trinken kind

Zu wenig Wasser macht krank

"Ich will noch nicht rein gehen!“ Analog zu den Temperaturen, die es draußen hat, steigt auch die Häufigkeit, mit der Eltern diesen Satz von ihren Kindern zu hören bekommen. Die Sonne übt einfach eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf die Kleinen aus und versorgt sie mit Energie und frischen Kräften, die sie dann bei der Extraportion Spielen, Sporteln und Herumtollen wieder abbauen. Dabei zeigt sich besonders deutlich, dass die Sonne auch auf die Körperflüssigkeit der Kids eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausübt: Der Schweiß tröpfelt aus den Poren, manchmal rinnt er sogar in Strömen über die kleinen Körper.

Wie viel Kinder im Sommer trinken müssen

Schwitzen gehört für Kinder zu einem gelungenen Sommertag einfach dazu. Das Problem an der Sache: Viele Kinder haben – wie es übrigens auch bei älteren Menschen häufig der Fall ist – ein nur rudimentär ausgeprägtes Durstgefühl. Die Folge: Die Kids nehmen oft weniger Flüssigkeit auf, als ihr Körper benötigt. Kleinkinder in den ersten beiden Lebensjahren brauchen mindestens 600 Milliliter Flüssigkeit pro Tag, an heißen Sommertagen darf es ruhig auch das Doppelte sein. Säuglinge decken den Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfs mit der Muttermilch beziehungsweise dem Flascherl. An heißen Tagen sollten Sie zusätzlich immer wieder Wasser bzw. ungezuckerten, teeinfreien Tee anbieten – vor allem dann, wenn die Kleinen (z.B. bei einer Autofahrt) kräftig ins Schwitzen kommen. Kids zwischen zwei und drei Jahren brauchen auch an kühlen Tagen mindestens 700 Milliliter Flüssigkeit, im Sommer sollten Sie die „Dosis“ gehörig steigern. Auch hier sind ungezuckerter, teeinfreier Tee und Wasser, beides nicht zu kalt, die optimalen Durstlöscher. Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren benötigen pro Tag mindestens 1 Liter Flüssigkeit, wenn die Sonne scheint und die Kids ordentlich ins Schwitzen kommen, sollte es wesentlich mehr sein. Eineinhalb bis zwei Liter Leitungs- bzw. Mineralwasser oder aufgespritzte Fruchtsäfte können die Kleinen dann schon verdrücken. Beim Trinken sollten die Eltern übrigens mit gutem Beispiel voran gehen: 1,5 bis 2 Liter – am besten in Form von Wasser – sollten Erwachsene pro Tag trinken, an heißen Tagen sollten es 1-2 Liter mehr sein.

Autsch – Flüssigkeitsmangel kann weh tun

Kinder, die zu wenig trinken, leiden oft unter Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen. Sie fühlen sich körperlich „schlapp“, auch die geistige Leistungsfähigkeit kann durch Flüssigkeits- Unterversorgung negativ beeinflusst werden. Kinder, die konstant zu wenig Flüssigkeit aufnehmen, sind zudem anfälliger für Harnwegsinfekte und Verstopfungen. Damit es dazu erst gar nicht kommt, sollte man den Kids immer wieder etwas zu trinken anbieten anstatt zu warten, bis sich der Durst bei ihnen meldet und bis sie diese Meldung dann an einen Erwachsenen weitergeben. Schließlich macht das Spielen im Sommer ja soviel Spaß, dass die Kids mitunter wenig Lust auf „lästige“ Trinkpausen haben. Wenn sich die Eltern aber als „Mundschenk“ betätigen und
immer wieder etwas zu trinken anbieten beziehungsweise „nachschenken“, trinken die Kids automatisch mehr.

