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Fernseher: Feind oder Freund der Kinder?

Zweifelsohne hat das flimmernde Kästchen auf Kinder eine riesige Anziehungskraft. Zahlreiche negative Auswirkungen werden in der Öffentlichkeit diskutiert und verantwortungsvolle Eltern sind oft unsicher, ab welchem Alter, in welchem Ausmaß und was ihre Kinder schauen sollen.
Die gute Nachricht: Ein bewusster Umgang und die Beachtung einiger wichtiger Kriterien sorgen dafür, dass Fernsehen in gewissem Ausmaß dem Nachwuchs nicht schadet. Im Gegenteil, es können auf diese unterhaltsame Weise sogar lehrreiche Inhalte vermittelt werden.

Mit diesen kleinen Anregungen wird Fernsehen zu einem schönen Familien-Beisammensein mit Spaß und Entspannung:
•    Der Trend zu immer großformatigeren TV-Bildschirme führt schnell zum „1.Reihe-Effekt“ wie im Kino. Reizüberflutung und Überforderung sind die Folge. 
Die Faustregel für die optimale Sehdistanz ist die 3-fache Bildschirmdiagonale, die regelmäßig nicht eingehalten wird. Der Kindersender RiC hat unter anderem aus diesem Grund bei seinem Programm den Bildausschnitt durch einen Theatervorhang verkleinert.

•    Als wenig erfolgreich hat es sich erwiesen, Verbote aufzustellen. Empfehlenswert ist es gemeinsam Fernsehregeln und ein gemeinsames Programm für die Woche auszusuchen. Bei der Programmauswahl ist ein Mix aus edukativen Elementen und entspannender Unterhaltung und Spaß optimal. Optimal wäre natürlich ein hochwertiges Programmangebot und gerade bei kleineren Kinder ist auf entschleunigte Inhalte zu achten.

•    Oft differiert der Geschmack von Kindern und Eltern sehr stark und der Nachwuchs sucht sich gerade den Serienhelden als Favoriten aus, der Eltern am stärksten abstößt. Dabei kann man durch die Auseinandersetzung mit dem Charakter und genaues zuhören sehr viel über sein eigenes Kind lernen. Es sollte daher versucht werden, Vorurteile zu unterdrücken. Am besten ist es, sich von seinem Kind seine Lieblingsfiguren näherbringen zu lassen. Man wird sein Kind  so von einer ganz neuen Seite kennen lernen und durch das neue Wissen gemeinsam mit seinen Kindern konstruktivere Gespräche über das Fernsehen führen können.

•    Wie in allen Dingen, sollten Eltern auch in ihrem Fernsehkonsum mit gutem Vorbild voran gehen.

•    Gerade bei jüngeren Kindern sollte gemeinsam ferngesehen werden. Eltern können somit den Kindern eine Orientierungshilfe bieten, bei der Verarbeitung des Programms unterstützen und Spaß am gemeinsamen Erlebnis haben.

•    Bei Vorschulkindern sollte der Fernsehkonsum nicht über 30 Minuten am Tag dauern. Bei 6-8 Jährigen ist weniger als 1 Stunde täglich und bei 9-10 Jährigen weniger als 1,5 Stunden täglich als Leitlinie zu sehen.

•    Ein Tabu empfehlen wir aber auf jeden Fall: Das Kinderzimmer sollte eine TV-freie Zone bleiben.


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