Fasten

Fasten für Körper und Seele

Und es zeigt sich: Die alte Tradition hat einen nachweisbaren medizinischen Nutzen und ist heute als natürliches Mittel zur Gesundheitsvorsorge aktueller denn je. Denn unser moderner Lebensstil mit stark verarbeiteten, zucker- und fettreichen Lebensmitteln, Stress, Bewegungsmangel, Genussmitteln und Umweltgiften kann auf Dauer die Gesundheit untergraben, das Wohlbefinden beeinträchtigen und schwerwiegende Erkrankungen nach sich ziehen. 

Eine Auszeit vom Essen und das Meiden aller Belastungen – von Hektik bis zu Genussmitteln und Umweltgiften – regeneriert den Körper aus dem tiefsten Inneren heraus. „Fasten ist wie das Neustrukturieren der Festplatte des Computers: Überflüssiges wird entsorgt, so dass hinterher alles wieder besser funktioniert“, beschreibt Dr. Peter Strauven, Facharzt für Allgemein- und Ernährungsmedizin aus Bonn, anschaulich die Wirkung des Verzichts auf den Körper. So könne Fasten zu einer Verbesserung der Kreislauf- und der Stoffwechselfunktionen führen. Fasten kann auch zur Linderung chronischer Schmerzzustände beitragen und den Darm regenerieren, erläutert der Fasten-Experte Dr. Strauven. Durch komplexe hormonelle Veränderungen, wie zum Beispiel bei den Glückshormonen (Serotonine), profitieren auch Psyche und Wohlbefinden. Schon nach wenigen Tagen fühlen sich die meisten Fastenden beschwingter, leichter und ausgeglichener.



Gesundheitszentrum Bauch


Einen wesentlichen Anteil an den positiven gesundheitlichen Auswirkungen des Fastens hat die Darmsanierung. Sie hat bei allen Fasten-Kuren – ganz besonders bei der Modernen F.X. Mayr-Kur – einen hohen Stellenwert. Bereits vor etwa 100 Jahren erkannte der österreichische Darmspezialist und Fastenarzt Dr. med. Franz Xaver Mayr, der Begründer der heutigen Modernen F.X. Mayr-Medizin (MMM), dass ein gestörter Darm die Wurzel vieler Gesundheits- und Befindlichkeitsstörungen ist.
Wissenschaftliche Erkenntnisse über die vielfältigen und komplexen Funktionen des Verdauungstrakts geben Dr. Mayr jetzt Recht: Studien belegen, dass unser Darm nicht nur ein hoch kompliziertes „Kraftwerk“ ist, das den gesamten Körper mit Energie spendenden Nährstoffen versorgt. Sondern gleichzeitig ist der Darm das größte immunologische Organ des Körpers: mehr als siebzig Prozent der körpereigenen Abwehrzellen werden hier produziert. Neueste Forschungen über das Darm-Mikrobiom (die Summe aller mikroskopisch kleinen Bewohner, die unseren Verdauungstrakt besiedeln) weisen den etwa hundert Billionen Bakterien, die sich hier tummeln, unter anderem bedeutsame Entzündungs-, Körperhormon- und Allergieregulationsfunktionen zu.

 Beim Fasten wird das Multifunktionsorgan Darm entlastet, gesäubert und regeneriert. „Schmutzreste wie schadhafte Bakterienzusammensetzungen und andere Rückstände werden aus dem Darm heraus getrieben“, beschreibt Dr. Strauven. Das Fasten biete schließlich einen Anschub für eine bessere physiologische Zusammensetzung der Darmflora.



 

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