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Unsere Familienpolitik ist am richtigen Weg

Erfreut kommentiert Familienministerin Sophie Karmasin die Ergebnisse einer aktuellen WIFO-Studie zu familienpolitischen Instrumenten: "Die WIFO-Studie bestätigt, dass Österreich familienpolitisch am richtigen Weg ist. In den letzten Jahren wurden bereits wichtige Schritte zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Erhöhung der Väterbeteiligung gesetzt, die wir nun mit weiteren konkreten Maßnahmen verstärken werden", so die Familienministerin und weiter: "Wir haben letztes Jahr die größte Ausbauoffensive der Kinderbetreuung in Österreich gestartet und werden dieses Jahr einen Schwerpunkt auf die Qualität in der Elementarpädagogik setzen. Bei der Reform des Kinderbetreuungsgeldes werden wir die Grundsätze der Partnerschaftlichkeit und Väterbeteiligung - etwa durch den geplanten Partnerschaftsbonus -ganz besonders hervorheben und mit der Initiative "Unternehmen für Familien" schaffen wir Incentives für familienfreundliche Arbeitgeber. In allen diesen Punkten gehen wir genau in die Richtung, die auch in der WIFO-Studie als Kernpunkte für erfolgreiche Familienpolitik herausgestrichen werden".

Positiv wurden vom WIFO einige familienpolitische Maßnahmen der letzten Jahre hervorgehoben: die einkommensabhängige Variante des Kinderbetreuungsgeldes, die Einführung einer Zuverdienstgrenze bei den Pauschalvarianten und der Ausbau der Betreuungseinrichtungen hätten zu Verbesserungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geführt. Die Betreuungsquote bei den unter 3-jährigen habe sich seit 2007, inklusive Tageseltern, fast verdoppelt.

Zudem stelle das WIFO in seiner Studie fest, dass sich die Aufwendungen der öffentlichen Hand für Familien in den letzten Jahren deutlich gesteigert hätten. Lag man 2006 noch bei 7,9 Milliarden Euro für Familienleistungen, sei man 2013 bereits bei 9,3 Milliarden Euro. Das spiegelt sich auch in der steigenden Pro-Kopf-Familienleistung wieder, die im selben Zeitraum von 4.400 Euro auf 5.500 Euro gestiegen ist.

"Österreich investiert mehr Geld für Familien als die meisten anderen europäischen Länder - und das ist gut so. Die Erhöhung der Familienbeihilfe und die Verdoppelung des Kinderfreibetrages im Zuge der Steuerreform sind wichtige finanzielle Entlastungen für Familien. Neben diesen Geldleistungen werden wir auch die Sachleistungen für Familien in den kommenden Jahren mit den Ausbauoffensiven bei der Kinder- und schulischer Nachmittagsbetreuung deutlich erhöhen. Die Reform des Kinderbetreuungsgeldes, die antragslose Familienbeihilfe, die Initiative "Unternehmen für Familien" und viele weitere Maßnahmen werden dazu beitragen, dass Österreich bis zum Jahr 2025 das familienfreundlichste Land Europas werden wird", so Karmasin abschließend.

Foto: © WavebreakMediaMicro - Fotolia

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