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Ich kann die Kinder ganz gut entertainen

BabyExpress: Frauen mit Babybauch sind im TV eher selten. Sie drehen jetzt mit Babybauch „Die Comedy- Falle“ und „Die dreisten Drei“. Wie reagieren die Kollegen?

Janine Kunze: Sehr, sehr gut. Bei meiner ersten Schwangerschaft war das noch anders, da haben viele Leute gesagt: Jetzt kann sie ihre Karriere vergessen. So war das dann aber überhaupt nicht. Ich hatte eine problemlose Schwangerschaft und konnte arbeiten und habe vier Wochen nach der Entbindung wieder angefangen zu arbeiten. Es ist alles super gelaufen. Jetzt bekomme ich das zweite Kind, und es wird noch viel weniger thematisiert.
Und die Schwangerschaft verläuft Gott sei Dank wieder ohne Probleme.

Wie beeinflusst die Schwangerschaft Ihre Arbeit?
Ich bin jetzt im siebenten Monat, und natürlich merkt man die Kilos, die man zusätzlich mit sich rumschleppt. Und natürlich bin ich auch dankbar, wenn ich mich zwischendurch mal hinsetzen darf. Ich bin auch sehr dankbar, dass ich noch arbeiten kann, und dass mich alle so toll unterstützen. Die Produzenten von „Die dreisten drei“ und „Comedy- Falle“ gehen alle ganz easy damit um. Für die ist das überhaupt kein Problem, eine Schwangere in die Sendung zu setzen. Es ist sehr schön, so zu drehen. Die Jungs von „Die dreisten Drei“ sind besonders fürsorglich. In jeder Drehpause bekomme ich sofort einen Stuhl untergeschoben (lacht), sie bringen mir zu trinken und zu essen und fragen: Willst du noch was, können wir noch was für dich tun? Die bemuttern mich richtig, und das ist schon sehr süß und sehr lustig.

Ihre TV-Serie auf SAT.1 hieß: „Frech wie Janine“. Ist Ihre Tochter Lili auch „frech wie Janine“?
(lacht). Ja, meine kleine Maus ist sehr, sehr frech (lacht). Nein, sie ist ein ganz tolles Mädchen! Sie hat aber auch ihren Dickkopf, und ich glaube, den hat sie von mir. Sie weiß ganz genau, was sie will und was sie nicht will. Das sagt sie auch ganz klar und es ist oft sehr schwer, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Ich finde das aber ganz gut, weil ich denke: Auch so kleine Menschlein müssen ihren eigenen Willen haben.

Was sagt sie eigentlich, wenn sie Sie im Fernsehen sieht?
Lili darf ja gar nicht viel Fernsehen gucken. Und wenn, dann schaut sie eher eine halbe Stunde lang Kindersachen an. Sie ist aber ein paar Mal mit bei Shows gewesen, bei „Comedy-Falle“ zum Beispiel. Besonders gut gefällt ihr, wie ich geschminkt werde, und dass ich so tolle Kleider zur Auswahl habe. Ich glaube, das gefällt ihr im Moment besser als die eigentliche Showarbeit. Sie ist ja ein kleines Mädchen, und die Kostüme... da fühlt sie sich natürlich wie eine Prinzessin. Aber wir versuchen ihr beizubringen, dass sie das nicht überbewertet, sondern dass das ein ganz normaler Beruf ist, der mir sehr viel Spaß macht. So wie der Papa in die Kanzlei geht, geht die Mama ans Set.

Sie haben einige bedeutende Comedy- Preise gewonnen. Wie wichtig ist es für eine Mutter, eine gute Entertainerin zu sein?
Oh, das ist manchmal schon sehr hilfreich. Ich bin auch von Natur aus ein sehr fröhlicher Mensch. Die Lili hat oft ihre Freundinnen bei uns, und wir machen dann viele Sachen zusammen, spielen viel zusammen. Ich glaube, ich kann die Kinder ganz gut entertainen, mir fallen immer wieder neue Sachen ein, die den Kindern Spaß machen. Ich weiß aber nicht, ob das wirklich jobbedingt ist. Vielleicht ist das auch eher meine Liebe zu Kindern, die
mich da sehr einfallsreich macht.

