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Urlaub: für kurze Zeit nur zu zweit

Mama und Papa haben für den Kurzurlaub in den Osterferien ein Ziel festgelegt: Sie wollen – trotz ihrer unbeschreiblich großen Liebe zu den Kindern – wenigstens im Urlaub in Ruhe lesen, entspannt essen und traute Zweisamkeit genießen. Zwei Wege führen zu diesem Ziel. Der erste: Die Kinder müssen zu Hause bleiben.

Variante I: Alltag raus, Omi rein

Das ist meist weniger hart, als es klingt. Ein paar Tage bei Oma und Opa können den Kids unter Umständen sogar mehr Spaß machen als ein Wochenendtrip in ein Hotel. Wenn auch die Großeltern glücklich sind, dass sie ihre lieben Enkelkinder endlich einmal mehrere Tage am Stück nur für sich haben, ist das eine Lösung, bei der es eigentlich nur Gewinner gibt. Dennoch haben viele Eltern bei dieser Variante Skrupel. Vor allem dann, wenn ihre Sprösslinge noch Kleinkinder sind und noch nie so lange von Mami und Papi getrennt waren. Die erste Frage, die sich viele Eltern in so einer Situation stellen, lautet: Wie alt müssen Kinder eigentlich sein, damit man ihnen eine Trennung für mehrere Tage „zumuten“ kann?

Geschwistern fällt es leichter

„Diesbezüglich lassen sich keine allgemeinen Regeln aufstellen, es ist jedoch sicher günstiger, bei sehr kleinen Kindern die Trennung eher kürzer zu halten“, meint Dr. Gerald Kral, Klinischer Psychologe und Psychotherapeut im Wiener Zentrum Rodaun. Das Alter der Kinder sei dabei gar nicht so sehr das entscheidende Kriterium. Wichtiger sei vielmehr, wie sehr die Kinder daran gewöhnt sind, auch andere Bezugsoder Betreuungspersonen z  haben. Auch die Vertrautheit mit der Umgebung spielt eine Rolle. Begünstigend wirkt es sich zudem aus, wenn Geschwister gemeinsam „Urlaub von den Eltern“ machen. Für Einzelkinder, die ausschließlich die Eltern oder einen Elternteil gewöhnt sind, ist eine Trennung sicher schwieriger. Wichtig ist auch eine gute Vorbereitung auf die ungewohnte Zeit. Am besten erzählen die Eltern bereits mehrere Tage vor ihrer Abreise den Kindern immer wieder von ihrem Urlaub – und dass sie selbst währenddessen bei Oma und Opa bleiben dürfen.

Hauptsache, den Kindern geht’s gut

Die Kinder sollten auf jeden Fall klar auf die Trennung vorbereitet werden. Tipp: Erzählen Sie dabei von einigen angenehmen Aktivitäten, die Ihre kleinen Lieblinge in dieser Zeit mit Oma und Opa erleben werden. So bekommen die Kids eine klare Vorstellung von dem, was da auf sie zukommt. Zudem hilft die Aussicht auf einige nicht alltägliche Highlights auch, den Abschied ohne herzzerreißende Szenen über die Bühne zu bringen. „Wichtig ist dabei,
dass auch Mama und Papa den kommenden Tagen positiv gegenüberstehen und die Trennung den Kindern nicht durch ihren eigenen Schmerz  erschweren“, betont Kral. „Kinder spüren nahezu immer, wie es den Eltern geht.“ Wer dennoch von Skrupeln geplagt wird, sollte eines nicht vergessen. Auch Eltern haben das Recht, gelegentlich ein Paar zu sein und müssen deshalb kein schlechtes Gewissen haben.

Variante II: Die Kinder kommen mit

Eltern, die über keine geeignete Kinderbetreuung für mehrere Tage verfügen, oder ihren Kids auch etwas von der Welt zeigen wollen, müssen deshalb nicht auf Entspannung und traute Zweisamkeit verzichten. Immer mehr Hotels bieten Kinderbetreuung, Erlebniswelten für ganz junge Gäste und eigene Kinderbuffets an. Das heißt: Die Familie fährt zwar gemeinsam auf Urlaub, die Eltern haben aber trotzdem viel Zeit für sich selbst, während ihre Kinder, sicher beaufsichtigt, mit gleichaltrigen Hotelgästen herumtoben und Freundschaften schließen können. „Derartige Angebote haben sich in den letzten Jahren sehr stark entwickelt“, sagt Mag. Eleonore Gudmundsson, Unternehmenssprecherin bei der Österreich Werbung. „Kinderbetreuung und Aktivitäten
für Eltern und Kinder gehören in vielen österreichischen Hotels und Regionen zum Standardprogramm.“

Zwölf Stunden Kinderbetreuung

So bieten etwa die Tiroler Familienregion Wilder Kaiser oder der Vorarlberger Family Fun Club eine ausgewogene Mischung aus Spaß und Erholung, Action und Ruhe. Das mondäne Avance Hotel Reiter im burgenländischen Bad Tatzmannsdorf lockt nicht nur mit Top- Küche und luxuriösen Wellnessanlagen. Zu
den größten Pluspunkten der Anlage zählt wohl auch die Kinderbetreuung: Zwölf Stunden pro Tag, für Kinder ab sechs Monaten. Im Kärntner Trebesing befindet sich das – laut Eigendefinition – „Erste Babydorf Europas“. Hier betreuen geschulte Mitarbeiter im Zwergennest auch Babys und Kleinkinder und schaffen damit wertvolle Freiräume für die Eltern. Eine besonders lange Tradition hat das Ferienangebot inklusive Kinderbetreuung in der Ramsau: Seit 25 Jahren bietet der Kinderclub Ramsau ein buntes Ferienprogramm mit Abenteuerwanderungen, Klettererlebnissen, Ponyreiten, Murmeltiersafari und Kinderfesten. Eigentlich nur logisch, dass die Touristiker verstärkt auf die Bedürfnisse der kleinen Gäste eingehen. Erstens können dann auch die Eltern ihren Urlaub besser genießen. Außerdem haben Kinder in den meisten Familien bei der Entscheidung, wohin der Urlaub gehen soll, ein gewichtiges Wort mitzureden. Davor müssen die Kleinen aber oft auch eine Grundsatzentscheidung treffen: Wollen sie mit in den Urlaub fahren oder lieber bei Oma und
Opa bleiben?

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