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Naschkatzen lieben Weihnachten

Liebe geht durch den Magen. Das zeigt sich besonders zu Weihnachten, dem sprichwörtlichen Fest der Liebe. Viele Erwachsene sehen der jährlichen Völlerei aus Sorge um ihre schlanke Linie mit zwiespältigen Gefühlen entgegen. Für die meisten Kinder ist schon die wochenlange Vorfreude auf das kulinarische (Über-)Angebot der Weihnachtsfeiertage ein Hochgenuss. Wenn es dann so weit ist, sind Krapferl und Co für die meisten Kids der Zuckerguss auf einem wunderbaren Fest: Bei jedem Verwandtschaftsbesuch gibt’s ein Festmahl und Kekse ohne Ende, im heimischen Wohnzimmer steht ein Baum voll Süßigkeiten zur Ernte bereit. Dass dieses Viel-Zuviel des Guten nicht gesund sein kann, ist auch jenen Mamis und Papas klar, die sich ansonsten nicht allzu viel Gedanken über die Ernährungsgewohnheiten ihrer Kleinen machen.

Naschregeln für die Feiertage

Viele Eltern stellen sich die Frage: Soll bzw. kann man in der Weihnachtszeit beim Essverhalten der Kinder auf die Einhaltung von Regeln bestehen? „Ja“, meint Mag. Sabine Bisovsky, Ernährungswissenschaftlerin und Geschäftsführerin bei essenziell, einer Plattform für Ernährungsfragen. „Aber Ausnahmen dürfen sein.“ So dürfen an besonderen Tagen wie dem 6. Dezember (Nikolaus) und dem 24. Dezember beide Augen zugedrückt werden. Aber generell sei es auch in den vier Advent- und den zwei Weihnachtswochen gut, wenn die Nascheinheiten auf die Zeit unmittelbar nach Mittag- und Abendessen beschränkt bleiben, damit bei den Hauptmahlzeiten noch genug Hunger auf Nährstoffreiches gegeben ist. „Ständiges Naschen zwischendurch wird sonst schnell zum beliebten Ritual“, warnt die Ernährungswissenschaftlerin. Auch aus zahnmedizinischer Sicht sollte man Süßes nicht über den ganzen Tag verteilt sondern nach Möglichkeit sogar „auf einen Schwung“ essen. „Und danach sollte man sorgfältig Zähne putzen“, meint Rainer Grahlen, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft zur Verhütung von Zahnerkrankungen (LAG) in Berlin.

Keksangriff auf die Zähne

Einige Minuten nach dem vorläufig letzten süßen Schmankerl solle man zuwarten, ehe man zur Zahnbürste greift. Das gibt dem pHWert Zeit, sich zu neutralisieren – und der gute Geschmack der Leckereien wird nicht mit Zahnpaste vermischt, wie der Zahnexperte schmunzelnd anmerkt. Wichtig ist, dass die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen, in den Weihnachtsferien sollte auch Zeit für gemeinsame dentale Familienerlebnisse sein: Einige Minuten nach dem Dessert gehen alle gemeinsam Zähne putzen, dass kann durchaus auch Spaß machen. Bei Kleinkindern, die sich noch nicht selbst die Zähne putzen, sollten Mama und Papa nicht aus Bequemlichkeit darauf verzichten, den Kleinen nach einer Nascheinheit gründlich die Beißerchen mit fluoridhaltiger Kinderzahnpasta zu reinigen. Kuchen und Krapferln können übrigens besonders schädlich für die Zähne sein, da sie Zucker und Stärke in Kombination beinhalten. Generell gilt: Wer mehr Süßes als sonst isst, sollte auf jeden Fall auch die Zahnputzfrequenz anheben, wobei der Richtwert von drei Mal täglich Zähneputzen nicht allzu sehr überschritten werden sollte, da auch zu häufiges Putzen die Zähne schädigen kann. Weil zu Weihnachten auch viele Einladungen und Verwandtschaftsbesuche auf dem Programm stehen, ist die Zahnbürste aber nicht nach jedem Ausflug in die Welt der Süßspeisen verfügbar. „Hier kann man improvisieren“, rät Grahlen, „es hilft den Zähnen schon, wenn man nach dem Naschen mit Wasser den Mund ausspült.“ Auch ein zuckerfreier Kaugummi sei eine Alternative, die zudem noch viele Kids äußert cool finden.

