wut e

„Gleich explodiere ich!“

In solchen Situationen kann es durchaus passieren, dass die Großen „auszucken“ und das eigene Kind anbrüllen. Wir verraten, wie man seine Wut in den Griff bekommen kann.

Karenz-Papa Martin, 28, steht unter Druck. Der kleine Florian, 4, hat Hunger und wartet schon auf das Mittagessen. Er nörgelt herum. Seine Schwester muss in einer Stunde von der Schule abgeholt werden, die Zeit wird knapp und genau als der gestresste Papa eine Sekunde verschnaufen will, ruft die besserwisserische Schwiegermutter an, um zu erklären, wie gute Kindererziehung zu funktionieren hat. Kein Wunder, dass der junge Mann mit den Nerven am Ende ist und der psychische Druckpegel bald die gefährliche Zone erreicht.

Überlastung kann zu Wutanfällen führen
Wut ist eine normale, sehr intensive Emotion, die natürlich auch im Umgang mit Kindern passieren kann. Es gibt wohl kaum Eltern, die damit noch keine Bekanntschaft gemacht haben. Wenn die Emotionen aber – wie bei einem Wutanfall – so heftig werden, dass man die Kontrolle über sich selbst verliert, wird es problematisch. Da Wut meist ein Anzeichen für Überforderung ist empfiehlt es sich, die Wurzeln des Übels zu identifizieren, und die Belastung durch entsprechendes Gegensteuern zu verringern. Wenn es aber doch passiert, und man die Nerven verliert, kann man auch während einem Wutanfall versuchen, seinen Zorn einzudämmen, und damit möglichst wenig Schaden anzurichten.

Beruhigung ist möglich
Wenn während eines Wutanfalls merken, dass Sie die Kontrolle über sich selbst verlieren, hilft Abstand. Treten Sie ein paar Schritte aus der emotional „heißen“ Zone zurück, oder verlassen Sie sogar den Raum. Sehr hilfreich kann es auch sein, in den Garten zu gehen, oder das Fenster zu öffnen und bewusst ein- und auszuatmen. Sauerstoff fördert nämlich die Durchblutung des Gehirns und damit auch die Fähigkeit, klar zu denken und zu handeln. Falls Sie Ihr Kind dennoch anschreien, sollten Sie versuchen, nicht „untergriffig“ zu werden, und auch eher die Situation beziehungsweise das Verhalten des Kindes zu thematisieren, als die Person des Kindes selbst. Also zum Beispiel eher „Was du getan hast, ist schlimm!“ als „Du bist schlimm!“. Das gilt übrigens auch für das Gespräch, das Sie nach einem Wutanfall mit Ihrem Kind auf jeden Fall führen sollten. Betonen Sie dabei, dass Sie Ihr Kind lieben – und dass Sie nicht durch das Kind, sondern durch manche seiner Handlungen bzw. den dabei entstehenden Resultaten in Wut versetzt werden. Anstatt also zu sagen. „Es tut mir leid, aber es regt mich eben auf, dass du immer soviel patzen musst,“ sollten sie eher sagen: „Es tut mir leid. Ich mag eben keine Flecken auf dem Sofa.“ Ganz wichtig: Wenn Sie merken, dass Sie eventuell sogar drauf und dran sind, Ihr Kind zu schlagen, kann es helfen, das Kind zu berühren – Körperkontakt kann Spannungen lösen. Es ist nämlich bereits eine Form von Gewalt, jemanden, der wie ein Kind deutlich kleiner und schwächer ist, anzubrüllen. Und dieser Verbal-Gewalt sollten auf keinen Fall auch noch Handgreiflichkeiten folgen.



Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

JInput Object ( [options:protected] => Array ( ) [filter:protected] => JFilterInput Object ( [stripUSC] => 0 [tagsArray] => Array ( ) [attrArray] => Array ( ) [tagsMethod] => 0 [attrMethod] => 0 [xssAuto] => 1 [tagBlacklist] => Array ( [0] => applet [1] => body [2] => bgsound [3] => base [4] => basefont [5] => embed [6] => frame [7] => frameset [8] => head [9] => html [10] => id [11] => iframe [12] => ilayer [13] => layer [14] => link [15] => meta [16] => name [17] => object [18] => script [19] => style [20] => title [21] => xml ) [attrBlacklist] => Array ( [0] => action [1] => background [2] => codebase [3] => dynsrc [4] => lowsrc ) ) [data:protected] => Array ( [Itemid] => 186 [option] => com_content [view] => article [catid] => 22 [id] => 2563 ) [inputs:protected] => Array ( [cookie] => JInputCookie Object ( [options:protected] => Array ( ) [filter:protected] => JFilterInput Object ( [stripUSC] => 0 [tagsArray] => Array ( ) [attrArray] => Array ( ) [tagsMethod] => 0 [attrMethod] => 0 [xssAuto] => 1 [tagBlacklist] => Array ( [0] => applet [1] => body [2] => bgsound [3] => base [4] => basefont [5] => embed [6] => frame [7] => frameset [8] => head [9] => html [10] => id [11] => iframe [12] => ilayer [13] => layer [14] => link [15] => meta [16] => name [17] => object [18] => script [19] => style [20] => title [21] => xml ) [attrBlacklist] => Array ( [0] => action [1] => background [2] => codebase [3] => dynsrc [4] => lowsrc ) ) [data:protected] => Array ( ) [inputs:protected] => Array ( ) ) [request] => JInput Object ( [options:protected] => Array ( ) [filter:protected] => JFilterInput Object ( [stripUSC] => 0 [tagsArray] => Array ( ) [attrArray] => Array ( ) [tagsMethod] => 0 [attrMethod] => 0 [xssAuto] => 1 [tagBlacklist] => Array ( [0] => applet [1] => body [2] => bgsound [3] => base [4] => basefont [5] => embed [6] => frame [7] => frameset [8] => head [9] => html [10] => id [11] => iframe [12] => ilayer [13] => layer [14] => link [15] => meta [16] => name [17] => object [18] => script [19] => style [20] => title [21] => xml ) [attrBlacklist] => Array ( [0] => action [1] => background [2] => codebase [3] => dynsrc [4] => lowsrc ) ) [data:protected] => Array ( [Itemid] => 186 [option] => com_content [view] => article [catid] => 22 [id] => 2563 ) [inputs:protected] => Array ( ) ) ) )