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Meine Suppe ess ich nicht

„Ich esse meine Suppe nicht. Nein, meine Suppe ess´ ich nicht“, schreit der Suppenkasper im Kinderbuch „Der Struwwelpeter“. Wenn es doch nur die Suppe wäre, werden sich viele Eltern denken, deren Kinder konsequent das Gesicht verziehen – egal, welche Leckereien auf dem Mittagstisch stehen. Meist sind es Mütter, die sich Sorgen machen, wenn das Kind wenig isst und vielleicht auch wirklich dünn erscheint. Selten stimmt der Eindruck, und selten steckt hinter der Appetitlosigkeit eine Krankheit. Gründe für Suppenkasperei gibt es viele. Kinder müssen mitunter erst lernen, Essen als eine „ganzheitliche, soziale und sinnliche Erfahrung“. Damit das Essen zum positiven Erlebnis wird, sollten die Rahmenbedingungen stimmen.

So brauchen Kinder zum Essen eine gemütliche Atmosphäre und einen passenden Stuhl. Das Auge isst mit: Eine ansprechende Tischdekoration regt den Appetit an. Fernseher und Radio gehören nicht dazu! Schön ist es, wenn alle Familienmitglieder am Tisch sitzen und Eltern sowie ältere Geschwister eine Vorbildfunktion abgeben. Spaß macht das Essen auch, wenn kleine Gäste mit am Tisch sitzen. Die Stimmung sollte freundlich und ruhig sein.

 

Essen als Ritual

Achten Sie auf regelmäßige Essenszeiten. Für Kinder spielt Routine eine wichtige Rolle. Unregelmäßige Essenszeiten können auf den Magen schlagen.

Auch Gespräche mit dem Kind entspannen die Situation. Spielchen wie „Ein Löffelchen für Mama“, Drohungen oder Versprechungen haben dagegen beim Essen nichts zu suchen. Versuchen die Eltern, beim Essen Zwang auszuüben, wird das Kind oft trotzig und will erst recht nicht essen. Aus dem Essen wird ein Machtkampf. Grundsätzlich sollte kein Kind gezwungen werden, seinen Teller leer zu essen. Kinder haben – wie Erwachsene auch – Vorlieben und Abneigungen gegen bestimmte Lebensmittel und auch unterschiedlich starken Appetit. Lassen Sie Ihr Kind bei der Wahl der Speisen mitbestimmen. Eine Mahlzeit pro Woche darf es selber aussuchen. Kinder sollten kleine Portionen bekommen, die nicht zusammengemischt werden, so dass das Kind sieht, was es isst. Größere Kinder dürfen sich selbst nehmen, was auf dem Tisch steht und was sie mögen. Kinder sollten sobald wie möglich selber essen, auch wenn sie ein bisschen matschen wollen und dabei eine „Schweinerei“ entsteht – es liegt an den Eltern, für eine abwaschbare Umgebung zu sorgen. Nutzen Sie den Spieltrieb Ihres Kindes aus und gestalten Sie Essen als Erlebnis. Kinder lieben Finger food, auch lustige Clowngesichter aus Gemüse sorgen für Abwechslung. Essen gibt es nur zu den Mahlzeiten und nicht ständig zwischendurch. Eltern sollten zwischen den Mahlzeiten konsequent bleiben. Häufig machen Eltern den Fehler, ihren appetitlosen Sprösslingen bei jeder Gelegenheit einen Happen in den Mund schieben zu wollen. Diese Kinder sind sicher bei den Mahlzeiten satt. Schon Kleinkinder spüren sehr gut, ob sie hungrig sind oder satt. Beim Überfüttern geht das natürliche Hungergefühl verloren.

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