Salz

Salz und seine Schattenseiten

Salz wurde früher als „weißes Gold“ bezeichnet. Es ist unverzichtbar für den menschlichen Körper und als Gewürz. Doch in Österreich wird viel zu viel Salz verzehrt. Männer nehmen im Schnitt 9 g, Frauen 8 g Salz pro Tag zu sich. Häufig werden allerdings 12 g, nicht selten 15 g, erreicht. Im Hinblick auf die Gesundheit sollten nicht mehr als 5 g pro Tag aufgenommen werden (WHO). Jede Reduktion des überhöhten Salzkonsums ist ein Beitrag zur Gesundheit. „Zwischen der Aufnahme von Salz durch die Nahrung und dem Blutdruck besteht eine direkte Beziehung“, erläutert der Wiener Kardiologe Univ.-Prof. Dr. Günter Steurer, „wie zahlreiche wissenschaftliche Studien gezeigt haben, erhöht sich bei einem Salzverzehr von mehr als 5,8 g pro Tag der durchschnittliche systolische Blutdruck innerhalb kürzester Zeit um 3 bis 6 mmHg, der diastolische Blutdruck steigt um 2 bis 3 mmHg. Und Bluthochdruck ist der wichtigste Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten.“ Herz-Kreislauf-Krankheiten stellen nach wie vor die Todesursache Nummer 1 in Österreich.

Schon Kinder haben hohen Blutdruck
Dieser Blutdruckanstieg wurde bei ansonsten gesunden Personen festgestellt, mit zunehmendem Alter oder bei einer entsprechenden genetischen Veranlagung – Männer zum Beispiel sind besonders betroffen – fällt der Blutdruckanstieg deutlich höher aus. Das gilt erst recht für Personen, die schon unter erhöhtem Blutdruck leiden. Auch Kinder reagieren sehr empfindlich auf eine überhöhte Salzzufuhr. Schon bei Kindern ist heute eine Tendenz zu erhöhten Blutdruckwerten festzustellen.
So wie der Blutdruck durch zuviel Salz in die Höhe getrieben wird, lässt er sich durch eine Drosselung der Salzzufuhr wieder senken. Dazu Prof.: „Wird eine überhöhte tägliche Zufuhr von Salz durch die Nahrung bedeutsam vermindert, nimmt der Blutdruck ab und es kommt zu einer ebenfalls bedeutsamen Abnahme der Herz-Kreislauf-Krankheiten, die mit einem erhöhten Blutdruck in Zusammenhang stehen – Herzversagen, Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen – und der damit verbundenen Todesfälle.“

Weniger Salz im Gepäck
Auf Salz in Brot und Gebäck verzichten – das will niemand und braucht es auch nicht. Eine Reduktion der Salzzugabe ist jedoch möglich. Laut einer Studien kann die Salzzugabe bei Brot und Gebäck um 14 Prozent verringert werden, ohne dass es zu Einbußen beim Geschmack oder in der produktionstechnischen Verarbeitung kommt.
„Wenn wir weniger Salz zu uns nehmen verringern wir das Risiko von Herz- Kreislauferkrankungen drastisch,“ so Gesundheitsminister Stöger. Gesagt, getan. Vor nunmehr zwei Jahren wurde deshalb die Herzgesundheits-Initiative Weniger Salz ist g'sünder gemeinsam mit Bäckern ins Leben gerufen, um den Salzgehalt in ihren Produkten schrittweise reduzieren. „In dieser Zeit ist es gelungen 30 Tonnen Salz in Brot und Gebäck einzusparen. Das ist ein ganz besonders wertvoller Beitrag zur Herzgesundheit.“

Blutdruckfreundlicher Lebensstil
Zum blutdruckfreundlichen, gesunden Lebensstil gehören:
+ gesunde Ernährung mit besonderem Augenmerk auf einem moderaten Salzkonsum
+ die Vermeidung von Übergewicht
+ körperliche Fitness durch Bewegung in Alltag und Sport
+ Alkohol nur gelegentlich und maßvoll
+ Rauchen vermeiden



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