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Geld regiert die Welt

71% aller österreichischen Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren besitzen ein Girokonto. Ein Jugendkonto gehört also zum Erwachsenwerden dazu. Gut so. Denn: der richtige Umgang mit Geld will früh gelernt und geübt werden. Auch die Eltern sind dabei gefordert.

Ein Konto für mündige Minderjährige

Egal um welches Geschäft es geht: bei mündigen Minderjährigen (alle 14- bis 18-jährigen) geht es nicht ohne die Eltern. Ausnahme: Über das eigene Einkommen (Lehrlingsentschädigung oder z.B. Verdienst aus dem Ferialjob) darf der Jugendliche selbst bestimmen. Geht es um die Eröffnung eines Jugendkontos, wird zwischen Lehrlingen und Schülern unterschieden. Ab dem vollendeten 14. Geburtstag darf man ohne Zustimmung der Eltern ein Konto eröffnen, wenn regelmäßige Einkünfte aus eigenem Erwerb (z.B. Lehrlingsentschädigung) bezogen werden. Allen anderen Jugendlichen darf das Bankinstitut nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Eltern ein Jugendkonto eröffnen. Dafür wird die Unterschrift zumindest eines Erziehungsberechtigten verlangt. Manche Banken empfehlen, dass zumindest ein Elternteil zeichnungsberechtigt ist, weil die Eltern dann Einblick in die Finanzen ihres Nachwuchses nehmen können. Ohne Zeichnungsberechtigung darf die Bank keine Auskünfte an die Eltern erteilen.

Bankomatkarte für Jugendliche

Wer bereits über regelmäßige Einkünfte verfügt, bekommt auch eine Bankomatkarte. Vor dem 17. Geburtstag oder ohne regelmäßige Einkünfte, gibt es die Bankomatkarte nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Eltern. Oft gibt es Wochenlimits für Geldbehebungen mit der Bankomatkarte – meist liegt dieses bei 400 Euro.

Jugendkonten und Jugendclubs

Inzwischen steckt hinter fast jedem Angebot ein „Jugendclub“. Dies sind von den Bankinstituten entwickelte Spezialservices für Jugendliche – und hier sind der Kreativität an Angeboten für die jungen Kunden keine Grenzen gesetzt. Die Bandbreite reicht von Ticketservices über Bewerbungstrainings bis hin zu Gratis-SMS. Die Clubangebote sind zielgruppengerecht, attraktiv und verlockend. Wichtiger ist es aber, auch die tatsäachlichen Konditionen für die Konten zu vergleichen. Manche Banken bieten Gratis-Jugendkonten, andere wieder verrechnen sehr wohl Kontoführungsgebühren. Hier sei auf den AK-Bankenrechner www.bankenrechner.at verwiesen, wo auch die speziellen Jugendkonto-Angebote der Banken verglichen werden können.

Konto überziehen, Schulden machen – und rechtzeitig reagieren

Eine Kontoüberziehung ist für Schüler nur bei Haftungsübernahme durch die Eltern möglich,

für Lehrlinge ist die Höhe eines möglichen Rahmens von der Lehrlingsentschädigung abhängig. Die Überziehungszinsen können zum Teil sehr hoch sein, was zu ersten bitteren und teuren Erfahrungen mit dem Jugendkonto führen kann. Leider kommt es immer öfter vor, dass Jugendliche in die Schuldenfalle tappen – gerade wenn auch die Rechnungen für das Handy oder Internetservices über das Konto abgewickelt werden. Wichtig ist, dass in diesem Fall rasch Hilfe und professioneller Rat eingeholt wird. Auch für Jugendliche stehen die Experten der Schuldnerberatungsstellen in den Bundesländern kostenlos zu Verfügung – www.schuldnerberatung.at. Und hier gilt zweifellos unabhängig vom Alter: besser vorher durchrechnen, wie viel man sich leisten kann. Es empfiehlt sich mit einer einfachen Haushaltsrechnung (alle Einnahmen und Ausgaben aufaddiert) einen Überblick zu bekommen, um gar nicht erst in die Schuldenfalle zu geraten.

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