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Fleckentferner

Bücher statt Badehose, Büffeln statt Beachlife: Rund 40.000 Schülerinnen und Schüler müssen im Herbst zu einer Nachprüfung antreten. Die Gründe für schwache Schulerfolge sind sehr verschieden. „Die Ursachen, warum Kinder und Jugendliche zur Schülerhilfe kommen, sind vielfältig“, meint Birgit Primig,

Sprecherin der Schülerhilfe. „Sehr häufig wurde der Lerntyp des Kindes nicht berücksichtigt und damit die Aufnahme von Lernstoff erschwert. In der Schülerhilfe lernen die Kinder und Jugendlichen, ihrem eigenen Typ entsprechend zu lernen. Ebenfalls häufig ist, dass durch irgendwelche Ereignisse – auch außerhalb der Schule – der Anschluss in einem Fach verpasst wird, in dem das Kind weniger talentiert ist. Je mehr Frustration mit einem Fach verbunden wird, desto größer wird die emotionale Blockade, die die Schülerhilfe durch Motivation in Kleingruppen aufzuheben versucht.“ Bei der Nummer zwei am  Markt, dem LernQuadrat sieht man aber einen weiteren Faktor, der den schulischen Erfolg negativ beeinflusst: „Der Einzige, der zu Hause am Nachmittag mit dem Kind spricht, ist der Fernseher. Die vielen elektronischen Medien sorgen für eine Überfütterung mit Information. Kinder können sich immer weniger konzentrieren. Im LernQuadrat gibts daher Lerntechnik- und Konzentrationsseminare, die das überwinden helfen“, meint Geschäftsführer Konrad Zimmermann. Und DI Martin Mair, Geschäftsführer von Brainsports – Sport und Lerncamp, sieht den Hauptgrund dafür, dass die Kinder Nachhilfe brauchen, in der Klassengrößen und in weiterer Folge in der Lernorganisation: „Bei Klassengrößen von 30 Schülerinnen und Schülern kann einfach nicht auf jeden Schüler persönlich eingegangen werden. Das ist eine unmögliche Aufgabe für einen Lehrer – nur sieht das die Öffentlichkeit einfach nicht. Unmöglich wäre es auch bei weniger Schülerinnen und Schülern, weil einfach jeder Mensch eine andere Art und einen anderen Zugang zum Lehrstoff braucht. Ein Lehrer kann aber nicht auf 30 unterschiedliche Arten den Stoff vermitteln. Das geht einfach nicht. Damit ergibt sich aber dann auch der wichtigste Grund für Nachhilfe, nämlich der Zugang zum Lernen. Viele Schüler wissen nicht, wie man am besten lernt, wie man sich den Stoff selbstständig beibringt. Die Lernorganisation, die Lerneinteilung sind wesentliche Gründe. Deshalb ist es auch so extrem wichtig, dass die Kinder lernen, sich selbst zu organisieren.
Camps oder Nachhilfe, wo nur der Stoff stur und ohne Rücksicht erlernt wird, haben sehr kurzfristige Wirkung und zielen darauf ab, dass die Schüler auch während des Schuljahrs in Nachhilfe gehen. Das ist aber nicht das Ziel, sondern das Ziel ist es, dass die Schüler lernen, sich selbstständig den Stoff zu erarbeiten. Nur dann haben sie langfristig Erfolg.“

Nummer 1: Mathematik

Hört man sich bei Nachhilfeexperten um, so sind es besonders zwei Fächer, die gehäuft der Nachbesserung bedürfen: „Die am meisten nachgefragten Fächer sind mit großem Abstand Mathematik und Englisch – mit je 40 % der konsumierten Nachhilfestunden – übrigens in ganz Österreich ist das seit 30 Jahren so“, weiß LernQuadrat-Geschäftsführer Konrad Zimmermann. Ganz ähnlich auch die Lage bei der Schülerhilfe. Sprecherin Birgit Primig: „Bei der Schülerhilfe wird in mehr als 40 Prozent aller Stunden Mathematik gelernt. Das zweite Fach ist Englisch mit knapp einem Drittel aller Stunden. 13 Prozent brauchen Unterstützung in Deutsch. Erst dahinter liegen weitere Fremdsprachen wie Französisch, Spanisch oder Latein“, so Birgit Primig. Und auch DI Martin Mair zeichnet ein vergleichbares Bild: „Tatsächlich sind noch immer die am meisten nachgefragten Fächer Mathematik, Englisch und Deutsch. Danach kommt schon sehr häufig Französisch. Immer wieder mischen sich neue Sprachen wie Spanisch und Italienisch dazu. Lernfächer wie Physik oder Chemie werden selten nachgefragt, obwohl ja auch hier vor allem die Lernorganisation ausschlaggebend ist. Schwerpunkt liegt also eindeutig auf den Hauptfächern.“

