenn es nach dem Zu-Bett-Gehen immer noch schlaflos war. Danach griffen die Erwachsenen ein, beruhigten es kurz und legten es dann zurück. Diese Methode ist auch als „Ferber-Methode“ bekannt.

Die zweite Gruppe verschob die Schlafenszeit des Babys täglich immer etwas weiter nach hinten, in der Hoffnung dass das Kind sich mit dem Einschlafen durch diese Methode leichter tut. Resultat der Studie: Mit beiden Varianten lässt sich ein schnelleres Einschlafen gänzlich ohne den Einsatz der „Tricks“ erreichen. Um die psychische Gesundheit der Babys nicht zu gefährden, testeten die Forscher den Cortisol-Spiegel der Kinder. Es konnten dabei keine signifikanten Veränderungen festgestellt werden - selbst nicht bei der für viele Eltern barbarisch anmutenden „Schrei-Technik“. „Das zu bewältigen ist für die Eltern ziemlich stressig“, resümiert Studienautor Michael Gradisar.

Foto: Shutterstock/Gayvoronskaya_Yana

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