Kekse müssen keine Kalorienbomben sein

Wie lassen sich Naschlimits in der Zeit des totalen Süßigkeitenüberflusses möglichst konfliktfrei durchsetzen? „Es lohnt sich, Weihnachtsbäckerei nicht überall sichtbar im Wohnbereich zu präsentieren“, empfiehlt Sabine Bisovsky. Wer den Christbaum nicht mit essbarem Schmuck behängt, erspart sich viele Naschdiskussionen. Tipp: Stellen Sie zusammen mit Ihrem Kind eine Tageseinheit Weihnachtsbäckerei zusammen. Diese süßen Schätze kommen dann in eine eigene Minidose, die dem Kind gehört. Ist dieser Vorrat aufgebraucht, gibt es keinen Nachschub mehr. Dies gelingt natürlich nur, wenn man als Erwachsener mit gutem Beispiel vorangeht und auch selbst nicht ständig in die Keksdose greift. Eine weitere Möglichkeit, die süßen Seiten des Lebens zu genießen, ohne dabei zu viel Zucker, Fett oder künstliche Farb- und Aromazusätze aufzunehmen, ist das Selberbacken von Keksen, die viel Geschmack bei relativ wenigen Kalorien bringen. Und mit süßen aber gesunden Leckereien wie den Dinkelbusserln (siehe Rezepttipps) lernen die Kids, dass auch  Vollwertkost vollwertigen Naschgenuss bringen kann. Tipp: Probieren Sie es aus! Generell gilt: Bei fast allen Rezepten kann der Zuckeranteil um ein gutes Drittel verringert werden, für ein Plus an Geschmack können Sie mit Nüssen, Vanille oder getrockneten Früchten sorgen. Letztere sind bei vielen Kindern eher unbeliebt, aber auch hier lässt sich nach einer kurzen Experimentierphase sicher eine Geschmacksrichtung finden, die Ihren Kindern zusagt. Motto: Es müssen nicht immer Rosinen sein, getrocknete Ananas- oder Kokosstücke beispielsweise schmecken vielen kleinen Schleckermäulern, und beinhalten –
je nach Qualität – auch wertvolle Vitamine.

Die „Entwöhnung“ im Jänner

Bleibt die Frage, wie man seine Kinder nach den Feiertagen von der möglicherweise zur Gewohnheit gewordenen Zuckerdosis am besten „entwöhnen“ kann. Ein totales Naschverbot ist dabei wenig zielführend, weil Verbote die Lust auf Süßigkeiten in der Regel eher ankurbeln. „Am besten werden nach dem 6. Jänner alle weihnachtlichen Naschsachen gut verstaut und die tägliche Menge nach unten reguliert“, empfiehlt Sabine Bisovsky. „Wenn die Zuckermenge während der letzten sechs Wochen vorausschauend nicht eskaliert ist, muss man das Kind nicht wieder davon entwöhnen.“ Tipp: Sie können weihnachtliche Naschsachen nach den Weihnachtsfeiertagen auch gemeinsam mit Ihrem Kind zu einer karitativen Organisation bringen und bedürftigen Menschen schenken. Dann lernt Ihr kleiner Liebling auch, wie schön Teilen sein kann ...

Leckere Dinkelbusserl

250g Dinkelflocken in Butter rösten;  Folgende Zutaten miteinander vermengen und dann unter die ausgekühlten Flocken mischen: 100 g Dinkelmehl, 1 KL Backpulver, je 2 KL Zimt und Muskatpulver, 1/2 KL Nelkenpulver, 200 g fein geriebene Mandeln, nach Geschmack 1 Handvoll Rosinen. 100 g Rohzucker (fein gerieben) mit 3 Eiern schaumig schlagen und mit der Flocken-Mehl-Masse vermischen. Über Nacht im Kühlschrank rasten lassen. Aus der sehr festen Masse Busserl formen und bei 200° C 10 Minuten auf Mittelschiene und 5 Minuten auf Oberschiene backen.

Bananen-Muffins

Folgende Zutaten miteinander vermengen, die Himbeeren zum Schluss unterheben: Menge für etwa 12 Muffins: 80 g Dinkelmehl, 1 KL Backpulver, 1 Ei, ca. 1/3 Packung Vanillezucker. 80 g Joghurt, eine Messerspitze Zimt. 1 Banane, 70 g tiefgekühlte Himbeeren. 10 g Rohrzucker, 1 TL Butter. Das Muffinbackblech befetten und kühl stellen. Das Backrohr auf 180° C vorheizen. Die Teigmasse in die Formen füllen und bei 180° C ca. 25 bis 30 Minuten lang in mittlerer Höhe goldbraun backen.

Knackiges Apfelbrot

Folgende Zutaten miteinander vermengen und  in einer großen Rührschüssel zusammenkneten: 800 g Äpfel schälen und grob raspeln, mit 200 g Zucker vermischen und über Nacht durchziehen lassen. Am nächsten Tag in einer großen Rührschüssel vermischen mit: 200 g Rosinen, 150 g ganzen Nüssen, 2 EL Kakao, 1 Teelöffel Zimt, 500 g Mehl, 1 bis 1 1/2 Packungen Backpulver. Die Teigmasse in eine mit Alufolie ausgelegte Form bzw. auf ein Backblech legen und bei 180° C auf mittlerer Höhe ca. 60 Minuten lang backen.

Kommentare   

0 #2 Dillon 2017-07-18 20:56
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