astronaut

Ein Zahnarzt greift nach den Sternen

Er wird schon bald den Bohrer gegen einen Astronautenanzug tauschen und abheben.

Seit Anbeginn der Menschheit existieren Träume, die uns über Jahrhunderte nie losgelassen haben. Einige wurden realisiert, andere bleiben weiterhin faszinierend, aber unrealistisch. Zu den ältesten zählt wohl jener von der Reise ins Weltall – spätestens seit dem ersten Flug eines Menschen im Jahr 1961 dorthin hat sich der Wunsch in vielen Köpfen festgesetzt, ein Mal im Leben den blauen Planeten, die Erde, von oben sehen zu dürfen. Was bisher nur ca. 500 „Auserwählten“ vergönnt war, soll in naher Zukunft für alle möglich sein. Der in Deutschland praktizierende Zahnarzt Dr. Jos Z. Gal erfüllt sich im Jahr 2014 den Traum vom Flug ins All, als einer von 100 Gründer-Astronauten, die ihre Träume leben möchten. „Man sagt, dass jedes Atom unseres Körpers einmal Teil eines Sternes war – vielleicht verlasse ich die Erde dann bei meinem Flug ins All gar nicht, sondern kehre einfach nur heim!“ so der abenteuerlustige Mediziner.
Was einfach klingt, bedarf einer jahrelangen Vorbereitungszeit, da eine solche Mission mit einer Reise in einem Flugzeug nur wenig gemein hat.
Baby Express hat die Gelegenheit genutzt, dem angehenden Weltraumreisenden einige Fragen zu seinem außergewöhnlichen Vorhaben zu stellen.
Sie brechen 2014 zu einer besonderen Reise auf. Wie würden Sie einem Kind Ihr Vorhaben beschreiben?
Schau, ich werde zu den Sternen fliegen, ganz weit nach oben in den Himmel, da wo der Mond abends zu sehen ist. Und dann werde ich von dort oben hinuntersehen auf die Erde und dir zuwinken.

Wie haben Sie sich auf die Mission vorbereitet bzw. welche Vorlaufzeit ist nötig, um an einer derartigen Mission teilnehmen zu können?
Die Vorbereitung umfasst momentan 2 Jahre, da ich einer der ersten 100 „Gründer-Astronauten“ bin, die fliegen werden. Dazu gehören verschiedene Trainingseinheiten im Flug-Simulator, im Kampfjet, in der Zentrifuge, der Höhenkammer sowie Parabelflüge im Airbus. All diese Maßnahmen sind wichtig, um den Körper an die sehr spezifischen Belastungen zu gewöhnen, die während des Fluges auftauchen werden, wie die extremen Beschleunigungen sowie Druckunterschiede und vor allem die G-Kräfte, die bis zu 6G stark betragen können. Dazu kommen Schulungen auf die Navigation des Raumschiffes sowie begleitend stattfindende medizinische Tests. Selbstverständlich sind ein regelmäßiges Fitness-Programm und eine gesunde Ernährung obligatorisch. Da ich mit dem Piloten ja nur zu zweit an Bord sein werde, fliege ich ja nicht als Passagier mit, sondern als Co-Pilot mit bestimmten Aufgaben. Wir sind Pioniere, deshalb durchlaufen wir als erste die ganzen Vorbereitungen und speziellen Trainingsmissionen. Später wird sich diese Phase wohl auf einen kurzen Zeitraum von max. 3 Monaten verkürzen.


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