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Worauf achten bei der Kindererziehung?

Doch die Welt, in die Kinder heute hineingeboren werden, wandelt sich immer schneller - und mit ihr die Ansprüche an den Einzelnen. Das ist einer der Gründe dafür, weshalb Eltern häufig verunsichert sind, wenn es um Erziehung geht. Mit welchen Regeln können sie ihr Kind gut auf die Zukunft vorbereiten? Wie kann es glücklich werden und seinen Platz im Leben finden? Eine Fülle von Ratgebern und Erfahrungsberichten zur Kindererziehung bieten dazu Anregungen. Doch deren Ratschläge und Regeln fallen sehr unterschiedlich aus und können Eltern noch weiter verwirren. Von der ‚Tigermutter', die für strikteste Disziplin ohne Freiraum für das Kind plädiert, bis zu dem Vorschlag, die Entwicklung eines Kindes lediglich zu begleiten, findet sich beinahe alles. Was ist zu tun?

Vorweg ein Tipp für jene, die sich gerne an einem Ratgeber zum Thema orientieren möchten: Machen Sie sich – zum Beispiel anhand des Klappentextes – ein Bild über die pädagogische Ausrichtung. Und wenn Sie etwas für Sie Passendes gefunden haben, lesen sie nur diesen einen Ratgeber. Durch gegensätzliche Erziehungsanleitungen verunsicherte Eltern verunsichern ihre Kinder.

Dennoch, zwei Grundsätze werden heute von der überwiegenden Mehrzahl der Pädagogen vertreten und können eine Richtschnur für Kindererziehung bilden:

1. Kinder brauchen Regeln
Dass man ein Kleinkind nicht unbeaufsichtigt auf der Straße spielen lässt versteht sich von selbst. Doch auch in Situationen, die nicht so eindeutig sind, brauchen Kinder Orientierung. Wer zum Beispiel seinem Kind die Entscheidung darüber überlässt, wie es Medien nutzt, riskiert schwerwiegende Fehlentwicklungen. Kinder, die stundenlang vor Fernseher und Computer sitzen, verpassen eine Menge. Die Zeit zum Spielen, Klettern, Streiten und Versöhnen wird knapper. Diese Erfahrungen bilden aber eine wichtige Grundlage für die kognitive Entwicklung eines Kindes, die das viel eingeschränktere Lernen vor dem Bildschirm keinesfalls ersetzen kann. Was für die Mediennutzung gilt, gilt ebenso für andere Bereiche des Lebens. Grundlegende Entscheidungen sollten von den Eltern verantwortet werden. Vermeiden sie dies, werden andere – nicht immer zum Besten der Kinder – die Lücke füllen.

2. Kinder brauchen Freiräume
Auch wenn Eltern grundsätzliche Orientierung geben sollten, so brauchen Kinder doch auch Freiräume, die sich mit zunehmendem Alter immer weiter ausdehnen müssen. Zweifellos kann man einem Kind von fünf Jahren nicht die Entscheidung überlassen, ob es eingeschult werden möchte. Doch in einem geschützten Rahmen sollte es sich eigenständig erproben können, beispielsweise bei der Wahl seiner Hobbys. Denn selbstverständlich sind Kinder nicht dazu da, die Träume und Erwartungen ihrer Eltern zu erfüllen. Sie gehören allein sich selbst und ihrer Zukunft.

Autor: Lukas Mäder

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