genie

Genie setzt sich durch

„Ich habe gedacht er wird Journalist oder Schriftsteller.“ Als Waltraut Haas ihren kongenialen Lebensmenschen Erwin kennen lernte, war sie längst selbst berühmt, bereits ihre erste Rolle als Mariandl in „Der Hofrat Geiger“ trug der damals 18-jährigen ungeheure Popularität ein. Ihre Mutter, die ein Gasthaus betrieb, hatte erfreulicherweise nichts gegen den Berufswunsch der Tochter einzuwenden, einzige Bedingung: „ein Test, damit sich herausstellt ob ich überhaupt eine Begabung bin …“ Schauspieler-Regisseur-Ehemann Erwin Strahl lernte sein Handwerk gleichfalls von der Pike auf. „Obwohl ich außer einem Onkel mütterlicherseits, einem Volksopern-Sänger, keinerlei künstlerische Verwandtschaft hatte, waren alle beigeistert von meiner Idee. Als ich mit 15 Jahren in der Handelsakademie zum ersten Mal den Schuster in Lumpazivagabundus gespielt habe, war meine ganze Familie dabei, sogar mein elf Jahre älterer Halbbruder, der gerade aus Stalingrad kam. Den guten Rat vieler Eltern  ,Lern’ zuerst etwas Anständiges’ kennen meine Frau und ich zum Glück nur vom Hörensagen.“ Nachsatz: „Als ob unser Beruf etwas Unanständiges wäre …“ Der gemeinsame Sohn Marcus befand zunächst zwei Komödianten in der Familie wären genug – Waltraut Haas: „Ich habe gedacht, er wird Journalist oder Schriftsteller, weil er in der Schule in Deutsch immer der Beste war“ - aber eines Tages war er alt genug, um sich ein Moped zu wünschen. „Und darauf hat mein Mann gesagt: Mein liebes Kind, da musst du dir schon selbst ein bisserl was verdienen. Ich habe mir auch mein erstes Fahrrad selbst verdient. Wenn du willst, kannst du bei mir statieren ...“ Heuer übernimmt Schauspieler-Regisseur-Sohn Marcus als frischgebackener Intendant erstmalig die Komödienspiele Weißenkirchen in der Wachau. „Wenn es in einem Kind drinnen steckt, kommt’s heraus!“ ist Mutter Waltraut, die in der ersten Produktion am Spielplan „Der Hofrat Geiger“ Mariandls Mutter spielt, stolz. Dass Marcus Strahl durch seine Eltern von Anfang an einen ganz anderen Zugang zum Theater hatte – „Man ist von klein auf wahrscheinlich schon ein bisschen kritischer“ – hat sich durchaus als Vorteil erwiesen, der Schauspielunterricht beim eigenen Vater bereitete ihn exzellent auf die Schauspielprüfungen vor. Die Meinung der Eltern ist ihm heute noch sehr wichtig: „Meiner Mutter gefällt fast alles was ich mache, weil wir irgendwie gleich denken. Mein Vater sagt mir alles ganz offen, und wenn er mich lobt weiß ich das umso mehr zu schätzen, dann ist es wirklich gut.“ In seinem ersten Intendantenjahr inklusive Organisation und PR greift Marcus Strahl gerne auch auf die immense Regie-Erfahrung seines Vaters zurück: „Er kann schalten und walten wie er will, solange es im finanziellen Rahmen bleibt.“

 

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0 #1 Rene 2017-04-11 21:31
If workers in countries like France finalize contracts with native
clients, then the company can be obliged to report the revenues nationally and pay taxes in every nation.

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