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Ohne Sicherung keine Starterlaubnis

Missglückte Überholmanöver mit fatalen Folgen, Massenkarambolagen, Auffahrunfälle. In den vergangenen Tagen und Wochen haben viele Meldungen über tragische Unfälle daran erinnert, wie gefährlich Autofahren sein kann. Immer wieder waren auch Kinder an Bord der Unglücksfahrzeuge. Immer wieder hat sich dabei gezeigt: Ob die Kleinen bei einem Unfall körperliche Verletzungen davontragen oder gar ums Leben kommen, hängt sehr stark mit ihrer Sicherung zusammen.

Richtig sichern, oder zu Hause bleiben

Am sichersten sind Kinder in einem perfekt passenden und vor allem auch richtig verwendeten Kindersitz unterwegs. Dass das Einhalten dieser Sicherheitsstandards nicht immer leicht ist, wissen alle Eltern. „Vermankelte“ Sicherheitsgurte zu entwirren und richtig einzustellen kann eine nervenaufreibei bende Aufgabe sein. Vor allem, wenn man es eilig hat. Wehrt sich der kleine Passagier auch noch mit Weinen und Strampeln gegen das Angurten, wird das korrekte Sichern zum Psychogeduldspiel. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das korrekte Sichern nicht immer einfach ist“, sagt Peter Jahn, dreifacher Vater und langjähriger Kindersitzberater des Verkehrsministeriums. Dennoch dürfe es in puncto Sicherheit keine Kompromisse geben. Die Devise müsse lauten: entweder richtig sichern oder zu Hause bleiben. „Halbgesichtertes Fahren kann tödliche Folgen haben“, betont Jahn und warnt auch davor, die Gurte der Sitze zu lockern, damit die Kinder besser schlafen können: „Die Schutzwirkung der Gurte wird dadurch drastisch gesenkt.“ Dabei ist das Schutzpotenzial von Kindersitzen enorm: Auch bei höheren Geschwindigkeiten und ungünstigen Aufprallsituationen kann ein Kindersitz Leben retten und vor schlimmen Verletzungen schützen. Das zeigen aktuelle Tests des europäischen Neuwagenbewertungsprogramms EuroNCAP.

Schutzpotenzial voll ausschöpfen

Auch das Gesetz „hilft“ Eltern dabei, ihre Kinder beim Autofahren besser zu schützen. Wer in Österreich mit  unzureichend oder gar icht gesicherten Kindern im Auto erwischt  wird, muss seit 1. Juli 2005 mit einer Vormerkung rechnen. Verkehrsministerin Doris Bures will durch eine Reform des Vormerksystems das Bewusstsein für die Gefahren für Kinder im Auto weiter stärken. „Kinder brauchen mehr Schutz im Straßenverkehr“, betont Bures. Bereits jetzt gilt: Ein Unfall, bei dem sich ein Kind wegen unzureichender Sicherung verletzt, zieht ein gerichtliches  Strafverfahren nach sich. Das heißt: Die Eltern, die damit fertig werden müssen, wegen mangelhafter Sicherung an einer Verletzung oder gar am Tod ihres Kindes mitschuld zu sein, müssen sich diesbezüglich auch noch vor Gericht verantworten – ein Horrorszenario. Ein Gedanke an diese möglichen Folgen einer Autofahrt kann Müttern und Vätern vielleicht dabei helfen, geduldig dafür zu sorgen, dass vor dem Start alle Passagiere ausreichend gesichert sind. Auch dann, wenn die Zeit knapp ist und sich ein kleiner Trotzkopf mit Händen und Füßen gegen das Angurten wehrt.

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