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"Masern sind kein Kinderspiel!"

Das BMG rückt damit die hoch ansteckende Krankheit, die sowohl für Kinder als auch Jugendliche und Erwachsene schwerwiegende Folgen haben kann, ins Bewusstsein. Die Kampagne unterstützt das Ziel der WHO, Masern- und Röteln bis 2015 zu eliminieren. "Impfen ist auch ein Akt der Solidarität. Es werden dadurch auch die Anderen geschützt", betonte Stöger bei der Pressekonferenz. "Kleinkinder bis elf Monate, Schwangere und Immunsupprimierte können sich nicht impfen lassen. Diese Personen können nur durch eine Herdenimmunisierung, also einer Durchimpfungsrate von 95 Prozent, geschützt werden," so der Minister.

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit, sondern eine hoch ansteckende virale Infektionskrankheit. Diese ist gekennzeichnet durch Fieber, Entzündung der oberen Atemwege und einem typischen roten Ausschlag. In 20 Prozent der Fälle gehen sie einher mit Komplikationen, wie z.B. einer Mittelohrentzündung, Bronchitis oder Lungenentzündung. In seltenen Fällen kann es auch zu einer postinfektiösen Masernenzephalitis (Entzündung des Gehirns) oder einer subakut sklerosierenden Panenzephalitis (SSPE) kommen. Insbesondere bei schweren Komplikationen können Masern auch tödlich enden.
Impfschutz

Masern- und Rötelnerkrankungen sind durch Impfung vermeidbar. Die Masernimpfung erfolgt in Form einer Kombinationsimpfung gegen Masern-Mumps- Röteln (MMR). Es handelt sich um eine Lebendimpfung. Die darin enthaltenen Viren bewirken eine Reaktion des Immunsystems, die in der Folge vor Erkrankung durch Wildviren schützt.
Kostenlose Impfungen

1998 wurde in Österreich unter Gesundheitsministerin Eleonora Hostasch das Gratisimpfprogramm für Kinder („Kinderimpfkonzept“) eingeführt. Seither haben alle in Österreich wohnhaften Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr Anspruch auf bestimmte kostenfreie Impfungen u.a. gegen Masern, Mumps und Röteln. Die Impfung im Rahmen des Kinderimpfkonzepts erfolgt bei Kindern bis zum sechsten Lebensjahr bei Ärztinnen und Ärzten für Allgemeinmedizin oder Fachärztinnen und Fachärzten für Kinderheilkunde sowie in den öffentlichen Impfstellen und in den Gesundheitszentren der Sozialversicherungen. Ältere Kinder werden auch im Rahmen von Schulimpfaktionen geimpft. Seit Sommer 2011 werden MMR-Impfstoffe für Nachholimpfungen von Personen bis zum Alter von 45 Jahren kostenfrei angeboten.
Die Kosten für die Impfungen werden vom Bundesministerium für Gesundheit, den Sozialversicherungsträgern und den Ländern getragen.
Masern- und Röteln Elimination bis 2015

Die Masern, eine der ansteckendsten Krankheiten überhaupt, werden nur durch infizierte und akut erkrankte Menschen übertragen. Die Übertragung erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion. Eine konsequent hohe Durchimpfungsrate der Bevölkerung von 95 Prozent kann die Virusübertragung stoppen und der Masernvirus kann ausgerottet werden. In einigen Regionen der Welt, wie z.B. in Nord- und Südamerika, ist dies bereits gelungen. Die Mitgliedstaaten der WHO in Europa haben es sich zum Ziel gesetzt, Masern und Röteln bis zum Jahr 2015 zu eliminieren. Österreich weist im Vergleich mit den Ländern der Europäischen Region der WHO relativ geringe Durchimpfungsraten für die erste und vor allem für die zweite Dosis der MMR-Impfung bei den Zweijährigen auf. Laut nationaler Impfstatistik liegt die Durchimpfungsrate bei den zweijährigen Kindern in Abhängigkeit vom Geburtenjahrgang (1998-2009) zwischen 63 und 81 Prozent für zwei Dosen (MMR 1 und 2).

 

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