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Fokusthema: Gesunde Zähne

Ein strahlendes Lächeln ist also nicht nur der schönste Körperschmuck – Träger dieses Attributs werden darüber hinaus als attraktiver, intelligenter, beliebter und auch im Beruf erfolgreicher eingeschätzt. Lesen Sie hier, worauf man bei der Zahnpflege achten sollte.

Nur echt mir 32 Zähnen
Das natürliche Gebiss eines erwachsenen Menschen besteht aus insgesamt 32 Zähnen (Weisheitszähne eingeschlossen): Jeweils 16 Kauwerkzeuge im Ober- und Unterkiefer. Diese bestehen aus mehreren Schichten. Dabei ist es der Zahnschmelz, der für ihre Farbe verantwortlich ist. Er ist nicht nur eine der widerstandsfähigsten Substanzen im Körper, sondern auch einmalig und wenn er erst einmal weg ist, kommt er nicht mehr wieder. Der Zahnschmelz ist etwa 2,5 mm dick und besteht aus dem Mineral Kalziumphosphat und Spurenelementen wie Magnesium und Fluor. Er schützt Zähne vor Reizen und Schädigungen, denn bei einem geschädigten Zahnschmelz ist der Zahn verstärkt anfällig für Karies.

Zum Dahinschmelzen
Er ist zwar besonders hart im Nehmen, aber gegen säurehaltige Speisen und Getränke kommt auch der Zahnschmelz nicht an. Dabei sind es vor allem gesunde Lebensmittel wie z. B. frisches Obst, die ihn schädigen können. Innerhalb von einer halben Stunde sollte man seine Zähne deshalb von allem Säurehaltigen befreien und nach dem Essen den Mund mit reichlich Wasser ausspülen oder zur Zahnbürste greifen. Da das aber leider nicht immer möglich ist, sollte man immer einen Kaugummi dabei haben, der die Zähne kurzfristig von der Säure befreit.

Wir müssen umlenken
In kreisenden Bewegungen zwei Mal täglich etwa zwei Minuten lang – so sieht in vielen Fällen die tägliche Mundhygiene-Routine aus. Doch zur Zahnpflege gehört mehr: So hat sich beispielsweise auch die Technik in den letzten Jahren verändert. Während man mit kreisenden Bewegungen Bakterien und Beläge unter den Zahnfleischrand schiebt und so Entzündungen begünstigt, hat sich die Fegetechnik als bessere Vorgehensweise herausgestellt: Den Bürstenkopf setzt man dabei leicht schräg am Übergang von Zahn zu Zahnfleisch an, so dass die Borsten beides berühren. Dann wird der Belag vom Zahnfleisch zum Zahn hin einfach weggefegt. Man beginnt mit den Kauflächen und reinigt anschließend die Außenflächen. Mundspülung oder Mundwasser sind zwar eine sinnvolle Ergänzung der Zahnpflege, aber kein Ersatz für sie.

Elektrisch oder von Hand?
Viele Menschen empfinden einen Wagen mit einem Automatikgetriebe als die bequemere Art des Vorankommens – und genauso verhält es sich auch mit elektrischen Zahnbürsten: Denn diese entfernen Beläge auf den Zahnflächen und in den Zahnzwischenräumen einfacher und schneller, während sie gleichzeitig besonders sanft zum Zahnfleisch sind. Und auch in Sachen Effektivität haben sie einen Zahn zugelegt: Studien beweisen, dass elektrische Schall-Zahnbürsten und Zahnbürsten mit oszillierend-rotiererender Technologie Plaque besser entfernen und Zahnfleischentzündungen reduzieren als Handzahnbürsten. Die oszillierend-rotierende Technologie ist Studien zufolge die effektivste.

Am zahnseidenen Faden
Schon unsere Vorfahren nutzten ähnliche Materialien als Zahnseide oder Zahnstocher, wie prähistorische Funde belegen. Und auch im Tierreich scheint Ästhetik eine größere Rolle zu spielen: So hatten einige Wissenschaftler in der Nähe von Bangkok gut lachen, als sie rund 50 Makaken dabei beobachteten, wie diese sich mit Hilfe von Menschenhaar ihre Zahnzwischenräume reinigten. Zahnseide wird überall dort eingesetzt, wo die Zahnbürste versagt. Der dünne Faden besteht aus Kunststoff oder Seide, entfernt Essensreste und Bakterien aus den Zwischenräumen und verhindert so das Entstehen von Karies oder Zahnfleischerkrankungen. Als Erfindung der Zahnseide gilt der Zahnarzt Levi Spear Parmly (1790–1859), der 1815 die Zahnreinigung mit Seidenfäden empfahl. Auch Interdentalbürstchen eignen sich besonders gut für die Pflege „zwischendurch“.

Kontrolle ist besser
Jeder sollte regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zum Zahnarzt gehen, denn trotz sorgfältiger Zahnpflege können viele Erkrankungen der Zähne und des Mundraums wie z. B. Karies, Paradontitis und Zahnfleischerkrankungen nur beim Zahnarzt erkannt und behandelt werden. Und wer sich seine regelmäßigen Besuche im Bonusheft bescheinigen lässt, kann im Falle des Falles ordentlich Geld sparen – und zwar dann, wenn man eine Brücke, Prothese, Krone o. ä. braucht.

Quelle: medicalpress

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