Trinken kann lustig sein

Hilfreich kann es auch sein, immer wieder neue Getränke-Kreationen anzubieten (siehe Kasten). Besonders bei kleinen Kindern kann auch die Verpackung – sprich: das Trinkgefäß – für mehr Lust an der Flüssigkeitsaufnahme sorgen. Tipp: Schenken Sie Ihrem kleinen Liebling einen neuen Becher, den er immer wieder mal gerne zur Hand nimmt. Und wenn alle möglichen Tierfiguren-Trinkbecher Ihr Kind auch an den heißen Tagen kalt lassen, dann  versuchen Sie es doch einmal mit einem Glas, das genauso oder so ähnlich ausschaut wie die Gläser, die Sie verwenden – nur eben in der Größe an Ihr Kind angepasst. Bei vielen Kindern wirkt das Wunder: Kaum haben Sie ein Trinkgefäß wie die „Großen“, trinken Sie auch wie die „Großen“.

Gegen den Durst essen: Wassermelonen & Co

Bei der optimalen Flüssigkeitsversorgung kommt es aber nicht nur auf die Menge, sondern auch auf die Qualität an. Optimale Durstlöscher sind wie erwähnt Leitungswasser, Mineralwasser, gespritzte Qualitäts-Fruchtsäfte und ungesüßte Tees. Wasser steckt aber auch in vielen Nahrungsmitteln, gesunde Flüssigkeitslieferanten auf dem Teller sind vor allem Obst und Gemüse. So bestehen Birnen zu etwa 85% aus Wasser, Wassermelonen sogar zu 90%. Für empfehlenswerte Erfrischung kann aber auch ein kühler Milchshake sorgen: Milch, Joghurt oder Buttermilch, gemischt mit Früchten und großzügig mit Wasser aufgespritzt schmeckt vielen Kindern – und liefern den Knochen eine Extraportion Kalzium. Wobei derartige Leckereien keine Getränke im eigentlichen Sinn, sondern eher flüssigkeits- und kalorienreiche Zwischenmahlzeiten sind, die man am besten mit einem Glas Wasser hinunterspült.
Gezuckerte Getränke sollten Eltern übrigens ähnlich wie Süßigkeiten behandeln: An Sonn- oder Geburtstagen in Maßen OK, aber nichts für den Alltag.

Die besten Durtschlöscher

WASSER IST EIN HIT
Der klare Nummer 1-Durstlöscher bei Ernährungs-Experten ist: Klares Wasser. Wenn Ihr Kind dieses Getränk aber langweilig findet, können Sie es mit ein paar Spritzern hochwertigem Fruchtsaft bzw. frisch gepresstem Zitronensaft aufpeppen. In vielen Teilen Österreichs kann man Leitungswasser empfehlen. Die Qualität ist meistens top, und das Preis-Leistungsverhältnis ist ohnehin unschlagbar. Wenn die Leitungswasserqualität in Ihrer Wohngegend nicht entspricht bzw. in Ihrem Haus Bleirohre verlegt sind, sollten Sie Ihrer Familie aber lieber gekauftes Wasser servieren.

KINDERBOWLE
Mehrere Liter Bowle sind schnell zubereitet – und idealer Trinkgenuss für heiße Wochenenden.
Zutaten: 500 g bis 1 kg frische Früchte (z.B. Erdbeeren, Melonen oder Nektarinen), 1 Zitrone, 1⁄2 l hochwertiger, ungezuckerter Fruchtsaft, 1 l Wasser.
Zubereitung: Die Früchte in mundgerechte Stücke schneiden und – zusammen mit dem dabei entstehenden Saft – in ein Bowlengefäß geben. Den Saft der Zitrone in das Gefäß leeren, dann mit dem Fruchtsaft und dem Wasser aufgießen und servieren.

BABY COLADA
Dieses relativ kalorienreiche Erfrischungsgetränk kommt bei fast allen Kids hervorragend an. Wenn Sie zuckerfreie BIO-Produkte einsetzen ist die „Baby Colada“ auf Kinderpartys eine hervorragende Alternative zu Limos & Co.
Zutaten: 50 cl Kokossirup oder Coconut Cream, 80 cl Ananassaft, 1 l Milch, 1 Ananas – ergibt etwa 10 Portionen.
Zubereitung: Die Zutaten mit einigen Eiswürfeln in einen Shaker geben. Gut schütteln und in einen Krug gießen. Die Ananas scheiden und damit die Becher der Kinder dekorieren. Je nach Bedarf und Geschmack mit Wasser aufgießen.

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