MMDB73006_Kind beim Zahnarzt

Kleine Beißer ohne Löcher

Noch keine Zähne, aber schon Kariesgefahr: Sorgfältige Mundpflege beginnt, bevor der erste Milchzahn durchbricht – zum Beispiel damit, dass Eltern Schnuller und Flaschensauger stets unter fließendem Wasser säubern. Um die sogenannte „Flaschenkaries“ zu verhindern, sollte man außerdem auf gesüßte Kindertees und andere süße oder saure Getränke verzichten. Am besten gibt man Säuglingen nur etwas, wenn sie wirklich durstig sind. Die Flasche sollte möglichst Wasser oder ungezuckerten Tee enthalten, da diese Getränke weder Karies verursachen, noch das Bedürfnis nach Süßem fördern. Ab dem ersten Geburtstag sind Nuckelflaschen dann tabu. Die Entwöhnung kann für die Eltern anstrengend sein, lohnt sich aber für die Zukunft. Ist der erste Zahn da, beginnt das Putzen. Die kleinen Beißer werden zweimal täglich mit einer weichen Säuglingszahnbürste vorsichtig gereinigt. Abends sollte dabei eine erbsengroße Menge fluoridhaltige Kinderzahnpasta verwendet werden. Bis zum zweiten Geburtstag schützen außerdem Fluoridtabletten vor Karies. Ab dem dritten Lebensjahr wird die Kinderzahnpasta zweimal am Tag verwendet. Im Alter von sechs Jahren könnten Kinder die Zahnpasta ihrer Eltern mitbenutzen. Hin und her bürsten auf der Kaufläche, mit kreisenden Bewegungen entlang der Außenflächen und auf den Innenseiten der Zähne von unten nach oben – das lernen Kinder am besten zu Musik und wenn sie die Bürste recht bald selbst führen dürfen. Experten raten: „Die Eltern sollten bis ins Schulalter hinein das Zähneputzen kontrollieren und falls nötig nachputzen.“ Ein Liegestuhl, der auf und ab fährt. Ein neugieriger Spiegel, der in alle Ecken schaut. Ein Saugrüssel und eine Minidusche: Der erste Besuch beim Zahnarzt sollte für Kinder wie ein kleines Abenteuer wirken. Zu einem ersten Beratungsgespräch sollten Sie Ihr Kind schon im Alter von sechs bis zwölf Monaten zum Zahnarzt mitnehmen. Wenn das Milchzahngebiss komplett ist, sollten regelmäßig Besuche beim Zahnarzt stattfinden. Zu diesem Zeitpunkt können Zahnärzte schon zahlreiche Rückschlüsse auf die bleibenden Zähne ziehen. Normalerweise schaut sich der Arzt nur alle Zähne genau an und gibt dem jungen Patienten Gelegenheit, sich mit der Praxis und den Geräten vertraut zu machen. Um keine Ängste zu schüren, sollten Eltern möglichst wenig Aufhebens um den Termin machen. Mütter und Väter, die ihrem Kind zureden „das tut nicht weh“ oder „du brauchst keine Angst zu haben“, lösen eher Misstrauen als Zuversicht aus, wissen Zahnmediziner. Auch wer Belohnungsgeschenke verspricht, weckt eher Bedenken. Spezielle Kinderzahnärzte empfangen ihre Patienten in freundlich gestalteten Räumen und leiten die Behandlung spielerisch ein. Übrigens: „Bohrer“ gibt’s in diesen Praxen nicht – dafür aber „Kugelputzer“, „Summer“ oder „Zauberstäbe“...

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