Max

Verreisen mit Bello

Umso schwieriger wird es, wenn die Urlaubszeit näher rückt. Entweder ist Trennungsschmerz angesagt oder zähe Gesprächsverhandlungen und Überzeugungsversuche kommen zum Einsatz um die Eltern zu überreden, dass Tier mit in den Urlaub zu nehmen. Schließlich haben die meisten Kinder ja auch einen bemerkenswerten Sinn für Gerechtigkeit, und sehen es deshalb auch überhaupt nicht ein, warum das arme, geliebte Tier alleine zu Hause bleiben muss, während sich alle anderen Familienmitglieder im Urlaub amüsieren. Das ist doch wirklich nicht gerecht, oder?

Natürlich ist es nicht für alle Haustiere ein besonderes Vergnügen, sich in fremder Umgebung einzugewöhnen. Katzen, kleine Heimtiere und Vögel fühlen sich in der Regel in ihrer vertrauten Umgebung am wohlsten, und es macht kaum Sinn, den Tieren die Strapazen einer Reise anzutun – es sei denn, es gibt zu Hause niemanden, der sie füttert und betreut, während die Familie auf Urlaub ist. Hunde dagegen können durchaus Spaß im Urlaub haben: Erstens sind sie ja fast immer ein bisschen traurig, wenn Herrchen oder Frauchen ohne sie außer Haus gehen. Schließlich sind Hunde ja Rudeltiere. Außerdem gibt es in der Fremde für sie ja viel zu entdecken. Und wenn der Hund dabei ist, machen Spaziergänge und Wanderungen auch den meisten Kindern Spaß.

 
Reisepass muss auch für Haustiere sein

 

Vor der Abreise sollten Sie mit Testfahrten prüfen, ob Ihr vierbeiniger Freund überhaupt reisetauglich ist. Hunde müssen ans Mitfahren im Auto (oder im Zug) gewöhnt werden. Wichtig ist aber auch, dass das Fahrzeug „tiertauglich“ ist. Tiere sollten auf keinen Fall frei im Auto herumklettern können. Kleine bis mittelgroße Tiere sind meistens in Transportboxen gut aufgehoben. Diese Boxen können auf der Rücksitzbank oder am Beifahrersitz befestigt werden. Für größere Hunde gibt es spezielle Hundesicherheitsgurte. Ziemlich komfortabel für alle Beteiligten ist es, wenn der Hund auf der Ladefläche eines Kombis oder Family-Vans Platz findet. In diesem Fall sollte er aber mit einem stabilen Gitter oder Sicherheitsnetz von den Insassen getrennt sein. Die besondere Kunst bei der Variante besteht meistens übrigens darin, das Gepäck der ganzen Familie zu verstauen, wenn der eigentlich dafür vorgesehen Bereich für den Hund reserviert ist. Hier empfiehlt es sich, mit dem Gepäck auf Dach-Boxen auszuweichen. Wenn Sie mit Ihrem Hund ins EU-Ausland fahren möchten, brauchen Sie dafür übrigens unbedingt einen Pet Passport (siehe Infokasten). Neben dieser einheitlichen Regelung gelten für einige Länder aber auch Sonderbestimmungen.


Beißkorb und Impfungen nicht vergessen

 

So ist in Frankreich, Holland und Dänemark die Einreise mit Pitbullterriern und Tosas sowie deren Kreuzungen ist verboten. Für einen Trip nach Finnland benötigen alle Hunde, die älter als drei Monate sind, den Nachweis, dass sie spätestens 30 Tage vor der Einreise eine Bandwurdmbehandlung genossen haben. Großbritannien, Irland und Malta dürfen nur Hunde besuchen, die zusätzlich zur Tollwutimpfung auch eine Untersuchung auf Tollwutantikörper, Zecken- und Bandwurmbehandlung in ihrem Pass stehen haben. In Bella Italia müssen Sie immer Malkorb und Leine dabeihaben, wenn Ihr Bello mit von der Partie ist. Gleiches gilt auch für Portugal – dort dürfen Hunde im übrigen nicht in öffentlichen Bussen mitfahren. In Lissabon wird Ihr Hund beim Spazierengehen übrigens ungewohnt viele Blicke auf sich ziehen, auch wenn er „nur“ eine simple Promenadenmischung ist. Die Portugiesen halten sich in Städten nämlich fast keine Hunde. Aber wenn sie wollen, dass Ihr Hund den Urlaub auch richtig genießt, fahren Sie mit ihm ohnehin lieber aufs Land, am besten in Österreich. Das freut bestimmt auch die Kinder. 


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