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Kino-Tipp: Die Bücherdiebin

Auf der Grundlage des gleichnamigen Bestsellers von Markus Zusak erzählt DIE BÜCHERDIEBIN die mitreißende Geschichte der lebhaften und mutigen jungen Liesel, die während des 2. Weltkriegs zu Pflegeeltern kommt und nicht nur deren Leben, sondern das aller Menschen um sie herum nachhaltig verändert.

Deutschland, 1938. Das erste Buch, das die neunjährige Liesel Memminger (Sophie Nélisse) stiehlt, ist "Das Handbuch des Totengräbers", das sie auf der Beerdigung ihres Bruders findet. Liesel ist auf dem Weg zu ihren neuen Pflegeeltern Hans (Geoffrey Rush) und Rosa Hubermann (Emily Watson) nach Molching. Sie findet schnell Kontakt zu Hans, der sie durch schlaflose Nächte begleitet, in denen er auch erfährt, dass das Mädchen weder lesen noch schreiben kann. Er lehrt sie das Lesen und weckt ihren Hunger nach Büchern. Als es auch in Molching zu einer Bücherverbrennung auf dem Marktplatz kommt, stiehlt Liesel ein Buch aus dem Feuer. Diesem Diebstahl folgen weitere, an ihrer Seite ist immer der Nachbarsjunge Rudi(Nico Liersch), der mit Liesel durch dick und dünn geht.

Doch dann hat Liesel ein großes Geheimnis, das sie auch Rudi nicht verraten darf: Die Familie Hubermann hat den Juden Max Vandenburg (Ben Schnetzer) in ihrem Keller versteckt und es beginnt ein Versteckspiel auf Leben und Tod. Als Max schwer erkrankt, ist es Liesel, die ihm mit dem Vorlesen der gestohlenen Bücher und Berichten vom Leben außerhalb des dunklen Kellers die Tage erhellt...

DIE BÜCHERDIEBIN startet im Verleih der 20th Century of Germany am 13. März 2014.

Die Begründung der FBW für das Prädikat "besonders wertvoll" in Auszügen:

Wie war das Leben für ein junges Mädchen im Deutschland der NS-Zeit? Diese Frage steht im Zentrum der Adaption des gleichnamigen Bestsellers von Markus Zusak. Als Pflegekind wird Liesel Meminger 1938 in einer deutschen Kleinstadt von einem armen Schildermacher und seiner Frau aufgenommen. Sie ist ein aufgewecktes Kind, kann aber noch nicht lesen. Ihr neuer Vater bringt ihr in einer filmisch geschickt gestalteten Sequenz (die Wände des Kellers werden mit Buchstaben bemalt, unter die jedes neu gelernte Wort geschrieben wird) die Liebe zum geschriebenen Wort bei und so wird sie zu einer leidenschaftlichen Leserin, für die die Literatur eine Flucht vor der schlimmen Realität bietet.

Geoffrey Rush glänzt in der Rolle des liebevollen Vaters und Emily Watson macht überzeugend eine erstaunliche und berührende Veränderung durch, wenn sie sich von der schroffen, ewig fluchenden Pflegemutter in eine warmherzige Gefährtin der Heldin verwandelt. Doch den Film trägt Sophie Nélisse in der Titelrolle. Jede Phase von Liesels Entwicklung von einem kindlichen Mädchen zu einer selbstbewussten jungen Frau spielt sie nuanciert, intensiv und dabei völlig natürlich. Wie aus einem Guss wirkt DIE BÜCHERDIEBIN schließlich auch durch die düsteren Stimmungen der großen Kinobilder von Florian Ballhaus und die erstaunlich europäisch klingende Filmmusik von John Williams.

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