sparen Robert Kneschke - Fotolia.com Kopie

Studie: Unsere Ersparnisse werden weniger

Jetzt sind es 36%. Und dennoch -wir sind nach wie vor die "Champions der Notgroschen" in Europa.

Immer mehr Menschen leben ohne finanziellen Rückhalt. In Österreich stieg der Anteil derer, die kein Erspartes haben, von 2013 bis 2015 von 21% auf beunruhigende 30%. Damit liegt Österreich im europäischen Trend - waren es vor drei Jahren noch insgesamt 30% der Europäer, die ohne Ersparnisse leben, so sind es nun bereits 35%. Diese Daten stammen aus der regelmäßigen Umfrage im Rahmen der ING International Survey.

Unbehagen steigt
Dementsprechend stieg auch der Anteil derer, die mit ihrem Ersparten nicht zufrieden sind. Auf die Frage "Wie wohl fühlen Sie sich mit Ihren Ersparnissen antworteten noch 2014 in Summe 29% mit "unwohl" bzw. "sehr unwohl". 2015 waren es bei dieser Frage schon 36% der Österreicher. Ähnliches gilt auch für den Europadurchschnitt. In den 13 befragten Ländern haben 2014 insgesamt 36% ihr Unbehagen kundgetan, während es 2015 bereits 41% waren. Besonders unwohl fühlen sich - nicht verwunderlich angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten - die Spanier (54%) und Italiener (50%) mit der Höhe ihrer Ersparnisse.

Eine bessere Stimmungslage dürfte in den Niederlanden herrschen, wo der Anteil derer, die keine Ersparnisse haben am geringsten (19%) und ebenso die Unzufriedenheit mit dem Finanzpolster entsprechend niedrig (25%) ist.

Sparmotiv Nr. 1: Unangefochten der Notgroschen
Der Notgroschen ist nach wie vor das wichtigste Sparmotiv, besonders für die Österreicher. 2014 wurde dem aus einer Liste verschiedener Sparziele die höchste Bedeutung beigemessen. 55% der Österreicher nannten den Notgroschen an erster Stelle. In der aktuellen Studie wurde die Frage gestellt, ob es Rücklagen für unerwartete Ausgaben gäbe, was ganze 64% der Österreicher mit Ja beantworteten. Damit stellen sie sich als die Europäer mit dem größten Sicherheitsbedürfnis bzw. Sicherheitsbewusstsein dar.

Roel Huisman, CEO der ING-DiBa Direktbank Austria: "Der Umgang mit Ersparnissen und die Zufriedenheit damit sind äußerst persönliche Haltungen. Jeder muss für sich entscheiden, womit er zufrieden ist und sich wohl fühlt. Für den Notgroschen allerdings gibt es konkrete Maßstäbe, das sind auf jeden Fall zwei bis drei Monatsgehälter. Dieses Sparziel sollte - so es sich irgendwie ermöglichen lässt - auf jeden Fall jeder im Auge behalten."

Wirtschaftskrise und persönliche Finanzlage: Österreichs Werte verschlechtert
Interessant ist der Blick auf die empfundene Korrelation von Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die persönlichen Finanzen. Hier stellt Österreich einen Ausreißer mit einer weiteren Verschlechterung dar: Der Anteil derer, die negative Auswirkungen durch die Wirtschaftskrise auf die eigenen Finanzen spüren, stieg gegenüber dem Vorjahr um 2% von 29% auf 31%.
Vergleichsweise scheint sich europaweit jedoch eine gewisse Beruhigung - oder Ernüchterung - bei den empfundenen Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf persönliche Finanzen einzustellen. Während 41% der befragten Europäer in der Vorjahresumfrage angaben, dass sich die Wirtschaftslage negativ auf ihre Finanzen ausgewirkt habe, liegt die Zahl der aktuellen Umfrage bei 36%.

Bild: Robert Kneschke - Fotolia

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