Gestiegene Kosten

Eltern geben in den Sommermonaten, so eine Studie der AK, rund 70 Millionen Euro für Nachhilfe aus, die Hälfte dessen, was im gesamten Jahr an Kosten anfällt. Laut AK-Test kostet private Nachhilfe im Vergleich zu 2007 heuer um durchschnittlich 3,4 Prozent mehr, pro Stunde muss man im Durchschnitt mit fast 19 Euro rechnen. Für Mathematik und Rechnungswesen sowie Deutsch, Englisch oder Französisch verlangen private Nachhilfe-LehrerInnen bis zu 30 Euro in der Stunde. Auch Lerninstitute sind laut AK seit 2007 teurer geworden: Für Einzel-Nachhilfe zahlen Eltern nun um durchschnittlich fast zwei Prozent mehr, für Nachhilfe in Kleingruppen um vier Prozent mehr. Schicken Eltern ihren Sprössling in ein Nachhilfe-Institut,
müssen sie für 60 Minuten Einzelunterricht mit zwölf bis 46 Euro rechnen. In Kleingruppen machen 60 Minuten Nachhilfe rund acht bis fast 25 Euro aus. Manche Lerninstitute bieten eigene Intensivlernkurse in den Sommerferien an. Intensivlernen im Einzelunterricht kostet seit 2007 um fast durchschnittlich zwölf Prozent weniger, in Kleingruppen um durchschnittlich fast zwölf Prozent mehr. So verrechnen die Institute für Einzelunterricht zwölf bis 32 Euro, für Gruppenunterricht sechs bis fast 28 Euro.

Ein Fünfer? Kein Weltuntergang

Manchmal genügt ein kleiner Anstoß, um nicht verstandenen Lehrstoff zu begreifen. Kleine Probleme können eventuell Mitschüler oder älter  Schulkollegen lösen. Wenn das nicht ausreicht, bieten sich private Nachhilfelehrer, Institute oder auch Lerncamps an. Ein privater Nachhilfelehrer kann individuell helfen, er kann präzise auf die Probleme eingehen. Eine Vielzahl von Nachhilfe-Instituten bietet für jedes Problem eine Lösung an – die Bandbreite reicht von Gruppen- bis zum Einzelunterricht. Eine Variante, die Spaß und Lernen verbindet, sind Lerncamps. Ihr Vorteil: Umgebungswechsel und die Kombination mit Freizeit- und Sportprogramm. Martin Mair: „Lernen funktioniert nur, wenn es Spaß macht – somit ist das der große Vorteil von Lerncamps. Den Kindern kommt das Lernen nicht so schlimm vor, wenn sie dann am Nachmittag im Klettergarten hängen oder beim Canyoning durch eine Schlucht wandern. Und trotzdem geht gerade hier unglaublich viel weiter. Die Konzentration und die Aufnahmefähigkeit wird durch die Bewegung und die andere Umgebung immens gesteigert. Wichtig ist auch, dass die Lerncamps meist nicht auf Nachhilfe während des Schuljahrs angewiesen sind, also wirklich auf eine langfristige Verbesserung abzielen.“ Verschiedene Lerncamps findet man übrigens auf www.ferien4kids.at. All diese Möglichkeiten kosten natürlich Geld, die zweifelsohne günstigste Nachhilfe wären die eigenen Eltern, eine Variante, die aber zugleich, so meinen Experten, auch die schlechteste ist – die enge emotionale Bindung ist für die Wissensvermittlung nicht gerade hilfreich. Im Gegenzug dazu haben Institute wie das  LernQuadrat beachtliche Erfolge vorzuweisen: Geschäftsführer Konrad Zimmermann: „Wir haben für jene, die unseren Lernplan befolgen, eine Erfolgsquote von 97 Prozent.“

