schnupfen

Das Trompetenvirus

Schreibst mir eine Ansichtskarte, wenn du dort bist?“ Diesen klassischen Kommentar geben Eltern und Großeltern seit Generationen ab, wenn sich ihre kleinen Lieblinge mit den Fingern auf Entdeckungsreise – beziehungsweise „Schatzsuche“ – in die eigenen Nasenlöcher begeben. Nasenbohren ist definitiv nicht salonfähig und kann – vor allem in der Gesellschaft Gleichaltriger – unangenehme Nebenwirkungen wie Spott und Hohn nach sich ziehen. Weniger bekannt ist, dass auch das Schnäuzen negative Begleiterscheinungen hervorrufen kann.

Richtig Nase putzen

Erlernt wird das selbstständige Schnäuzen meist im Kindergartenalter. Oft wird den Kleinen mit den verstopften Nasen dabei mit einem tierischen Vergleich auf die Sprünge geholfen: „Wie macht es der Elefant?“ Als Antwort trompeten die Kids dann lautstark in ihr Taschentuch. Das Problem: Genau so sollten sich die Kleinen nicht schnäuzen. Durch kräftiges „Anblasen“ entsteht nämlich starker Druck, durch den der infizierte Nasenschleim nicht nur heraus, sondern auch in die Nasennebenhöhlen gepresst wird. Diese sind bei kleinen Kindern vergleichsweise eng und werden dann bei der „Elefanten-Schnäuz“-Methode erst recht verstopft. So kann das „Trompeten“-Schnäuzen auch zu einer Ausbreitung der Infektion führen. Oft sind dann neben der Nase auch die Nebenhöhlen und Ohren betroffen. Das richtige Schnäuzen funktioniert so: Lernen Sie Ihrem Kind, bei geschlossenem Mund mit sanftem Anblasen ein Nasenloch nach dem anderen in das Taschentuch zu entleeren. Tipp: Auch für diese gesündere Methode bieten sich zu Trainingszwecken Vergleiche bzw. Tricks an. So können Sie Ihr Kind dazu ermutigen, jedem Nasenloch einen Namen zu geben und dann beim Schnäuzen fragen, welcher der beiden „Freunde“ dieses Mal als Erster dran ist.

Elefanten können nicht nur besser trompeten

Weil Babys fast ausschließlich durch die Nase atmen, sind Verkühlungen mit verstopftem Riechorgan für sie besonders unangenehm. Tipp: Wenn es Ihren kleinen Liebling erwischt, können Sie ihm in Absprache mit Ihrem Arzt mit dem Einsatz von medizinischen Kochsalzlösungen helfen. Damit es so weit nur möglichst selten kommt, empfiehlt es sich, das Immunsystem zu stärken. Neben frischem Obst und Gemüse hilft dabei auch frische Luft. Wichtig ist, dass Sie Ihr Kind bei Ausflügen ins Freie immer warm genug anziehen. Die empfindliche Gesichtshaut bleibt dabei meist „nackt“ und ist Kälte und Wind schutzlos ausgesetzt. Dabei kann die Haut ausgetrocknet und geschädigt werden. Schützen Sie Ihr Kind daher vor jedem längeren Aufenthalt im Freien mit einer Kälteschutzcreme. Wichtig: Die Creme sollte frei von Wassergehalt sein. Die Haut von Babys und Kleinkindern ist nämlich nicht nur unglaublich zart, sondern auch wesentlich dünner als die der Erwachsenen und daher auch wesentlich empfindlicher. Und wenn Ihr Kind das „Einschmieren“ mit der Kälteschutzcreme verweigert? Dann können Sie ihm ja sagen: Elefanten können nicht nur besser mit ihrer „Nase“ trompeten. Sie haben auch eine dickere Haut.

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