Missbrauch1

Höhere Strafen bei Kindesmissbrauch

Iris Maria war 3 Monate alt, als sie mit Serienrippenbrüchen und Gehirnblutungen ins Wiener AKH eingeliefert wurde.  Ihr 20jähriger Vater gab zu Protokoll, das Baby geschlagen und gegen die Wand geschleudert zu haben, wenn es weinte.

M. war 13, als er mit zerschnittenen Oberarmen ins Büro der Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft kam. Sein Blick war verängstigt, seine Arme von Schnittwunden entstellt. Im Verlauf des Gesprächs mit der zuständigen Anwältin erzählte er, wie ihn sein Stiefvater regelmäßig misshandelt und mit Zigaretten verbrennt. Die Oberarme hatte sich M. selbst aufgeschnitten, was laut Expertenmeinung ein massiver Hilfeschrei ist. Gegen den Stiefvater wurde nach Paragraph 92 des StGB („Quälen ... unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen“) Anzeige erstattet, das Strafmaß wird nur in den seltensten Fällen ausgeschöpft. Laut gerichtlicher Kriminalstatistik bekommen die wenigsten Nicht-vorbestrafter Täter mehr als 12 Monate Haftstrafe! Die Opfer leiden oft ein Leben lang.

Auch wenn einige Narben von gequälten Kinderkörpern mit der Zeit verschwinden - die Wunden auf der Kinderseele sind irreversible. Niemand kann Geschehenes rückgängig machen - aber Gerechtigkeit ist möglich. Und alle Kinder haben ein Recht darauf, vor der Willkür verantwortungsloser, brutaler oder pathologischer Erwachsener so gut wie möglich geschützt zu werden.

Deshalb fordert der Baby Express: „Höhere Strafen bei Gewalt gegen Kinder“. Damit gequälte oder sexuell missbrauchte Kinder, die es schaffen, die Spirale aus Scham, Angst, Schuldbewusstsein und Gewalt zu durchbrechen und Anzeige erstatten, ihren Peinigern nicht wenige Jahre später wieder gegenüberstehen müssen. Therapie gibt es in den Gefängnissen viel zu selten. Also gehen die Misshandlungen in vielen Fällen weiter.

Jeden Tag werden mehrere Kinder Opfer von brutalen, perversen oder einfach nur rücksichtslosen Erwachsenen. Die Täter kommen aus allen gesellschaftlichen Schichten. Sie sind unter uns – und bleiben es meistens auch. Nur die wenigsten Fälle kommen zur Anzeige – und führen oft zu einem Urteilsspruch, der das Wort „Bestrafung“ nicht verdient. Ein Blick in die Kriminalstatistik zeigt, dass Eigentumsdelikte noch immer härter bestraft werden als Gewalt- oder Sexualvergehen gegen Kinder. Ist ein gestohlenes Auto wirklich mehr wert als ein zerstörtes Kinder- und in weiterer Folge Erwachsenenleben? Wir möchten diese Frage mit einem klaren „NEIN“ beantwortet haben – und fordern daher höhere Strafen bei Gewalt gegen Kinder.

Helfen Sie uns, unterstützen Sie unsere Initiative mit einem "LIKE" auf der Baby Express-Facebookseite. Je mehr Menschen sich an der Aktion für "Höhere Strafen bei Gewalt gegen Kinder" beteiligen, desto mehr können wir gemeinsam bewegen. Unser Ziel sind 100.000 "LIKES", haben wir diese erreicht, werden wir Justiz-Ministerin Beatrix Karl damit konfrontieren – die Stimmen so vieler Menschen bleiben nicht ungehört: Gemeinsam schaffen wir es, dass Gewalt gegen Kinder und Sexualverbrechen endlich höher bestraft werden. Bitte helfen Sie mit, unterstützen Sie die Aktion und machen Sie auch Ihre Freunde darauf aufmerksam!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!



Kommentare   

0 #1 Lena 2017-04-08 20:35
I love it when people get together and share opinions.

Great blog, stick with it!

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