Interview mit Konrad Zimmermann, Geschäftsführer Lernquadrat

Wie hat sich der Bedarf an Nachhilfe in den letzten Jahren entwickelt?
Da es immer mehr Kinder in Höheren Schulen gibt (AHS, HTL, HAK, HLA, ...), wächst auch die Anzahl der Schüler, die Nachhilfe nehmen, weil die meisten Eltern wollen, dass das Kind Matura macht. Aber der Prozentsatz hat sich in den letzten 12 Jahren nicht verändert. 20 % nehmen österreichweit bezahlte
Nachhilfe (inklusive Schwarzmarkt).

Wann sollten die Kinder zu lernen beginnen?
Zuerst sollten Kinder ausspannen – also bei einer Nachprüfung vier Wochen und bei zwei Nachprüfungen immer noch drei Wochen echt Ferien machen und das Wort Schule vergessen. Wichtig: Auch die Eltern sollten in der Zeit das Wort Schule vermeiden.

Woran erkennt man eine qualifizierte Nachhilfe?
Das ist wirklich nicht leicht. Gute Institute nehmen sich für die Beratung viel Zeit und versuchen auch herauszufinden, was der Grund für die Schulprobleme ist. Und dann kann man daran arbeiten, dass nicht nur die Noten dieses eine Mal besser werden, sondern auch, dass das Kind selbstständig lernen kann. Und noch etwas: Es gibt so viele Lehrer, die in ihrem Fach genial sind und „alles“ wissen – aber leider nicht erklären können. Der gute Nachhilfelehrer ist derjenige, der das gelernt hat. Im LernQuadrat gibt‘s für die Lehrkräfte z.B. dafür eine eigene Ausbildung.

Lerntipps:

• Neuen Stoff lernen am Vormittag. Wiederholen knapp vor dem Schlafengehen.
• Vokabel- oder Formeln lernen mit der Lernkartei.
• Zusammenhänge aufzeichnen auf ein Lernplakat.
• Mit Freunden lernen – wenn diese auf Urlaub sind – in der Gruppe im LernQuadrat.
• Lerntipp für Eltern: Auf das Kind keinen Druck ausüben.

 

Interview mit Birgit Primig, Sprecherin Schülerhilfe Österreich

Wie hat sich der Bedarf an Nachhilfe in den letzten Jahren entwickelt?
Nicht die Menge, sondern die Qualität verändert sich. Eltern erwarten von der Schülerhilfe mehr als nur Nachhilfe. Die Kinder und Jugendlichen sollen motiviert werden und lernen, sich selbst zu motivieren. Sie sollen Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten bekommen und mit Stress besser umgehen lernen. Unterricht bei der Schülerhilfe entwickelt sich daher immer stärker zu einem ganzheitlichen Coaching, das einerseits Lerndefizite ausgleicht und andererseits Stärken bewusst macht.

Wann sollten die Kinder zu lernen beginnen?
Die Kinder sollten sich zunächst gründlich erholen dürfen. Eltern sollten ihre Kinder nicht für die schlechte Note zusätzlich etwa durch die Streichung von Freizeitaktivitäten bestrafen, sondern besser einen gemeinsamen Plan ausarbeiten. Wenn die Kinder und Jugendlichen gut erholt regelmäßig zur  Schülerhilfe kommen, haben sie die besten Chancen, das Schuljahr doch noch zu bestehen.

