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Schluss mit Allergien

Das Auftreten von Allergien wird vor allem von zwei Faktoren bestimmt:  Der genetischen Vorbelastung und den Lebensumständen bzw. den Hygiene-Verhältnissen. Für das Ansteigen der Allergien machen die meisten Experten einige grundlegende Elemente des so genannten "modernen westlichen Lebensstils" verantwortlich. Wächst ein Kind zu behütet und zu keimfrei auf ist der Entwicklung von Allergien Tür und Tor geöffnet. Es muss nicht jeder Schnuller ausgekocht werden der einmal auf den Boden gefallen ist. Untersuchungen zeigen auch, dass der einfache bäuerliche Lebensstil einen ausgezeichneten Schutz gegen Allergieentwicklung bietet. Auf Bauernhöfen fehlt die übertriebene Hygiene, deswegen leiden Kinder, die dort aufwachsen, auffallend weniger oft an Allergien. Der Kontakt mit Keimen ist eben ein wichtiges Training für das Immunsystem. Kinder spielen gerne am Boden und nehmen verschiedenste Dinge in den Mund. Dieser Trieb ist von der Natur angelegt um das Immunsystem mit verschiedenen Stoffen bekannt zu machen. Die im Schmutz enthaltenen Substanzen regen das Immunsystem an, das erzeugt einen Schutz gegen Allergien. Außerdem werden laut Expertenmeinung heute auch zu viele „banale“ Infekte mit Antibiotika behandelt. Dabei benötigt das Immunsystem – besonders im frühen Kindesalter – bestimmte Reize, um sich entwickeln zu können. Wird das Immunsystem immer wieder „unnötig“ entlastet, kann dies eine Allergie-Neigung fördern. 

Frühe Diagnosen helfen den Patienten
Kleinkinder leiden vor allem unter Nahrungsmittelallergien, vor dem Schuleintritt machen Hausstaub- und Milben-Allergie den Kids zu schaffen, nach dem Schuleintritt sind es. Um das Allergie-Risiko bei Kindern zu senken, sollte auf Verdachtsmomenten reagiert werden. Durch frühzeitige Diagnosen und rechtzeitige eingeleitete Gegenmaßnahmen kann man sein Kind vor Allergien schützen bzw. die Symptome besser bekämpfen. Wobei immer mehr Experten überzeugt sind, dass Mütter ihre ungeborenen Kinder bereits während der Schwangerschaft vor Allergien schützen können. Wissenschaftlich erwiesen ist noch keine Methode, allerdings nimmt man an, dass eine ausgeglichenen Ernährung – wenig Fisch, wenig Ei, viel Obst und Gemüse – dem Ungeborenen auch im Bezug auf das Allergierisiko helfen. Nach der Geburt sollte dann zumindest sechs Monate lang gestillt werden. 

Allergietest für Babys?
Prinzipiell gibt es laut Expertenmeinungen für eine Allergietestung altersmäßig keine Untergrenze. Wenn Allergieverdacht besteht sollte eine entsprechende Diagnostik erfolgen. Klar ist, dass man bei Säuglingen und Kleinkindern nicht eine große Palette an belastenden Untersuchungen durchführen kann, aber eine Blutanalyse und Hauttests auf ausgewählte Allergieauslöser sind fast immer möglich. Schließlich werden durch eine Testung sehr wichtige Fragen beantwortet, beispielsweise ob ein Nahrungsmittel gemieden werden muss oder nicht. Die Testung gibt zusätzlich Auskunft über das Ausmaß der Allergiebereitschaft und ist somit die Basis für eventuell notwendige vorbeugende Maßnahmen.“

Hilfe durch Tablette
In Österreich wurde das erste Präparat zur tablettenbasierten Immuntherapie im Jahr 2007 zugelassen. Die so genannte Gräsertablette ist durch allergologisch tätige Ärzte frei verschreibbar und ersetzt die vor allem bei Kindern gefürchtete Spritze. Die Tablette löst sich, im Gegensatz zu vielen anderen Pillen, in Sekundenschnelle unter der Zunge auf, muss also nicht im Ganzen geschluckt werden. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Mittels wurde im bislang größten klinischen Studienprogramm, das jemals zur Immuntherapie durchgeführt wurde und mehr als 3.000 Patienten mit unterschiedlichem Allergie-Schweregraden einschloss, belegt. Zudem zeigen Langzeituntersuchungen, dass bei behandelten Kindern Asthmasymptome deutlich geringer sind – ein Effekt, der auch noch zwei Jahre nach Therapieende anhält. Ebenso sind die Allergie-Symptome auffallend reduziert – eine deutliche Erleichterung für die kleinen Patienten. In Fachkreisen ist heute unbestritten, dass die spezifische Immuntherapie das Potential hat, in den natürlichen Verlauf des Heuschnupfens einzugreifen und daher die Ursache und nicht nur die Symptome zu beheben. Bereits einen Monat nach Therapiebeginn konnten immunologische Veränderungen und somit eine Besserung des Zustands der Betroffenen beobachte werden. 

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Kommentare   

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