Kinderschuh

Fantastische Füße

Orthopäde wissen, wie Ihr Kind mit beiden Beinen sicher und vor allem gesund im Leben steht.

Die Füße sind eine wahre Meisterleistung der Natur – die ersten zwei Lebensjahre schützen dicke Fettpölster die empfindliche Sohle und gewährleisten ideale Dämpfeigenschaften. Leider kann nur die Hälfte der Kinder dieses Wunderwerk der Biologie unbeschadet ins Erwachsenenalter hinüberretten. Falsches Schuhwerk, zu wenig Bewegung und Übergewicht sorgen dafür, dass aus einem putzigen Babyfüßchen ein Körperteil werden kann, der ausschließlich Beschwerden bereitet. Was können Eltern tun, um dem entgegenzuwirken? Wenn die Kinder etwa drei Jahre alt sind, sollte der Facharzt aufgesucht werden. Es ist der richtige Zeitpunkt, um die Fußform zu beurteilen. Mögliche Fehlstellungen sind in jungen Jahren zudem sehr gut zu korrigieren. Auch der Kauf des richtigen Schuhs ist ausschlaggebend für die Fußgesundheit. Leider trägt etwa die Hälfte aller Kinder ungeeignetes Schuhwerk - zu groß, zu klein, zu steif, zu schwer, luftundurchlässig oder ausgetreten. Davon künden Zehenstellungen, Blasen, verunstaltete Fußnägel oder Schweißfüße. Kinderschuhe sollen vor Kälte, Verletzung oder Schmutz schützen. Sie haben keine Stützfunktion, wie viele Eltern meinen. Der richtige Schuh passt sich der Bewegung des Fußes an, nicht umgekehrt.

Erst messen, dann auswählen
Vor dem Kauf sollten Sie einen Fußabdruck Ihres Kindes auf Papier machen und dann ausschneiden. Diese Schablone muss ohne Quetschen und Schieben in den neuen Schuh passen. Schuhfachgeschäfte haben in der Regel auch spezielle Messeinrichtungen für diesen Zweck. Fragen Sie also vor dem Kauf neuer Schuhe ruhig mal nach einem Innenmessgerät, denn die Innengröße entspricht nur selten der Außengröße. Zudem sind die Messgeräte alle unterschiedlich genormt. Besonders wichtig bei kleinen Kindern: Das herkömmliche Nachfühlen des großen Zehs im neuen Schuh reicht nicht aus, viele Kinder ziehen den Zeh zurück oder mogeln, wenn ihnen der Schuh zum Beispiel besonders gut gefällt. Generell gilt: Lieber günstige und passende, als teure und unpassende Schuhe. Besser eckige als spitze Schuhe wählen, denn die Zehen brauchen Platz. Weiches Oberleder bevorzugen und biegsame, rutschfeste Sohlen ohne Hacken.

Atmungsaktive Materialien
Entscheiden Sie sich beim Schuhkauf für luftdurchlässiges Obermaterial. Gummistiefel und Sportschuhe fördern bei Dauergebrauch Schweißfüße. Hände weg auch von billigen Plastiksandalen - bei warmem Sommerwetter „schwimmen“ schwitzende Kinderfüße darin buchstäblich weg. Noch schlimmer: Der feste Halt geht verloren wie auf einem Rutschparkett. Unfallgefahr! Gesunde Kinderfüße brauchen keine Polster und Fußbetten. Die Fußmuskeln wollen trainiert, nicht gestützt werden. Kinderschuhe sollten leicht sein. Schwere „Klötze“ belasten unnötig Gelenke und Wirbelsäule. Bei Schuhen mit Schuhbändern, Klettverschlüssen oder Schnallen können der feste Halt und die Weite des Schuhs, je nach Sockenstärke, reguliert werden. Ein Vorteil, den die so genannten Ballerinas, besonders beliebt bei kleinen Mädchen, nicht zu bieten haben.


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