Woran erkennen Eltern eine qualifizierte Nachhilfe?
Eltern sollten sich niemals gleich beim ersten Anruf zur Buchung eines Kurses „überreden“ lassen. Ein detailliertes Gespräch ist wichtig, damit individuell auf jedes Kind eingegangen werden kann. Die Schülerhilfe bietet fast ausschließlich Unterricht in Gruppen mit höchstens fünf Kindern, in denen sich die SchülerInnen gegenseitig anspornen und Selbstvertrauen gewinnen können. Wichtig ist, dass die Kinder und Jugendlichen Unterstützung am Weg zum selbstständigen Lernen bekommen. Sie sollen nicht von Nachhilfe abhängig werden. Qualifizierte Nachhilfe zeichnet sich auch durch eine gute Dokumentation aus. Eltern sollten jederzeit Auskunft über Lerninhalte und Lernfortschritte bekommen können. Der einfachste Weg, qualifizierte Nachhilfe zu erkennen, ist ein Qualitätsnachweis einer unabhängigen Prüfstelle (ISO-Zertifikat).

Lerntipps:
Der Lernstoff muss in kleine Portionen unterteilt werden. Wochenziele und bestimmte Lernzeiten können helfen. Wichtig ist, den Lerntyp des Kindes zu berücksichtigen und den Lernstoff entsprechend aufzubereiten. Jeder Mensch lernt anders. Ein Kind, das nicht „stillsitzen“ kann, braucht vermutlich Bewegung, um lernen zu können. Andere müssen lesen, wieder andere hören. Die Schülerhilfe bietet auf ihrer Website einen Fragebogen an, mit dem der Lerntyp des Kindes herausgefunden werden kann. Je konkreter Kinder für bestimmte Leistungen Anerkennung bekommen, desto selbstsicherer werden sie. Die Motivation steigt, wenn Lernen als etwas erlebt wird, wofür es Anerkennung gibt. Kinder sollten in einer Umgebung lernen können, in der sie sich selbst wohlfühlen. Der Arbeitsplatz selbst sollte aufgeräumt, Ablenkungen weggeräumt sein. Das Zimmer muss aber nicht tipptopp ordentlich werden, wenn das Kind selbst keinen großen Wert darauf legt. Hohe Belastung erhöht die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten. Wer über eine gute Kondition verfügt, hält belastende Situationen leichter aus. Sport ist auch ein wichtiger Ausgleich für stundenlanges Sitzen. Bewusste Ernährung kann die Gehirnleistung fördern. Wasser, ungesüßter Tee, Natursäfte: Davon brauchen Kinder möglichst viel, vor allem in heißen Sommermonaten. Zucker ist nicht nur schlecht für die Zähne. Nach einer kurzfristigen Leistungssteigerung stürzt die Energiekurve ab. Wertvolle Energie liefern Nüsse, die allerdings viele Kalorien enthalten. Vor dem Lernen sollte nichts gegessen werden, was „im Magen liegt“. Der Eisbecher als Belohnung hinterher: selbstverständlich!

 

Interview mit DI Martin Mair, Geschäftsführer von Brainsports – Sport und Lerncamp

Wie hat sich der Nachhilfebedarf entwickelt?
Veränderungen erkennen wir eher hauptsächlich an der größeren Palette von Fächern. Das Volumen an Nachfrage ist aber sehr konstant geblieben. Leider (für die Nachhilfebranche Gott sei Dank) ist das eher ein Zeichen, dass in der Schule sehr wenig an Förderungsmaßnahmen gemacht werden, was aber eigentlich die Aufgabe der Schule wäre. Wir fürchten auch, dass eigentlich die Nachfrage aufgrund der Entwicklung in der Bildung steigen müsste, aber sich gerade viele Eltern jener Schüler, die Nachhilfe bräuchten, sich diese sehr schwer leisten können. Ansätze dazu gibt es schon, wir sind diesbezüglich schon in Kooperationsgesprächen mit dem Ministerium.

Wann sollten die Kinder zu lernen beginnen?
Die Schülerinnen und Schüler sollten im Juli tatsächlich einmal Ferien machen und nicht an die Schule denken. Das ist ganz wichtig, um wieder ein bisschen Abstand zu gewinnen und neue Energien zu sammeln, sonst entsteht hier sehr schnell ein wenig Frust. Somit empfiehlt es sich, dass
man mit Ende Juli/Anfang August zu lernen beginnt. Das Lernen sollte auf jeden Fall betreut werden, da ja die meisten Nicht Genügend nicht ohne Grund entstanden sind, sondern vielmehr ja meist in einer fehlenden Lernorganisation oder Selbstüberwindung begründet sind. Auf keinen Fall darf man glauben, dass man mit 1–2 Wochen Lernen ein ganzes Schuljahr aufholen kann. Wenn das funktionieren würde, hätte es ja schon unter dem Jahr geklappt. Man muss also schon damit rechnen, dass man den gesamten August ziemlich intensiv lernen muss. Intensiv heißt aber, dass man ungefähr einen halben Tag lernt (Vormittag), den Nachmittag für Freizeitaktivitäten nützen kann und dann am Abend wiederholt.

