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„Schwangerschaft“ auf Umwegen

Als sich Martina und Roland H.* im Jahr 1987 das Ja-Wort geben, sagen sie mit voller Überzeugung auch „Ja“ zu einer gemeinsamen Familie. Martina ist Kindergärtnerin und „mag Kinder einfach sehr gerne. Kinder sind für mich das größte, und natürlich wünscht man sich dann auch ein eigenes Kind.“ Und für den Werkzeugmacher Roland ist schon „immer klar gewesen, dass ich unbedingt einmal Vater sein möchte.“ Die beiden teilen ihre Träume von einer Zukunft als Eltern – und haben auch einen ähnlichen familiären Background. „Wir sind beide Scheidungskinder,“ erzählt Martina H., „und haben deshalb gesagt: Wir werden mit dem Kinderkriegen warten, bis alles geregelt ist punkto Wohnung und Finanzen. Bei unseren Eltern haben wir beide gesehen, welche Probleme es sonst nämlich geben kann.“ 1992 haben die Hs. dann alle Vorbereitungen getroffen, um den großen Traum vom eigenen Kind endlich verwirklichen zu können. Der Umzug in eine neue, größere Wohnung soll dann auch der Startschuss für die Schwangerschaft sein – bloß: Martina wird nicht schwanger.

Warten auf das Ausbleiben der Periode
Nachdem die Hs. einige Monate lang vergeblich an ihrem Nachwuchs basteln, stellen sich erste Sorgen ein: Sollten sie etwa zu jenen Paaren zählen, die keine Kinder bekommen können? Martina und Roland wollen es wissen – und lassen sich beide untersuchen: Das Ergebnis ist eindeutig: Beide sind kerngesund, aus medizinischer Sich ist nicht erklärbar, warum es mit der Schwangerschaft bis jetzt nicht geklappt hat. Die Hs. atmen erleichtert auf. Noch können sie nicht ahnen, was sie in den folgenden Jahren alles durchmachen werden...

Horror Fehlgeburten
Einige Monate nach der Untersuchung gibt es endlich Grund zur (Vor-)Freude auf ein eigenes Baby. „Schon das Ausbleiben der Periode war für uns eine Riesenfreude,“ erzählt Martina H. „Als dann der Schwangerschaftstest positiv war, sind wir nur so gesprungen.“ Leider währt das Glück nicht lange. Martina bekommt Blutungen und fährt mit Roland so schnell wie möglich zum Arzt. Die Diagnose ist niederschmetternd „Eileiterschwangerschaft! Da gibt es keine Alternative zum Abort, hat uns der Arzt erklärt. Da bricht dann ein bisschen die Welt zusammen,“ erzählt Martina mit stockender Stimme. Aufgeben ist für die Hs. kein Thema, nachdem sie den ersten Schock über den Verlust ihres ungeborenen Kindes überwunden haben. Zwei Jahre später wird Martina wieder schwanger – doch das vermeintliche Glück wird erneut schnell zum Alptraum aller werdenden Eltern. „Bei einer Ultraschalluntersuchung zeigt mir der Arzt das schlagende Herz des Kindes – und sagt dann: Das Kind stirbt.“ Bitter fügt Frau H. hinzu: „Da geht es einem dann schon sehr schlecht – wenn man sich ein Kind wünscht, und es kann nicht leben. Wir sind in diesen Tagen psychisch in ein sehr dunkles Loch gefallen...“ Auch Roland H. kann nur mit Schrecken an den „grauenvollen“ Arzt-Besuch zurückdenken. „Ich werde nie vergessen, wie wir vor dem Ultraschall gestanden sind, und der Arzt sagt, dass man den Fötus herausnehmen muss. Wir haben Sekunden vorher noch geglaubt, dass wir ein gesundes Kind bekommen und alles in Ordnung ist. Es war aber wieder eine Eileiterschwangerschaft, und das kann ja auch für die Frau gefährlich werden.


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