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Unkraut ist für Mensch und Tier wichtig

Gerade jetzt sprießt in vielen Gärten aus allen Ecken das unerwünschte Unkraut, das die meisten am liebsten daraus verbannen würden. Ohne zu wissen wie nützlich und notwendig für manche Tier- und Insektenarten diese Pflanzen sind, werden sie meist als störend empfunden. Die Pfotenhilfe informiert nun und gibt Tipps für verschiedenste Verwendungsmöglichkeiten.

"Immer weniger freie Natur lässt sich in unseren Gärten finden. Am wichtigsten sind meist der perfekt gemähte Rasen und gestutzte Hecken, doch oft wird vergessen, welche wichtige Bedeutung blühende Wildblumen für diverse Insekten wie Schmetterlinge und Bienen haben", erklärt Sascha Sautner, Sprecher des Vereins Pfotenhilfe. Für Bienen ist beispielsweise der Löwenzahn lebensnotwendig, denn mit dessen Blühbeginn im April entwickelt sich auch der Bienenstaat weiter.

Durch die dramatische Verkleinerung des Lebensraumes sind viele der rund 200 in Österreich beheimateten Arten von Tagfaltern und Schmetterlingen bereits vom Aussterben bedroht. "Gepflegte Grünflächen werden blühenden Blumenwiesen leider immer noch vorgezogen. Zum Glück haben naturverbundene Menschen das Problem aber erkannt und wenigstens Teile ihrer Grünflächen natürlich belassen. So kann die Natur selbst entscheiden was wachsen darf", so Sautner. Ein weiterer Vorteil der Wildpflanzen ist die Tatsache, dass sie Nützlinge anziehen, womit eine Beseitigung der Schädlinge ohne chemische Mittel möglich ist.

Für Heimtierbesitzer ist Unkraut besonders wertvoll. Wildkräuter wie Löwenzahn stehen bei Kaninchen, Meerschweinchen und zahlreichen anderen Kleintieren auf dem Speiseplan. Um die heilende Wirkung mancher Wildpflanzen wissen jedoch nur wenige. Brennnesseln fördern beispielsweise Blutreinigung, Blutbildung und Entgiftung und haben einen positiven Effekt bei der Bekämpfung von Darmerkrankungen. Ein Leckerbissen ist die Pflanze auch besonders für Pferde. "Getrocknete Brennnesseln werden oft dem Heu beigemischt, da sie sich nicht nur auf die Gesundheit der Tiere sehr positiv auswirkt", so Sautner.

Aus Löwenzahn lässt sich auch für den Menschen ein delikates Produkt herstellen - der Löwenzahnhonig, welcher eine Alternative zu anderen Honigsorten darstellt. Besonders Kinder mögen den herrlich süßen Brotaufstrich, der sich mit Hilfe der Blüten innerhalb von kurzer Zeit zaubern lässt. Das Rezept dazu finden Sie auf der Website der Pfotenhilfe (www.pfotenhilfe.org).

Foto: © Johanna Mühlbauer - Fotolia

Kommentare   

0 #1 Erina 2015-05-02 18:03
Besonders wichtig sind die Wildkräuter natürlich auch für die Medizin, auch wenn solche Erzeugnisse dann gerne als "Hausmittelchen" ins Lächerliche gezogen werden. So ist z.B. die Schafgarbe ein sehr bewährtes Mittel gegen Bauchschmerzen und der oben erwähnte Löwenzahn zeichnet sich insbesonders durch seine harntreibende und blutbildende Wirkung aus - und auch bei rheumatischen Beschwerden ist er nicht zu missachten. Wichtig wäre, dass solches Wissen wieder in die Köpfe der normalen Bevölkerung zurückkehrt.
Zwar gibt es immer wieder einmal Kurse für Naturheilkunde wie z.B.: http://www.bergler.at/de/kurse-ausbildungen/energetik/alle-kurse-energetik/354_Naturheilkunde-fuer-den-Alltag-%28NHK%29.aspx?LNG=de&eventid=80&menuitemid=2500 aber wirklich wichtig wäre es, solches Wissen schon in Schulen zu vermitteln.
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