karriere

Guter Job und Mutterglück

Schaut man sich das Wort einmal genauer an, entsteht der Eindruck, dass sowohl die Kinder als auch der Beruf als Belastung empfunden werden. Wie denken berufstätige Mütter darüber?

Es ist unbestritten, dass sich das Leben nach der Geburt eines Kindes grundlegend ändert. Schon während der Schwangerschaft müssen sich Paare mit der Frage auseinandersetzen, wie es danach für sie weitergeht, da eine genaue Planung des Berufs- und Privatlebens unumgänglich ist. Mütter und Väter haben in Österreich die Möglichkeit, Elternkarenz, bei der es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt, in Anspruch zu nehmen – eine Zeitspanne, die nach Ende der Mutterschutzfrist (acht Wochen nach der Geburt) beginnt und spätestens mit dem vollendeten 24. Lebensmonat des Kindes endet. Ein Karenzteil muss mindestens zwei Monate dauern, die Karenzzeit kann bis zu zwei Mal mit dem Partner geteilt werden. Während dieser Zeit erhält der karenzierte Elternteil das Kinderbetreuungsgeld, das es als pauschale oder einkommensabhängige Variante gibt und nicht zu 100% dem Gehalt entspricht. Der finanzielle Aspekt spielt bei der Frage, wer in Karenz geht, eine große Rolle, da Frauen in Österreich immer noch durchschnittlich 30% weniger verdienen als Männer. Des Weiteren ist es für manche Väter undenkbar, aus dem Berufsleben auszusteigen, um sich vollständig ihrer Vaterschaft zu widmen. Doch auch Frauen, die sich für ein Kind entschieden haben, sind der Ansicht, dass sich Kind und Karriere problemlos miteinander verbinden lassen, wenn man die Sprösslinge gut versorgt weiß. Was beispielsweise in Frankreich als völlig normal betrachtet wird, sieht man in Österreich oft mit kritischem Blick, da häufig in den Köpfen der Gedanke fest verankert ist, als Mutter beim Kind bleiben bzw. sich für die Karenzzeit entscheiden zu müssen, wenn nichts dagegen spricht. Baby Express hat berufstätige Mütter aus verschiedenen Branchen zum Thema Mutterschaft und Beruf befragt.

Mutter eines Sohnes, selbstständig:
„Ich habe einen etwas ungewöhnlichen Weg eingeschlagen und noch am selben Tag gekündigt, als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin. Die Selbstständigkeit habe ich schon länger im Auge gehabt und für mich war die Schwangerschaft der optimale Anlass, diesen Schritt zu wagen. Zum einen konnte ich meine Schwangerschaft bewusst genießen, indem ich mir genügend Zeit für mich selber gegönnt habe und zum anderen konnte ich in aller Ruhe nebenbei mein Einzelunternehmen aufbauen.
Für meinen Mann hat sich die Frage, die Karenzzeit in Anspruch zu nehmen, nie gestellt, aber nicht aus finanziellen Gründen, sondern aus beruflichen. Er ist als Sales Manager in einem großen Österreichischen Unternehmen tätig und längere Auszeiten wie etwa Karenzzeiten werden dort nicht willkommen geheißen.
 Mein Büro befindet sich in unserer gemeinsamen Wohnung, dadurch bin ich flexibel und kann auch neben meiner täglichen Arbeit auf die Bedürfnisse meines Sohnes eingehen und mir Zeit für ihn nehmen. Zusätzlich haben wir einmal in der Woche eine Babysitterin, die sich am Vormittag liebevoll um ihn kümmert – in dieser Zeit nehme ich größtenteils Geschäftstermine außer Haus wahr. Wenn ich sehr viel zu tun habe, unterstützt mich am Wochenende mein Mann, indem er den Einkauf übernimmt, mit dem Hund spazieren geht und seine Freizeit mit dem Kleinen gestaltet.“


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