Kinderzimmer-1 Kopie

Kinderzimmer bitte aufräumen

Aber Kinder suchen nicht gerne nach einem Buch und sie treten auch nicht absichtlich auf zerbrechliche Spielsachen. Ein halbvolles Saftglas oder die leere Chipstüte stört sie hingegen meistens wirklich nicht. Trotzdem ist die Unordnung oft nicht gewollt, sondern entsteht aus einer Reihe von nachvollziehbaren Gründen wie Zeitdruck, fehlendes Ordnungssystem oder Aussichtslosigkeit. Denn Ordnung schaffen und halten ist eben kein Kinderspiel. Letztlich fehlt vielen Kindern nicht nur die Motivation zum Aufräumen, sondern auch ein bewährtes Konzept, um die Ordnung wieder herzustellen und aufrechtzuerhalten.

Eltern brauchen gute Nerven!
Beim Dauerthema Aufräumen verlieren viele Eltern ab und zu die Geduld und schaffen selber Ordnung im Kinderzimmer. Das ist verständlich, für das Kind aber wenig lehrreich. Im Sinne von logischen Konsequenzen wird ihr Kind nur dann freiwillig Ordnung schaffen, wenn es davon profitiert. Hat die Unordnung keinerlei Konsequenzen, wird es den dahinter stehenden Sinn nicht einsehen.

So gehen Sie richtig vor beim unordentlichen Kinderzimmer

- Lassen Sie nicht zu, dass Ihr Kind das Chaos verlässt und seine Spielsachen einfach in anderen Räumen aufbaut.
- Weigern Sie sich etwas im Kinderzimmer anzusehen, zum Beispiel ein neues Bild oder eine Bastelarbeit, wenn es vor Unordnung kaum zu betreten ist.
- Räumen Sie das Kinderzimmer gemeinsam auf und teilen Sie Ihrem Kind genaue Aufgaben zu.
- Lassen Sie Ihr Kind die Konsequenzen spüren, wenn es vor Unordnung manche Dinge nicht findet.
- Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind fest, wie viel Unordnung im Kinderzimmer erlaubt ist.
- Geben Sie Ihrem Kind für das Aufräumen konkrete Anweisungen, z.B. „Heute Nachmittag stellst du alle Bücher in dein Regal, bevor du zum Spielen raus kannst."

Zeitrahmen und Umfang müssen überschaubar sein
Für Grundschulkinder ist eine halbe Stunde Aufräumen genug, aber auch mit einer Viertelstunde sollten Sie schon zufrieden sein. Zeigen Sie Ihrem Kind, z. B. mit einem Wecker, wie viel zeitliches Engagement Sie von ihm erwarten. Geben Sie ihm einen klaren Auftrag, der in der vorgegebenen Zeit ohne Probleme zu bewältigen ist. Kinder können noch nicht gut einschätzen, wie lange die einzelnen Tätigkeiten dauern. Teilen Sie daher das Aufräumen in kleine Portionen ein, von denen Ihr Kind eine oder zwei erledigen soll. Das kann beispielsweise sein:

- die Anziehsachen in den Schrank oder in den Wäschekorb sortieren
- den Fußboden leer räumen
- Teller, Gläser oder Essensreste in die Küche bringen
- alle Bücher ins Regal stellen
- den Schreibtisch ordentlich aufräumen
- alle Autos in die Autokiste sortieren
- alle CDs in ihre Hüllen und ins Regal stellen
- die Schulsachen in den Ranzen packen, und so weiter…

Loben Sie erwünschtes Verhalten
Vergessen Sie auf keinen Fall auch kleine „Anfälle" von Aufräumeritis positiv anzusprechen. Wenn Ihr Kind immer wieder Anerkennung für das Aufräumen bekommt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Freude darüber auch künftig zu mehr Ordnung im Kinderzimmer führt. Wichtig ist dabei allerdings Geduld zu haben, denn Kinder haben andere Schwerpunkte als Erwachsene.

Autorin: Dipl. Pädagogin Uta Reimann-Höhn

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