Weihnachten Hintergrundbild  SG- design - Fotolia.com

Studie: Was soll das Christkind bringen?

Alle Jahre wieder stellt sich die Frage nach den passenden Weihnachtsgeschenken für Herr und Frau Österreicher. Die aktuelle Weihnachtsstudie von eBay.at (durchgeführt von meinungsraum.at unter 1.000 Österreichern) enthüllt nicht nur die Weihnachtswünsche der Österreicher, sondern liefert auch Aufschluss über die vorherrschenden Käufertypen und die Inspirationsquellen der Christkinder.

Inspirationsquellen: gleichermaßen online und offline
Laut der eBay.at-Weihnachtsstudie kaufen die Österreicher diese Weihnachten im Durchschnitt sechs Geschenke. Inspirationen für ihre Einkäufe holen sie sich bevorzugt in der Auslage von Geschäften (48 Prozent), bei Freunden und Familie (47 Prozent) und in Online-Shops (43 Prozent). Doch auch der gute alte Katalog (35 Prozent) und Geschenketipps in Magazinen oder im Internet (34 Prozent) werden zu Rate gezogen.

Österreicher sind mehrheitlich Spontankäufer
Denn obwohl ein beträchtlicher Teil der Österreicher (42 Prozent) spontan und nach Bauchgefühl kauft, plant und recherchiert ein Drittel vorab genau, was auf die Einkaufsliste darf und soll. Im Bundesländervergleich sind in Wien (38 Prozent) und in der Steiermark (37 Prozent) die meisten organisierten Käufer zu finden, gefolgt von Tirol (34 Prozent). Als Spontankäufer bezeichnet sich hingegen die Hälfte der Burgenländer und Kärntner, den dritten Platz belegen die Salzburger (47 Prozent).

Unter dem Motto "Überraschung und Originalität" stehen die Weihnachtseinkäufe bei einem Viertel der Österreicher - und hier bei Frauen (27 Prozent) eher als bei Männern (22 Prozent).

Dazu Jürgen Gangoly, Pressesprecher von eBay in Österreich: "Egal ob Spontanität, Planung oder Originalität im Vordergrund steht: Das internationale Angebot bei eBay mit mehr als 800 Millionen Artikeln ermöglicht es Käufern einzigartige Weihnachtsgeschenke zu finden -auch Dinge, die im stationären Handel nicht erhältlich sind. Mit der eBay-App können eBay-Nutzer ihre Weihnachtseinkäufe zudem bequem von unterwegs aus erledigen."

Die Klassiker Bargeld, Gutscheine und Reisen führen den Wunschzettel an
Wenig überraschend führen auch dieses Jahr Bargeld (45 Prozent) und Gutscheine (43 Prozent) den österreichischen Wunschzettel an, dicht gefolgt von Reisen (41 Prozent). Mit Büchern (23 Prozent), elektronischen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Navigationsgeräten (23 Prozent) und Uhren oder Schmuck (20 Prozent) ist man ebenfalls noch auf der sichereren Seite. Ein Viertel der weiblichen Österreicher freut sich zudem über Modisches - von Kleidung, über Schuhe bis hin zu Accessoires.

Die Wunschlisten der Bundesländer: was das Christkind bringen darf
Bargeld und Gutscheine führen auch die meisten Bundesländer-Wunschlisten an - außer bei den Tirolern und den Wienern. Hier punktet das Christkind am meisten mit Reisen. Die Plätze vier und fünf gehören im Großteil Österreichs den Büchern und elektronischen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Navigationsgeräten. Auf Individualität legt man hingegen im Westen Österreichs Wert: Selbstgemachtes schafft es in Tirol auf den vierten und in Vorarlberg auf den fünften Platz.

Mit Präsenten, die dem Beschenkten ein sportliches oder gar abenteuerliches Erlebnis bescheren, punktet das Christkind in Oberösterreich. Uhren oder Schmuck sind hingegen im Osten beliebt -sowohl im Burgenland als auch in Wien. Die Wiener sind auch die einzigen, bei denen es die Kleidung unter die Top-5 der Weihnachtswünsche schafft.

Wenig gewünscht: praktische Geschenke
Die Studie zeigt: Praktische Geschenke sind bei den Österreichern wenig beliebt. Denn ganz oben auf der Liste der ungewollten Geschenke stehen Socken und Unterwäsche sowie praktische Dinge für den Haushalt, etwa der Mixer oder der Staubsauger. Männer können zudem Kosmetikartikeln und hübschen Dingen für den Haushalt, etwa Dekorationsobjekten, kaum etwas abgewinnen. Bei Frauen wird die Liste der ungewollten Geschenke von Elektrowerkzeug und Heimwerkerbedarf angeführt, dicht gefolgt von Mixer und Co.

Die Wunschliste: der Garant für die richtigen Geschenke?
Der Wunschliste als Allheilmittel gegen ungewollte Geschenke kann etwa ein Fünftel der Österreicher etwas abgewinnen. 15 Prozent der Österreicher schreiben regelmäßig Wunschlisten, weitere 6 Prozent helfen zumindest dieses Jahr dem Christkind so ein wenig auf die Sprünge. Besonders viele Wunschlisten-Schreiber sind in Wien (22 Prozent) und Tirol (21 Prozent) zu finden, die wenigsten in Kärnten (11 Prozent) und dem Burgenland (8 Prozent).


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