Bub

Kinder und die Zukunft



„Wie schaut deine Welt von morgen aus?“ ist ein gemeinsames Projekt von A1 und dem Kinderbüro der Universität Wien, bei dem Kinder zwischen 7 und 12 Jahren einen Blick ins Jahr 2033 werfen und überlegen, wie sie die Welt von morgen gestalten möchten. In dieser Ideenwerkstatt haben die Kinder selbst geforscht, sich Fragen und Themen überlegt und diese in Form von Fragebögen vertieft. 
Karoline Iber, Geschäftsführerin des Kinderbüros der Universität Wien, hat die jungen Forscher begleitet: „Mit dieser Projekt wollen wir Kinder dabei unterstützen, sich zu Wort zu melden und Erwachsenen die Möglichkeit geben, die Zukunftsvorstellung der Kinder kennenzulernen. Es war besonders schön zu sehen, mit welcher Begeisterung Kinder mit und für andere Kinder forschen.“ Entstanden sind insgesamt 240 Momentaufnahmen zu den Bereichen „Schule und Beruf“, „Technik und Kommunikation“, „Umwelt“ und „Zusammenleben“ sowie jede Menge Zeichnungen und Schriftstücke.
 
Spaß und nette Kollegen im Job
61Prozent der Kinder betrachten Schule zwar als anstrengend, aber auch als notwendig für zukünftige Jobperspektiven. Beinahe 90 Prozent wollen einen Beruf, der in erster Linie Spaß macht und in dem sie mit netten Kollegen zusammenarbeiten. Geld spielt für die wenigsten eine zentrale Rolle – sowohl beruflich als auch privat. Individuell stehen Familie (89 Prozent), Gesundheit (80 Prozent) und Frieden (73 Prozent) an erster Stelle, im globalen Zusammenleben glauben jedoch die wenigsten daran, dass die Menschen mehr füreinander sorgen werden und sich durch Sprachen leichter verständigen können. Hier sehen sie im Internet die größte Chance, Menschen zusammenzubringen, um etwas Positives zu schaffen. 



Umweltbewusstsein und Technikfortschritt

Ein überraschendes Ergebnis der Umfrage ist, dass der technische Fortschritt für Kinder weniger wichtig ist. Technik muss in erster Linie praktisch sein. Am ehesten glauben sie noch, dass man „Körperteile züchtet“, „in jedem Gegenstand Computer“ sein werden und „Roboter im Haushalt“ helfen. 
Umweltfragen sind Kindern ein zentrales Anliegen! Hier blicken sie viel zuversichtlicher in die Zukunft als die meisten Erwachsenen. Sie sind optimistisch, dass sie genug über Umweltprobleme lernen, um in Zukunft behutsamer mit den Ressourcen umzugehen, und dass 2033 Strom großteils durch neue Energiequellen wie Wind und Sonne erzeugt wird. Skeptisch sind sie in den Fragen, ob weniger Müll produziert und Auto gefahren wird und ob wir den Folgen des Klimawandels aus dem Weg gehen können. Gegensteuern kann man aus Kindersicht vor allem durch Wissen, dem Verfolgen eines gemeinsamen ökologischen Ziels, weniger Atomkraft und dem Einhalten von Regeln. 
Diese Momentaufnahmen zeigen, dass Kinder sich ernsthaft mit ihrer Zukunft auseinandersetzen, konkrete Wünsche an ihren beruflichen wie privaten Weg haben und Sorgen wie Arbeitslosigkeit, Armut, fehlende Bildung und Umweltprobleme nicht ausblenden. 



Die Farben der Zukunft: Grün und Blau

Kinder blicken durchwegs positiv ins Jahr 2033, das zeigt sich auch in den Farben, die sie ihrer Zukunft zuordnen: die Hälfte der Kinder sehen diese „grün“ oder „blau“ und nur wenige würden sie „grau“ beschreiben. Und sie appellieren: „Erwachsene sollten den Kindern zuhören, wenn sie etwas zu sagen haben, aber dafür müssen wir - die Kinder - auch etwas sagen können. Ich finde, das ist das Wichtigste, weil wir sind die Zukunft von morgen“, so die zwölfjährige „Jungstudentin“ Sarah.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

JInput Object ( [options:protected] => Array ( ) [filter:protected] => JFilterInput Object ( [stripUSC] => 0 [tagsArray] => Array ( ) [attrArray] => Array ( ) [tagsMethod] => 0 [attrMethod] => 0 [xssAuto] => 1 [tagBlacklist] => Array ( [0] => applet [1] => body [2] => bgsound [3] => base [4] => basefont [5] => embed [6] => frame [7] => frameset [8] => head [9] => html [10] => id [11] => iframe [12] => ilayer [13] => layer [14] => link [15] => meta [16] => name [17] => object [18] => script [19] => style [20] => title [21] => xml ) [attrBlacklist] => Array ( [0] => action [1] => background [2] => codebase [3] => dynsrc [4] => lowsrc ) ) [data:protected] => Array ( [Itemid] => 187 [option] => com_content [view] => article [catid] => 30 [id] => 2542 ) [inputs:protected] => Array ( [cookie] => JInputCookie Object ( [options:protected] => Array ( ) [filter:protected] => JFilterInput Object ( [stripUSC] => 0 [tagsArray] => Array ( ) [attrArray] => Array ( ) [tagsMethod] => 0 [attrMethod] => 0 [xssAuto] => 1 [tagBlacklist] => Array ( [0] => applet [1] => body [2] => bgsound [3] => base [4] => basefont [5] => embed [6] => frame [7] => frameset [8] => head [9] => html [10] => id [11] => iframe [12] => ilayer [13] => layer [14] => link [15] => meta [16] => name [17] => object [18] => script [19] => style [20] => title [21] => xml ) [attrBlacklist] => Array ( [0] => action [1] => background [2] => codebase [3] => dynsrc [4] => lowsrc ) ) [data:protected] => Array ( ) [inputs:protected] => Array ( ) ) [request] => JInput Object ( [options:protected] => Array ( ) [filter:protected] => JFilterInput Object ( [stripUSC] => 0 [tagsArray] => Array ( ) [attrArray] => Array ( ) [tagsMethod] => 0 [attrMethod] => 0 [xssAuto] => 1 [tagBlacklist] => Array ( [0] => applet [1] => body [2] => bgsound [3] => base [4] => basefont [5] => embed [6] => frame [7] => frameset [8] => head [9] => html [10] => id [11] => iframe [12] => ilayer [13] => layer [14] => link [15] => meta [16] => name [17] => object [18] => script [19] => style [20] => title [21] => xml ) [attrBlacklist] => Array ( [0] => action [1] => background [2] => codebase [3] => dynsrc [4] => lowsrc ) ) [data:protected] => Array ( [Itemid] => 187 [option] => com_content [view] => article [catid] => 30 [id] => 2542 ) [inputs:protected] => Array ( ) ) ) )