baby ski

Ski-Training im Wohnzimmer

Drei Stunden Vollgas am Rad. Dann zwei bis drei Stunden Koordinationstraining, Rumpftraining, Muskeltraining und Stretching. Zum Abschluss soll eine Massage dem solcherarts beanspruchten Körper helfen, die Strapazen zu verdauen – und ihn für den nächsten Trainingstag fit machen. „Die Vorbereitung für das Skifahren ist ganz wichtig,“ erklärt Benni Raich, der seine Erfahrungen als Weltklassesportler und Skilehrer im Pitztaler Benni Raich Race Center auch an ambitionierte Talente weitergibt. „Ein intensives Profi-Training ist für Hobbyskifahrer natürlich nicht notwendig und meistens ja auch gar nicht möglich,“ meint Benni Raich. „Aber auch für Amateure sollte es drinnen sein, zwei bis drei Mal pro Woche Sport zu machen. Und wer sich richtig aufs Skifahren vorbereitet und fit auf die Piste geht, fährt besser und sicherer.“

Gefährlich: Couch-Potatoes als Brettl-Artisten
Die meiste Zeit im Jahr in der Schule, im Büro oder vor dem Fernseher sitzen, und dann plötzlich eine Woche lang mit Skiern oder Snowboards die Piste hinunterglühen – das geht oft schief. Fast jeder Hobby-Wintersportler kennt das Gefühl, wenn gegen Ende eines Tages auf der Piste Bänder, Muskeln und Gelenke bei jedem Schwung ächzen. Weil Skifahren aber wirklich so ziemlich das „leiwandste ist, was man sich nur vorstellen kann,“ wird das Flehen des Körpers nach einer Pause meist überhört und die Lust auf noch eine Abfahrt in die Tat umgesetzt. Mit der Übermüdung steigt aber auch das Risiko, die Talfahrt als Passagier in einem Rettungsschlitten zu absolvieren. „Als Vorbereitung für die Skisaison ist es deshalb für Hobbysportler wichtig, den Kreislauf in Schwung zu halten und Ausdauertraining zu machen, also regelmäßig joggen, Rad fahren, wandern oder schwimmen zu gehen“ meint Benni Raich. „Und 15 bis 20 gut ausgeführte Situps sollte auch ein Amateur schaffen, wenn er regelmäßig übt.“

Lassen Sie Ihre Muskeln nicht in den Winterschlaf fallen
Am besten und gesündesten ist es natürlich, das ganze Jahr über Sport zu betreiben und fit zu bleiben. Im Sommer gibt es dazu für Groß und Klein vom kühlenden Schwimmspaß bis zur Radtour jede Menge Anreize und Gelegenheiten. Im Winter, wenn die Abende länger und die Feiertagsfrequenz höher wird, gönnen viele Menschen ihren Muskeln einen Winterschlaf – als Beruhigung für das eigene Gewissen muss dabei oft der Umstand herhalten, dass ohnehin eine Woche Skiurlaub auf dem Programm steht. Ein großer Irrtum. Sportärzte empfehlen, etwa drei Monate vor dem Skiurlaub mit einem regelmäßigen Training zu starten. Wer sich daran hält, und in den Semesterferien zum Pistenvergnügen aufbricht, tut damit also auch zur Weihnachtszeit etwas für seinen Körper – und die gehört im Vanillekipferl-verliebten Österreich für viele traditionell zu den sportärmsten und kalorienreichsten Tagen des Jahres. Das sorgt übrigens nicht nur für gehobenes Skivergnügen, sondern legt auch den Grundstein für eine gute Strand-Figur.


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