Woran erkennt man eine qualifizierte Nachhilfe?
Qualifizierte Nachhilfe verspricht vor allem keine Wunder. Aussagen wie „Erfolgsgarantie” oder „In 2 Wochen den Nachprüfungsstoff lernen” sind völlig deplatziert. Für eine Nachprüfung lernen, ist eine harte Sache, die viel Konsequenz und Durchhaltevermögen braucht. Aus unserer Sicht sind folgende Kriterien wichtig: Lernzielkontrollen (z.B. Schularbeiten in spielerischer Form, bei denen überprüft wird, was hängen geblieben ist), Lernplanerstellung am Beginn der Campwoche und Mitführen des Plans, individuelle Tipps für de Schülerinnen und Schüler am Ende des Camps, Lernmappe mit allen relevanten Unterlagen, Kleingruppen bis maximal fünf Schülerinnen und Schüler, KEIN Frontalunterricht, sondern individuelles Programm für jeden Schüler, zwischendurch Einheiten mit Lerntechniken. Vor allem das individuelle Eingehen auf alle Schüler und der Elternkontakt sind wichtig. An oberster Stelle steht der Spaß im Unterricht, nur dann geht viel weiter.

Lerntipps:

• Vor dem Lernen und während dem Lernen kühles Wasser trinken – das aktiviert zum Lernen.
• Einen Lernplan erstellen und diesen auch kontrollieren.
• Öfters kleine Pausen während des Lernens einlegen.
• Schwierige Inhalte auf einem Plakat aufschreiben und dieses aufhängen.
• Lernen mit Bewegung kombinieren.
• Probeschularbeiten und Probeprüfungen machen, damit man sich an die Situation gewöhnt.

 

Nachhilfe - Tipps der AK Wien

Fragen Sie Freunde oder Bekannte nach guten Erfahrungen mit Nachhilfelehrern. Erkundigen Sie sich auf jeden Fall nach den Qualifikationen der Nachhilfelehrer. Nachhilfe wird von Schülern, Studenten, Steuerberatern, Lehrern und Professoren angeboten. Fragen Sie bei Nachhilfe-Instituten nach, ob diese eine extra Einschreibgebühr verrechnen oder ob es eine Bindungsfrist gibt. Einige Nachhilfe-Institute bieten nur dann günstige Preise an, wenn Sie sich ein oder zwei Jahre binden. Überlegen Sie sich in dem Fall genau, ob Ihr Kind wirklich so lange Nachhilfeunterricht benötigt. Kurse mit einer größeren Anzahl an Unterrichtseinheiten sind meist günstiger. Dennoch lohnt sich der Preisvergleich, da es auch gute Angebote mit wenigen Unterrichtseinheiten gibt. Nachhilfeunterricht wird in Inseraten in Tageszeitungen angeboten bzw. im Internet unter www.nachhilfe.at. Achten Sie beim Preisvergleich auf die Dauer der Unterrichtseinheiten. Eine Unterrichtseinheit beträgt nicht immer 60 Minuten! Fragen Sie bei Gruppenunterricht nach der Anzahl der Schüler in der Gruppe. Je weniger Schüler pro Gruppe desto besser ist meist der Lernerfolg. Fragen Sie bei Gruppenunterricht auch nach dem Alter der Schüler in der Gruppe. Der Lernerfolg ist meist schlechter, wenn das Alter der Schüler bzw. die Lernstufe (speziell bei Sprachen) zu unterschiedlich ist. Vereinbaren Sie in jedem Fall einzelne Probestunden bevor der/die SchülerIn längerfristige Kurse beginnt. Nur wenn sich der/die Lernende im Lernumfeld wohlfühlt, sind positive Resultate zu erwarten.

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