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Hurra, Semesterferien!

Neun Prozent der österreichischen Bevölkerung planen, die kommenden Semesterferien für ihren Winterurlaub zu nutzen. Das ist das Ergebnis einer Onlinebefragung von 1000 Internetnutzern zwischen 18 und 65 Jahren des Marktforschungsinstitutes INTEGRAL. Dabei sind es vor allem die finanziell besser gestellten Milieus, die sich eine Auszeit vom Alltag gönnen.

So zeigt die Analyse der zehn Sinus-Milieus®, die die österreichische Gesellschaft nach ihrer Wertorientierung und ihrer Lebenseinstellung gruppieren, dass vor allem die leistungsorientierten "Performer" mit 23% und die gebildeten "Postmateriellen" mit 18% in den Semesterferien zum Winterurlaub aufbrechen werden.

Die beliebteste Reisezeit liegt allerdings zwischen Dezember und Ostern außerhalb der klassischen Ferienzeiten. Denn 20% der Befragten nutzen diese Zwischensaison für ihren Winterurlaub. Am wenigsten gefragt sind die Osterferien, nur 4% geben an, in dieser Zeit verreisen zu wollen.

Performer, Postmaterielle und Etablierte verreisen

Insgesamt zieht es im Winter 29% der Befragten in den Urlaub, auch hier überwiegen die finanziell besser gestellten Milieus. 48% der "Performer", 41% der "Postmateriellen" und 40% der weltoffenen und statusorientierten "Etablierten" hegen Urlaubsabsichten für die kalte Jahreszeit.

Kaum Reisepläne schmieden die junge, unterhaltungsorientierte Mitte der "Adaptiv-Pragmatischen" und die "Bürgerliche Mitte". Allerdings haben diese Milieus, die eher im ländlichen Raum angesiedelt sind, die Skigebiete meist direkt vor der Haustüre und unternehmen daher primär Tagesausflüge. Auch die sportbegeisterten "Digitalen Individualisten" neigen stark zu spontanen Urlauben und auch budgetschonenden Ski- oder Snowboard-Ausflügen.

Skifahrer-Milieu: "Digitale Individualisten"

Was die aktive Ausübung des Skisports betrifft, ist das junge Milieu der "Digitalen Individualisten" Spitzenreiter. 40% der "Digitalen Individualisten fahren aktiv Ski. Wintersportlich geht es auch bei den "Hedonisten" zur Sache. 26% dieser abenteuersuchenden unteren Mittelschicht stehen zumindest gelegentlich auf den Brettern, 8% fahren Snowboard.

Gesamt gesehen wedeln 23% der Österreicherinnen und Österreicher die Piste hinunter. Damit ist in der Skination der alpine Skisport weit weniger beliebt als Schwimmen oder Radfahren. Diese beiden Sportarten werden von 51% bzw. 48% der Bevölkerung aktiv betrieben.

Richtig gerecht wird Österreich seinem Ruf als Wintersportnation vor dem Fernseher. Insgesamt verfolgen 58% der Befragten zumindest gelegentlich die Wintersportübertragungen. Dafür finden sich mit 75% der "Konservativen" und 69% der "Bürgerlichen Mitte" vor allem fernseh-affine Gruppierungen vor dem TV-Gerät ein.

"In unsicheren Zeiten verhält man sich bei der Planung von kostenintensiven Winterurlauben zurückhaltend. Für Tourismusregionen und die Freizeitindustrie erscheint es ratsam, bei der gezielten Ansprache von Urlaubern beziehungsweise Tagesausflüglern die Wertorientierungen der Zielgruppen zu berücksichtigen", resümiert Dr. Bertram Barth, Geschäftsführer von INTEGRAL.

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