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Schmerzfreie Geburt

Wurde die PDA ursprünglich für den Geburtsvorgang entwickelt?
Nein, die regionale Schmerzausschaltung hat Ihre Ursprünge mit der so genannten Lokalanästhesie (Schmerzausschaltung mit Morphinen im Hautbereich), beschrieben durch Lundy, Taylor und Washington, die dies im Jahr 1839 erstmalig ausprobierten. 1902 prägte dann Braun den Begriff der "Leitungsanästhesie" und führte 1905 die erste Spinalanästhesie mit Procain durch.
Bereits 1909 von Stoeckl wurde die Idee für die Geburtshilfe aufgegriffen und erstmalig eine regionale Anästhesie unter der Geburt dokumentiert, in dem er die von Cathelin und Sicard 1901 beschriebene Technik einer sacralen Injektion verwendete. Die Technik wurde von Aburel (1931) und Cleland (1933) weiterentwickelt, die erste kontinuierliche lumbale Anästhesie von Hingson und Edwards 1942 in der Geburtshilfe eingeführt. Die heute verwendete Technik wurde 1949 von Flowers und Mitarbeitern erstmalig beschrieben. Über ein Viertel des letzen Jahrhunderts wurde die regionale Schmerzausschaltung in der Geburtshilfe nur in den U.S.A. verwendet, ehe sie in den frühen 70er-Jahren über Großbritannien auch in Europa eingeführt wurde.
Die Spinalanästhesie, bei der geringe Mengen eines Lokalanästhetikums in den Subarachnoidalraum gespritzt werden, das sich mit dem Liquor vermischt und die für eine kurzfristigere Schmerzausschaltung, z.B. während eines geplanten Kaiserschnittes, das Mittel der Wahl darstellt. Sie ist von der Epi- / oder auch Periduralanästhesie (PDA) genannt zu unterscheiden. Hier erfolgt die Injektion in den Epiduralraum, der Spinalnerv wird blockiert. Sie ist durch die Gabe des Anästhetikums über eine Perfusorspitze länger aufrecht zu erhalten und somit z.B. für die geburtsbegleitende Schmerzausschaltung geeignet.

Welche Nebenwirkungen hat diese Behandlung?
Die unerwünschten Nebenwirkungen oder Komplikationen der PDA, die ich einem Aufklärungsbogen der Anästhesie entnommen habe, sind: Unzureichende Schmerzausschaltung, Blutergüsse und Infektionen an der Stichstelle, Nervenschäden mit bleibenden Lähmungen, Kopf- und Rückenschmerzen (häufiger bei Spinal- als bei Periduralanästhesie), vorübergehender Harnverhalt, zu hohes Aufsteigen des Medikament mit der Gefahr einer totalen Nervenblockade, anstechen eines Gefäßes und versehentliche Gabe intravasal, toxische Überempfindlichkeitsreaktionen gegen das verabreichte Medikament. Das sind mögliche Nebenwirkungen bzw. Komplikationen, wie sie in jedem Beipackzettel eines Medikamentes angeführt werden müssen, bzw. Patienten auch vor jedem operativen oder anästhesiologischen Eingriff mitgeteilt werden müssen, wiewohl sie insgesamt gesehen sehr selten auftreten.

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