Bei „Hausmeister Krause“ sieht man eine auf den ersten Blick nicht sehr sympathische Chaos-Familie. Gibt es da auch Positives, wo Sie denken: Da
kann man eigentlich lernen?

Die Krauses sind natürlich sehr chaotisch und eher einfach gestrickt. Aber ich glaube, was man bei den Krauses lernen kann, ist: Sie lieben sich wirklich. Das ist eine echte Familie. Und immer, wenn es hart auf hart kommt, dann rücken sie zusammen und kämpfen füreinander. Ich glaube, das ist etwas sehr Positives.

Was sagen Sie eigentlich einem Mann, der glaubt, sie sind so „superblond“ und freizügig wie in ihrer Rolle bei „Hausmeister Krause“?
Mir ist noch nie jemand begegnet, der mich da dumm angesprochen hätte. Wer mich privat trifft, weiß auch sofort, dass das nur eine Rolle ist. Ich renne ja privat auch nicht so freizügig durch die Gegend. Sie würden mich privat nie in Highheels und einem super knappen Mini, Riesen-Dekolleté, blondierten
Haaren und rotem Lippenstift treffen. Das gibt es bei mir nicht. Ich bin da eher normal, schminke mich privat kaum und trage eher bequeme Sachen und Turnschuhe.

2002 haben Sie sich für den Playboy fotografieren lassen. Wann werden Sie Ihren Töchtern die Fotos zeigen?
Das wird sich irgendwann ergeben. Es ist ja so, dass diese Strecke für den Playboy eigentlich relativ harmlos war. Aber ich hab’ ja jahrelang auch gemodelt, ich hab als Unterwäschemodel gearbeitet und ich habe überhaupt kein Problem, meinen Körper zu zeigen. Es gibt natürlich eine bestimmte Art
Fotos, die würde ich nie machen. Aber mit ästhetischen Nacktbildern habe ich überhaupt kein Problem. Ich denke, für jeden im 21. Jahrhundert sollte das eigentlich kein Problem sein. Ich hätte auch gar kein Problem, meinen Töchtern diese Fotos heute zu zeigen. Ich sehe da überhaupt nichts Schlimmes dran, sonst hätte ich das ja auch nie gemacht. Das sind schöne, ästhetische Fotos, und auf den meisten habe ich ja auch Unterwäsche an. Also da gibt es nichts, wofür ich mich schämen müsste. Und meine Tochter sieht mich natürlich immer wieder mal nackt. Wir wollen sie ja nicht verklemmt erziehen.

Wir danken Ihnen für das Gespräch.

Biographie

Janine Kunze, geboren am 20. März 1974 in Köln, sammelte bereits mit 10 Jahren bei Kinder-Musicals erste Bühnenerfahrungen. 1997 gab sie in einer Nebenrolle im Film-Hit „Knockin’ on Heavens Door“ ihr Kino-Debüt. Nach mehreren Rollen in TV-Filmen wurde sie 2001 für ihre Rolle in „Micromania“ mit der Silbernen Rose von Montreux ausgezeichnet. 2002 gewann sie für ihre Rolle in der Comedy-Serie „Hausmeister Krause“ den Deutschen  Comedypreis. Seit 2005 gehört sie zum Team der “Comedy-Falle” auf Sat.1, seit 2007 spielt sie auch in der Sat.1 Comedy-Serie „Die Dreisten Drei.“ 2002 heiratete Janine Kunze den Rechtsanwalt Dirk Budach. Im Juli 2003 wurde Tochter Lili geboren, im September 2007 wird ihre zweite Tochter zur Welt kommen.

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