Zahnspange

Zahnspange – aber ab wann?

Wann sollte man ein Kind erstmals bezüglich Zahnregulierung untersuchen lassen?
Dr. Eltz: Wir empfehlen, Kinder – im Idealfall im Alter von 5 Jahren – kieferorthopädisch untersuchen zu lassen. Meist ist keine Behandlung nötig, falls jedoch schwierige Wachstumsprobleme vorliegen, kann früh mit der Behandlung begonnen werden.
 
Was passiert, wenn man den “richtigen Zeitpunkt” bei Kindern verpasst?
Dr. Eltz: Wer den richtigen Zeitpunkt verpasst, braucht im schlimmsten Fall gröbere und natürlich dementsprechend kostenintensivere chirurgische Maßnahmen, um die Fehlstellungen im Mund noch behandeln zu können. Ich rate Eltern immer lieber zu früh einen Kieferorthopäden aufzusuchen.
 
Behandeln Sie auch Erwachsene?
Dr. Eltz: Wir sind sogar auf die Zahnregulierung von Erwachsenen spezialisiert. Fast 70% unserer Patienten sind über 20 Jahre alt. Mit einer effizienten Behandlung – also möglichst wenige und pünktliche Termine – und kaum sichtbaren Methoden sorgen wir dafür, dass der Wunsch nach geraden Zähnen und einem schönen Lächeln sich mit Alltag und Berufsleben vereinbaren lassen.
 
Wie erkenne ich, ob mein Arzt kompetent für Zahnregulierungen ist?
Dr. Eltz: Die im Bereich der Zahnregulierung erfahrenen Ärzte erkennt man an einer Mitgliedschaft im ABO (Austrian Board of Orthodontists) oder EBO (European Board of Orthodontists). Mit dem Erhalt einer dieser Mitgliedschaften hat man auf freiwilliger Basis seine fachliche Qualifikation unter Beweis gestellt, kieferorthopädische Behandlungen nach dem Stand der Wissenschaft durchführen zu können. Alle Zahnärzte, die diese Qualifikation in Österreich erworben haben, finden Sie auf der Homepage des Verbands Österreichischer Kieferorthopäden (http://www.voek.or.at/).
Wie wichtig diese Unterscheidung ist zeigt folgender Vergleich: In Wien gibt es etwa rund 958 niedergelassene Zahnärzte. Nur 11 Zahnärzte haben davon eine dieser beiden Auszeichnungen. Ich bin seit 2004 Mitglied im Austrian Board of Orthodontists.
 
Wie viel kosten Zahnregulierungen?
Dr. Eltz: Bei Kindern empfiehlt die Zahnärztekammer Richtpreise in Höhe von rund EUR 1.500 im ersten Behandlungsjahr. Folgejahre sind günstiger.
Bei Erwachsenen listet die Zahnärztekammer Behandlungen startend bei EUR 5.600. Tendenziell gilt: je unsichtbarer, desto teurer. Mir ist wichtig, dass ein schönes Lächeln leistbar ist. Daher bieten wir zinsfreie Ratenzahlungen an, mit denen die Kosten der Zahnregulierungen in der Regel in Teilbeträgen zwischen EUR 200 und 300 abgegolten werden können.
 
Zahlt die Versicherung für Zahnspangen? Bekommt man etwas von der Steuer zurück?
Dr. Eltz: Krankenkassen und private Zusatzversicherungen übernehmen in Einzelfällen Teile der Behandlungskosten. Die Zuzahlung beläuft sich dann typischerweise auf einige Hundert Euro pro Behandlungsjahr. Was jedoch viele Patienten nicht wissen: Es gibt diverse Möglichkeiten, die Zahnarztkosten auch beim Lohnsteuerausgleich geltend zu machen. Wir informieren unsere Patienten hier gerne.
 
Bleiben die Zähne nach der Behandlung ein Leben lang gerade?
Dr. Eltz: Durch eine Zahnregulierung werden Zähne auf eine kontrollierte Art gelockert, um sie in ihre optimale Position zu bewegen. Nach dem Entfernen der Zahnregulierung müssen die Zähne nun so lange weiter gestützt werden, bis sie ausreichend stabilisiert sind. Sonst würden sich die Zähne rasch wieder verschieben.
Ich wähle individuell die beste Lösung, Zähne an ihre korrekte Position zu „erinnern“, bis sie durch nachwachsende Knochenmasse wieder fest im Kiefer verankert sind. Bei den meisten Patienten bringen wir innen auf den Zähnen einen Drahtretainer an. Zusätzlich erhalten Patienten für die Nacht oft eine Halteschiene oder eine Platte.
Das erste Jahr nach der Behandlung ist dabei besonders wichtig für ein bleibendes Ergebnis. Um ein schönes und gesundes Lächeln auf lange Zeit zu gewährleisten, erhalten Patienten von uns einen persönlichen Plan, wann und wie oft sie ihren Retainer tragen müssen. Alle 2 Monate kommt man zu einer Kontrolle zu uns.
 
Wie kann die Zahnregulierung möglichst unsichtbar sein?
Dr. Eltz: Es gibt zwei Möglichkeiten für unsichtbare Zahnregulierungen. Die beliebteste in unserem Institut ist die unsichtbare Zahnschiene Invisalign®. Diese ist bequem, schränkt im Alltag nicht ein und ist für Berufstätige ideal.
Die zweite Möglichkeit sind auf der Zahninnenseite geklebte Zahnspangen. Vorteil ist, dass sie wirklich gar nicht zu sehen sind. Der Nachteil liegt im höheren Preis und einer gewissen Beeinträchtigung im Alltag: so ist die tägliche Hygiene komplexer.
 
Geht Invisalign® bei jedem?
Dr. Eltz: Auf Grund unserer Erfahrung können wir grundsätzlich sagen, dass wir bereits 70% aller Patienten mit unsichtbaren Zahnschienen von Invisalign® behandeln können. Es ist jedoch im individuellen Einzelfall immer notwendig, ein persönliches und kostenloses Beratungsgespräch durchzuführen, um dies zu beurteilen.
 
Wie erkenne ich, ob mein Arzt Invisalign® Erfahrung hat?
Dr. Eltz: Meine Empfehlung ist: Gehen Sie auf die Homepage von Invisalign® –http://www.invisalign.de  – und suchen Sie nach einem Anbieter in Ihrer Region. Dort finden Sie auch neben dem Arztnamen eine Plankette, die Ihnen eine Indikation gibt, wie viele Behandlungen der Arzt durchgeführt hat.
Dieser Schritt lohnt sich: Österreichweit gibt es rund 5.000 Zahnärzte. Nur ca. 4 davon machen fast 70 - 80% aller Invisalign®-Behandlungen. Ich bin übrigens eine davon ;)

Ist eine Zahnregulierung schmerzhaft?
Dr. Eltz: Nein, das war früher einmal. Die meisten Patienten berichten von einem „leichten Ziehen“ .
 
Wie lange dauert die kieferorthopädische Behandlung?
Dr. Eltz: Die Behandlung dauert so lange bis das erwünschte Ergebnis erreicht ist; im Durchschnitt ist das etwa ein Jahr.

Informationen: http://www.eltz.info/
 

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