2ainf02 Kopie

Sparen bei der Bildung

Wie alle Ministerien müsse auch das Bildungsressort zur Haushaltskonsolidierung beitragen. In der Klasse werde deswegen aber nicht gespart, sagte Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek jetzt im Budgetausschuss des Nationalrats. Vielmehr wolle sie die Sparvorgaben von 87 Mio. € heuer vor allem mit Effizienzsteigerungen in der Verwaltung und durch den Verzicht auf ungenutzte Mittel zur schulischen Ganztagsbetreuung einhalten. Darüber hinaus gelte es, gemeinsam mit den Bundesländern Doppelstrukturen zu entflechten und so Kosten im Bildungsbereich zu senken. Aus aktuellem Anlass mehrfach auf die Zukunft des Bundesinstituts für Bildungsforschung (Bifie) angesprochen, verwies Heinisch-Hosek auf den Lenkungsausschuss, der die künftigen Aufgaben der Einrichtung abklären werde. Auch die Struktur des Bifie sei dabei neu zu überdenken. Einer vollständigen Überführung des Instituts in das Ministerium, wie von FPÖ und Team Stronach gefordert, konnte sie dennoch nichts abgewinnen, da die Unabhängigkeit der Bildungsforschung nicht in Frage gestellt werden dürfe. Der Plan zur flächendeckenden Umsetzung der Zentralmatura nächstes Jahr bestehe trotz Bifie-Diskussion weiter, betonte die Bildungsministerin.

Novelle des Bifie-Gesetzes für 2015 geplant

Walter Rosenkranz (F) thematisierte als erster die Entwicklung des Bifie. Von Abfertigungen für die beiden Geschäftsführer des Bifie nach ihrem angekündigten Rückzug bis zur gesetzlichen Handhabe für nur eine Leitungsperson reichte der Fragenkomplex. Auch weswegen das Ministerium das Institut nach den Pannen mit der Zentralmatura nicht zu sich zurückhole, kam dabei zur Sprache. Ministerin Heinisch-Hosek verwies zu sämtlichen Anmerkungen auf das geltende Bifie-Gesetz. Aus rechtlichen Gründen seien nach Beendigung des Dienstverhältnisses mit den beiden amtierenden Geschäftsführern Ende Juli erneut zwei Leitungspersonen zu betrauen. Der Lenkungsausschuss zur Neugestaltung des Bifie befasse sich jedoch schon mit einem Novellenvorschlag, der 2015 fertiggestellt sein sollte. Zur Absicherung für die Gespräche über Abfertigungsansprüche hole das Ministerium rechtlichen Rat ein.

Grundlage der Debatte bildeten die Bundesvoranschläge für dieses und kommendes Jahr. Im Jahr 2014 erhält das Bildungsministerium (BMBF) demnach 8,08 Mrd. € . Weil Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek die Frauenagenden in ihrem Ressort übernommen hat, sind vom Gesamtbudget rund 8,5 Mio. € für Frauenangelegenheit und Gleichstellung vorgesehen. Zudem wanderte mit Inkrafttreten des neuen Bundesministeriengesetzes am 1. März 2014 der Bereich Kunst und Kultur auch budgettechnisch zum Kanzleramtsminister; für die Übergangszeit bis zum Stichtag werden daher im heurigen Voranschlag für diesen Posten noch 72,2 Mio. € aus dem Bildungsbudget herangezogen. 2015 schreibt der Budgetentwurf für das BMBF eine Obergrenze von 7,99 Mrd. € bei den Auszahlungen vor. Das Frauenbudget erhöht sich auf rund 10,15 Mio. €, der Kulturbereich ist nicht mehr mitgerechnet. An Einzahlungen werden 2014 82,6 Mio. € und 2015 81,9 Mio. € erwartet.


Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

JInput Object ( [options:protected] => Array ( ) [filter:protected] => JFilterInput Object ( [stripUSC] => 0 [tagsArray] => Array ( ) [attrArray] => Array ( ) [tagsMethod] => 0 [attrMethod] => 0 [xssAuto] => 1 [tagBlacklist] => Array ( [0] => applet [1] => body [2] => bgsound [3] => base [4] => basefont [5] => embed [6] => frame [7] => frameset [8] => head [9] => html [10] => id [11] => iframe [12] => ilayer [13] => layer [14] => link [15] => meta [16] => name [17] => object [18] => script [19] => style [20] => title [21] => xml ) [attrBlacklist] => Array ( [0] => action [1] => background [2] => codebase [3] => dynsrc [4] => lowsrc ) ) [data:protected] => Array ( [Itemid] => 182 [option] => com_content [view] => article [catid] => 80 [id] => 2720 ) [inputs:protected] => Array ( [cookie] => JInputCookie Object ( [options:protected] => Array ( ) [filter:protected] => JFilterInput Object ( [stripUSC] => 0 [tagsArray] => Array ( ) [attrArray] => Array ( ) [tagsMethod] => 0 [attrMethod] => 0 [xssAuto] => 1 [tagBlacklist] => Array ( [0] => applet [1] => body [2] => bgsound [3] => base [4] => basefont [5] => embed [6] => frame [7] => frameset [8] => head [9] => html [10] => id [11] => iframe [12] => ilayer [13] => layer [14] => link [15] => meta [16] => name [17] => object [18] => script [19] => style [20] => title [21] => xml ) [attrBlacklist] => Array ( [0] => action [1] => background [2] => codebase [3] => dynsrc [4] => lowsrc ) ) [data:protected] => Array ( ) [inputs:protected] => Array ( ) ) [request] => JInput Object ( [options:protected] => Array ( ) [filter:protected] => JFilterInput Object ( [stripUSC] => 0 [tagsArray] => Array ( ) [attrArray] => Array ( ) [tagsMethod] => 0 [attrMethod] => 0 [xssAuto] => 1 [tagBlacklist] => Array ( [0] => applet [1] => body [2] => bgsound [3] => base [4] => basefont [5] => embed [6] => frame [7] => frameset [8] => head [9] => html [10] => id [11] => iframe [12] => ilayer [13] => layer [14] => link [15] => meta [16] => name [17] => object [18] => script [19] => style [20] => title [21] => xml ) [attrBlacklist] => Array ( [0] => action [1] => background [2] => codebase [3] => dynsrc [4] => lowsrc ) ) [data:protected] => Array ( [Itemid] => 182 [option] => com_content [view] => article [catid] => 80 [id] => 2720 ) [inputs:protected] => Array ( ) ) ) )