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Aktion: Sicherer Schulweg

Der alltägliche Straßenverkehr stellt hohe Ansprüche an alle Verkehrsteilnehmer. Kenntnisse der allgemeinen Verkehrsregeln, ständige Aufmerksamkeit und vorausschauendes Denken wird auch von den Fußgängern erwartet. Die schwächsten Verkehrsteilnehmer - unsere Kinder - sind dazu aber nicht immer in der Lage. Wo Erwachsene schon Schwierigkeiten haben, sich zu Recht zu finden, wird es gerade für Kinder gefährlich. Der Schulweg ist für viele Kinder der erste Weg, den sie als Fußgänger alleine gehen und damit ihre gewohnte Umgebung verlassen. Gerade beim täglichen Weg in die Schule kommt es oftmals zu gefährlichen Situationen.

Um mehr Sicherheit auf dem Schulweg zu gewährleisten, hat das KFV mit der Unterstützung der AUVA sowie der Steiermärkischen Landesregierung für die Volksschulen Raaba, Judenburg Stadt, Judenburg Lindfeld, Voitsberg, Fladnitz an der Teichalm, St. Johann in der Haide sowie für die VS St. Margarethen an der Raab dieses Jahr Schulwegpläne erstellt. Durch die Unterstützung der jeweiligen Gemeinden wurden diese nun fertiggestellt und werden in den nächsten Tagen in den Volksschulen übergeben. Die Schulwegpläne zeigen den sichersten Weg von und zur Schule und sollen Eltern bei der Wahl des geeignetsten Schulweges unterstützen, sie aber nicht von ihrer Verantwortung entbinden, den Schulweg mit ihren Kindern einzuüben und ihre Kinder auf das selbstständige Gehen vorzubereiten", erläutert DI Gernot Haidinger vom KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit).

Mit Plan sicher in die Schule
"Das eigentliche Ziel muss sein, dass Kinder möglichst bald den Weg ohne erwachsene Begleitperson bewältigen können. Es ist wichtig, Kinder nach einer ausgiebigen Übungsphase auch alleine gehen zu lassen. Das "Mama & Papa-Taxi" sollte eher die Ausnahme als die Regel sein, denn nur so können Kinder lernen, mit Situationen im Straßenverkehr umzugehen und sich richtig zu verhalten. "Jeder Unfall mit einem Kind ist ein Unfall zu viel. Sichere Schulwege müssen oberste Priorität haben", ergänzt DI Dr. Hannes Weißenbacher von der AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt)

Vor der Ausarbeitung des Plans werden die Eltern der Volksschulkinder via Fragebogen befragt, wie der Schulweg ihres Kindes aussieht. Dabei ist es vor allem wichtig, die Problem- und Gefahrenstellen des zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegten Schulweges von ihrem Kind unter die Lupe zu nehmen und festzuhalten.

"Am wichtigsten dabei ist, diese Wege nicht nur aus der Sicht der Erwachsenen zu analysieren, sondern die Kinder aktiv mit einzubeziehen", erklärt Haidinger. In der Schulklasse beschäftigen sich Lehrer und Schüler gemeinsam mit dem Thema Sicherheit am Schulweg. In den Unterrichtseinheiten können Kinder aus ihrer Sicht darüber reden, was ihnen am Schulweg besonders Angst macht oder wo sie schon einmal eine gefährliche Situation erlebt haben. Parallel dazu untersucht das KFV das Unfallgeschehen im Schulumfeld. Nach Auswertung der Fragebögen und deren Analyse sehen sich Vertreter der Volksschule, der Exekutive, der Gemeinde und des KFV die identifizierten Gefahrenstellen an. Dabei wird auch festgelegt, wo die Gemeindeverantwortlichen sofort mit Maßnahmen die Situation verbessern können. Auf Basis dieser gesammelten Informationen wird der sicherste Schulweg ermittelt und als Plan grafisch aufbereitet.

"Mit dem erstellten Schulwegplan können die Eltern die sichersten Schulwege bereits für das kommende Schuljahr 2014/15 mit ihren Kindern einüben. Am Plan sehen sie auf einen Blick, an welchen Stellen das Queren der Straße am Sichersten möglich ist, und welche Stellen die Schüler lieber meiden sollten", führt LR Dr. Gerhard Kurzmann aus.

Foto: Fritz Jamnig

 

 

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